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Wie Sie Ihre Klimaanlage richtig pflegen,
erfahren Sie in den unten aufgeführten Punkten.
* Präventive Maßnahmen:
Schalten Sie Ihre Klimaanlage mindestens alle zwei Wochen -
auch im Winter - ein. Auf diese Weise trocknen die
Dichtungen nicht aus und die Entstehung von Mikroorganismen
wird vermieden.
Benutzen Sie eine Reiniger einmal im Jahr, um Ihre
Klimaanlage zu reinigen und zu desinfizieren. Mit dem
Reiniger beseitigen Sie üble Gerüche, Bakterien und
Schimmel.
Regelmäßige Kontrolle:
Lassen Sie den Innenraumluftfilter mindestens ein Mal im Jahr oder
alle 15.000 km prüfen bzw. ersetzen.
Lassen Sie die Kältemittelmenge in Ihrem Klimakreislauf
regelmäßig prüfen. Der Kreislauf verliert
durchschnittlich 40g an Kältemittel pro Jahr.
Wartung:
Der Innenraumluftfilter sollte jedes Jahr oder alle 15.000 km gewechselt
werden. Ein verschmutzter Filter erweist sich als
unnützlich, da er nicht mehr den Staub oder die Pollen
filtern und somit deutlich weniger Luft durchströmen kann.
Der Trockner sollte alle zwei Jahre gewechselt
werden. Ein gesättigter Trockner kann den
Kompressor beschädigen und kostspielige Reparaturen
verursachen.
Die Klimaanlage ist angenehmer
Bestandteil der Fahrzeugausstattung und steigert den
Komfort. Heute sind bereits mehr als 70% der Neufahrzeuge
damit ausgestattet. Jedoch kann eine falsche Bedienung
der Klimaanlage Gesundheitsprobleme (Halsent- zündungen,
Allergien, usw.) oder mechanische Defekte am Klimasystem
verursachen.
1 – Vermeiden Sie einen Hitzeschock:
Wenn ein Fahrzeug zwei Stunden lang in der Sonne steht,
können im Inneren leicht Temperaturen von mehr als
70° erreicht werden. Das Risiko eines
Hitzeschocks besteht. Hohe Temperaturschwankungen
(warm / kalt und umgekehrt) sind schlecht für den
menschlichen Organismus: Kopfschmerzen oder Halsschmerzen
sind die Folge. Dies können Sie vermeiden, indem Sie Ihren
Körper schrittweise an eine andere Temperatur gewöhnen.
Lösung: 1. Wenn Sie das
Fahrzeug starten und die Klimaanlage einschalten, öffnen Sie
gleichzeitig die Fenster einen Spalt, damit die
heiße Luft so schnell wie möglich entweichen kann.
2. Zur schnelleren Abkühlung des Innenraums schalten
Sie zusätzlich die Lüftung auf Umluft. Die Luft
wird so schneller abgekühlt. Vergessen Sie aber nicht die
Umluftschaltung auszuschalten, wenn Ihre gewünschte
Temperatur erreicht ist.
3. Bei Fahrzeugen mit manueller Klimaanlage müssen Sie
Ihre Klimaanlage schrittweise (um 1 – 2 Grad) bis
zur gewünschten Temperatur einstellen (Heizung dazu regeln).
Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und
der Innentemperatur des Fahrzeugs sollte nicht größer als 10
Grad Celsius sein. d. h. stellen Sie Ihre Anlage bei 35°C
nicht auf 18°C Innentemperatur.
4. Schalten Sie Ihre Klimaanlage einige Minuten
vor Fahrtende aus. Die Temperatur steigt langsam
an. Die Temperatur wird aber noch angenehm bleiben, da auch
wenn das System aus ist, noch ein wenig Restkälte im System
enthalten ist. So werden Sie beim Aussteigen aus dem
Fahrzeug, den so genannten Hitzeschock vermeiden.
2 – Verwendung der Umluftschaltung:
Die Klimaanlage bläst gekühlte Luft in den
Innenraum. Diese Luft kann von draußen oder aus dem
Innenraum des Fahrzeugs stammen (Umluftschaltung).
Die Außenluft ist oft durch Abgase oder Pollen verschmutzt.
Deswegen ist es manchmal besser, die Umluftschaltung
zu benutzen, um die Luft im Fahrzeuginneren zirkulieren zu
lassen. Bei zu häufiger und längerer Verwendung der
Umluft kann es vorkommen, dass zu viel
Luftfeuchtigkeit in der Luft enthalten ist (beschlagene
Scheiben) oder unangenehme Gerüche entstehen.
Lösung 1. Benutzen Sie
die Umluftschaltung nur kurzzeitig in bestimmten Situationen.
Bei Stau oder Stadtverkehr und in Tunneln ist diese Funktion
ein Vorteil: Sie atmen keine verschmutzte Luft ein. 2.
Mit der Umluftschaltung erreichen Sie
schneller die gewünschte Temperatur im Fahrzeug. 3.
Schalten Sie die Umluftschaltung so schnell wie möglich
wieder aus. So vermeiden Sie Müdigkeit und andere
Unannehmlichkeiten wie Feuchtigkeit, Gerüche, trockene
Augen.
3 – Benutzen Sie regelmäßig Ihre Klimaanlage:
Regelmäßige Benutzung Ihrer Klimaanlage trägt dazu
bei, ihre Lebensdauer zu verlängern und bringt Ihnen über
das ganze Jahr Komfort .
1. Klimaanlagen sind nicht nur dafür entwickelt worden,
um den Fahrzeuginnenraum im Sommer abzukühlen, sondern auch
um die Luft im Winter zu entfeuchten und schneller aufwärmen
zu können.
Die Scheiben des Fahrzeugs werden in wenigen Sekunden
entfeuchtet.
2. Schalten Sie Ihre Klimaanlage alle zwei Wochen ein,
damit die Komponenten des Systems geschmiert und dicht
bleiben. So können Dichtungen nicht porös und undicht
werden. Sie ersparen sich kostspielige Reparaturen! Der Klimakreislauf besteht aus vielen Einzelteilen,
deren Leistungsfähigkeit aufgrund schlechter Wartung
stark beeinträchtig werden kann. Durch Feuchtigkeit
und einer möglichen Undichtigkeit kann Ihre
Klimaanlage an Leistung verlieren
oder kostspielige Reparaturen können die Folge sein
(Kompressordefekt zum Beispiel).
Der Umweltschutz ist das Stichwort!
Die Klimaanlage steigert den Komfort für den
Fahrers sowie für alle weiteren Fahrzeuginsassen. Allerdings
können die in der Klimaanlage eingesetzten Gase die Umwelt
schädigen. Für Menschen sind die Stoffe allerdings
nicht schädlich!

* Die Kältemittel:
Mehrere Kältemittel auf Fluorbasis werden in den
Klimakreisläufen benutzt. Jedes von ihnen hat
unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt.
>> FCFK (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) wie
z.B. R12, R11: Diese Kältemittel enthalten Fluor, Chlor
sowie Kohlenstoff. Sie beeinträchtigen die Umwelt, wenn sie
in die Atmosphäre gelangen. Sie fördern den Treibhauseffekt
und tragen zur Erderwärmung bei.
>> HCFK (Hydrofluorchlorkohlenwasserstoffe)
wie beispielsweise R22, DI24: Sie bestehen aus Chlor, Fluor,
Kohlenstoff sowie Wasserstoff. Sie beeinträchtigen die
Umwelt, wenn sie in die Atmosphäre gelangen. Sie fördern den
Treibhauseffekt und tragen zur Erderwärmung bei.
>> HFK (Hydrofluorkohlenwasserstoffe) wie
z.B. R134a, ISCEON 49: Sie beinhalten Fluor, Kohlenstoff
sowie Wasserstoff und sind kein optimaler Ersatz für das
Kältemittel R12, da auch diese Stoffe den Treibhauseffekt
fördern und somit zur Erderwärmung beitragen.
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