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Isafjördur Westfjord Puffins Vigur Island  1 Isafjördur Westfjorden Polarfox  Dynjandi  2
Isafjördur Westfjord Puffins Vigur Island 3 Isafjördur Westfjorden Polarfox  Dynjandi  4
Isafjördur Westfjord Puffins Vigur Island 5 Isafjördur 6 Westfjorden Polarfox  Dynjandi Küstenseeschwalben  kommen Arctic Tern ATTAC
Isafjördur 7 Westfjord Puffins Vigur Island Isafjördur 8 Westfjorden Polarfox  Dynjandi
Isafjördur 9 Westfjord Puffins Vigur Island Seal Robbe Isafjördur 10  Westfjorden Mainstreet
Isafjördur 11 Westfjord Puffins Vigur Island Isafjördur 12 Westfjorden Polarfox  Dynjandi
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Isafjördur (Island) 

 
   

Isafjördur

 

Walbeobachtung mit dem RIB

Begeben Sie sich auf rasante Fahrt im Motorschlauchboot!
Die Stationen Ihres Ausflugs:
 kurzer Fußweg zum Bootsanleger, Sicherheitseinweisung
 ca. 1 h 30 Fahrt mit dem RIB (schnelles Motorschlauchboot) in der
abgelegenen Fjordregion Ísafjarðardjúp zur Walbeobachtung, auch
Seehunde, Papageientaucher, Eiderenten und andere Seevögel
könnten sich zeigen
 zu Fuß zurück zum Schiff  170  um 10:30

Spaziergang durch Ísafjördur - nachmittags

Entdecken Sie den verschlafenen Ort am schönen Isafjord!

Leben in den Westfjorden - vormittags

Lernen Sie Landschaft & Kultur kennen!
ca. 25 min Busfahrt zum Freilichtmuseum in Osvör, ca. 30 min Besichtigung
 kurze Weiterfahrt nach Bolungarvík, ca. 15 min Besuch der Dorfkirche
 Fahrt durch das Tungudalur-Tal mit Fotostopp
 zurück nach Ísafjördur und ca. 40 min Besuch des Maritimen Museums
 Kostprobe isländischer Spezialitäten

Vogelparadies Insel Vigur

Beobachten Sie die verschiedenen europäischen Seevögel!
Die Stationen Ihres Ausflugs:
 ca. 40 min Bootsfahrt zur Vogelinsel Vigur
 ca. 2 h Aufenthalt mit Rundgang über die Insel, auf der Eiderenten, Papageientaucher ...Puffins und Küstenseeschwalben ..Arctic tern  leben Besuch der einzigen Siedlung auf der Insel mit dem kleinsten Postamt und Islands einziger
Windmühle
 kurze Kaffeepause im Bauernhof Viktoria
 per Boot zurück nach Ísafjörður  KWL06
 
 

Súðavík & Polarfuchszentrum

Erfahren Sie Wissenswertes über die einheimischen Tiere!
Die Stationen Ihres Ausflugs:
 ca. 30 min Busfahrt nach Súðavík
 Fotostopp am Ende des Álftafjords
 ca. 45 min Besuch im Polarfuchszentrum mit Kaffeepause
 Besichtigung der Kirche mit isländischer Live-Folklore
 Rückfahrt entlang des malerischen Álftafjords

Dynjandi Wasserfall und Fischerdörfer

Bewundern Sie einen der schönsten Wasserfälle Islands!
Die Stationen Ihres Ausflugs:
 ca. 1 h 15 Landschaftsfahrt mit dem Bus zum Fischerdorf Thingeyri
 ca. 15 min Fotostopp
 ca. 45 min Weiterfahrt zum Wasserfall Dynjandi
 ca. 45 min Zeit einen der schönsten Wasserfälle Islands zu bewundern
 ca. 1,5 h Weiterfahrt über das Vikingerdorf Thingeyri zum kleinen umweltfreundlichen  Fischerdorf Sudureyri
 Rundgang und Besichtigung einer lokalen Fischfabrik

Isafjoerdur_map from Google
Sehenswürdigkeiten von Isafjördur

Altstadt nennt sich Neðstikaupstaður. Start 16. Jahrhundert Handelsniederlassungen. Das älteste Haus, das heute noch steht, datiert von 1734.

Das Museum Heimat
Im ältesten Haus der Altstadt ist das Heimatmuseum untergebracht, das Byggðasafn Vestfjarða.
Bäckerei im Sommer Strassencafe mit Oldtimer

Kirche von Isafjördur Das Altarbild besteht aus 746 Tonvögeln

Sandbank Fjorde Schotterberge Vulkanasche

Tjoruhusid Restaurant in Isafjordur  Meeresfrüchte
isafjörður ist eine Stadt in der Region Vestfirðir im Nordwesten Islands, die für ihre beeindruckenden Landschaften bekannt ist. Die Holzhäuser mit Wellblechdächern in der Altstadt wurden im 18. und 19. Jahrhundert von Fischhändlern erbaut. Das Westfjords Heritage Museum beschäftigt sich mit der Seefahrtsgeschichte der Stadt und umfasst unter anderem eine Sammlung alter Fischerboote. Im alten Krankenhaus ist heute ein Kulturzentrum mit Archiven und Fotos untergebrach 
     

BADEN & STRÄNDE Da die Stadt unmittelbar am Skutulsfjörður, einem Nebenfjord des Ísafjarðardjúps, liegt, locken zahlreiche Aktivitäten auf dem Wasser. Zu empfehlen ist beispielsweise eine Kanutour, die durch die wunderschöne Landschaft der isländischen Westfjorde führt. Wer mutig ist, nimmt ein erfrischendes Bad im Wasser. Allerdings sind die Wassertemperaturen selbst im isländischen Hochsommer recht kühl: Maximal zehn bis elf Grad ist das glasklare Wasser in den Monaten Juli und August warm

 

HafencheckÍSAFJÖRÐUR IM ÜBERBLICKRund 3.000 Menschen leben in Ísafjörður. Die Stadt ist der Verwaltungssitz der Gemeinde Isafjardarbaer mit 4.000 Einwohnern. Die hohen Berg-hänge des Eyrarfjall und des Kirkjubolsfjall rahmen die Stadt ein, auch der Hafen liegt durch die massiven Riesen sehr geschützt. Ísafjörður ist außerdem das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Westfjorde. Den Besucher erwartet ein malerisches Städtchen mit bunten Holzhäusern, Fischerbooten, wilder Natur und gemäßigtem Klima. Im Winter gehen die Temperaturen selten unter Null, doch auf T-Shirt-Wetter sollte man selbst im Juli nicht warten. Der nächste Ort ist Bolungarvik, er ist etwa 15 Kilometer entfernt, zur Hauptstadt Reykjavík fährt man mit dem Auto etwa 455 Kilometer.

 

TippsSEHENSWÜRDIGKEITEN Das Maritime Museum ist beherbergt in einem der Häuser, die noch aus dem 18. Jahrhundert stammen. Es ist die größte Attraktion in Ísaf-jörður, hier findet man alles über die Geschichte der Stadt, der Fischerei und der Fischindustrie. Eine sehr lebendige Attraktion ist die Vogelinsel Vigur, die nicht weit weg von Ísafjörður liegt. Papageientaucher, Gryllteisten, Lummen, Küstenseeschwalben, Eiderenten – tausende von Vögeln und die einzige noch erhaltene Windmühle Islands findet der Besucher vor. Wieder zurück in Ísafjörður, sollte man sich die Vögel hinter dem Altar an der Wand der Kirche nicht entgehen lassen. 740 Exemplare aus Lehm, von den Bewohnern Ísafjörðurs gefertigt, fliegen als eindrucksvolle Skulptur die Wand hoch. Die Kirche ist aus Beton gebaut und hat eine sehr moderne Architektur.Der imposanteste Wasserfall der Umgebung ist der Dynjandi. Im 19. Jahrhundert noch unter dem Namen Fjallfoss bekannt, hört man sein Donnern von weiter Ferne. Über mehrere Stufen stürzt er 100 Meter in die Tiefe und ist damit einer der größten Wasserfälle Islands und der höchste Wasserfall der Westfjorde. Er steht unter Naturschutz. Weitere fünf Wasserfälle, die direkt darunter liegen, kann man von der Küste aus sehen.Auch viel zu sehen gibt es in der Kunstgalerie Slunkariki in Ísafjörður. Sie liegt in der Adalstraeti. Werke isländischer und internationaler Künstler sind hier zu bestaunen. Kulturell geht es weiter im Edin-borg Kulturzentrum in der Adalstraeti 9. Hier finden viele Events statt, Konzerte, Aufführungen, Kunstausstellungen. Kultur ist wichtig in Ísafjörður. Die Stadt ist sogar über ihre Grenzen Islands hinaus bekannt für ihr jährliches Musikfestival. Der isländische Musiker Mugison und sein Vater, Hafenmeister in Ísafjörður, hatten 2003 die Idee zu der Veranstaltung, die mehr Kultur in die Region bringen sollte. Alle arbeiten für dieses Projekt unentgeltlich, die Künstler bekommen keine Gage und sogar der Bürgermeister und die Stadträdte bringen sich ein, um das Festival „Aldrei Fór Ég Sudur" möglich zu machen (übersetzt: „I never went South").

 

 

 

Wissenswertes GESCHICHTE Ísafjörður liegt im Nordwesten Islands und ist der einzige größere Ort der Westfjorde Islands. Fast 700 Jahre stand Island unter Fremdherrschaft, zunächst unter norwegischer, ab 1380 dann unter dänischer Krone. Das dänische Handelsmonopol, 1603 eingerichtet, verbot es den Isländern, mit anderen Nationen außer mit Dänemark Handel zu betreiben, was im Preis-/Leistungsverhältnis für die Isländer natürlich von Nachteil war. Schlagartig besser ging es Island, nachdem 1787 das Handelsmonopol wieder aufgehoben wurde. In Ísafjörður expandierte der Handel mit Salzwasserfisch, er machte den Ort zu einem wichtigen Handelsort Islands. Durch die Erfolge des Unabhängigkeitskampfes des 19. Jahrhunderts motiviert, erreichte Island zum 1. Februar 1904 die Selbstverwaltung. In den nächsten Jahren erholte sich die isländische Wirtschaft weiter und neue Technologien wurden installiert. So gelang es beispielsweise, die Insel im Nordatlantik durch den Telegraphen mit dem europäischen Festland in Verbindung zu setzten, und sogar eine eigene Eisenbahn wurde zum Bau des Hafens in Reykjavík eingesetzt. Es gab auch einige Verbesserungen im Gesundheits- und Hygienebereich, und die erste Universität Islands wurde im Jahre 1911 errichtet. Zur ersten Regie-rungsbildung kam es 1917, 1918 wurde Island unabhängig, blieb jedoch durch Personalunion mit Dänemark verbunden. Diese Personalunion wurde 1944 aufgehoben und die Republik Island wurde ausgerufen. Zwischen den 50er und 70er Jahren erweiterte Island seine Fischereigren-zen und kam damit Großbritannien in die Quere. Britische Fischer fingen weiter in isländischern Bereichen. Die Streitigkeiten, die sogenannten Kabeljaukriege, konnte erst die NATO beilegen, zugunsten von Island. Die Flaute der Fischindustrie in den 80ern ging auch an Ísafjörður nicht spurlos vorbei, doch der kleine Ort erholte sich Stück für Stück wieder. Durch den Ausbau anderer Wirtschaftszweige, wie des Tourismus und der Aluminiumindustrie, ist der Anteil am Export gesunken. Dennoch erwirtschaftet die Fischerei und fischverarbeitende Industrie rund 42 Prozent des isländischen Exports und ist damit immer noch der wich-tigste Wirtschaftszweig.

ESSEN UND TRINKENWer Fisch mag, sollte Stockfisch oder Klippfisch versuchen, beides sind Trockenfische, die in Island gern mit gesalzener Butter bestrichen werden. Auch frischer Fisch kommt oft auf den Tisch, unter anderem Schellfisch, Kabeljau oder Rotbarsch, und natürlich Lachs!Fleischesser sollten Hangikjöt probieren, geräuchertes Lammfleisch, das auch kalt und in Scheiben geschnitten auf einem Fladenbrot aus Roggenmehl, dem Flatkökur, gegessen wird.Fast überall findet man inzwischen auch Skyr, den traditionellen isländi-schen Joghurt. Er ist recht dickflüssig und wird sowohl pur als auch mit Früchten genossen. Die Molke, die sich vom Skyr absetzt, die Mysa, ist ein beliebtes Erfrischungsgetränk und wird außerdem zum Einsäuern von Fleisch benutzt.Der isländische Kümmelschnaps Brennivín, der dem skandinavischen Akvavit recht ähnlich ist, wird aus britischem Korn und aus isländischem Vulkanwasser gebrannt und ist im ganzen Land sehr beliebt. Aber Achtung, der „Schwarze Tod", wie Brennivín im Volksmund genannt wird, enthält satte 40 Prozent Alkohol. Nicht wie viele denken, ist der Brennivín das Nationalgetränk der Isländer, sondern Kaffee! Morgens, mittags, abends, sogar bis in die Nacht trinken Isländer Kaffee. In den Abendstunden wird er gern mit Likör oder Cognac kombiniert. Das Wasser in Island hat eine außerordentlich gute Qualität, deshalb trinkt man zum Essen gern Leitungswasser oder auch isländisches Bier, welches nach der Prohibition im Jahre 1915 erst seit 1989 wieder mit vollem Promillegehalt erlaubt ist. Der 1. März ist übrigens der „Tag des Bieres", der in Island gefeiert wird.

 

 

Vigur von google earth

GESCHICHTE Ísafjörður liegt im Nordwesten Islands und ist der einzige größere Ort der Westfjorde Islands. Fast 700 Jahre stand Island unter Fremdherrschaft, zunächst unter norwegischer, ab 1380 dann unter dänischer Krone. Das dänische Handelsmonopol, 1603 eingerichtet, verbot es den Isländern, mit anderen Nationen außer mit Dänemark Handel zu betreiben, was im Preis-/Leistungsverhältnis für die Isländer natürlich von Nachteil war. Schlagartig besser ging es Island, nachdem 1787 das Handelsmonopol wieder aufgehoben wurde. In Ísafjörður expandierte der Handel mit Salzwasserfisch, er machte den Ort zu einem wichtigen Handelsort Islands. Durch die Erfolge des Unabhängigkeitskampfes des 19. Jahrhunderts motiviert, erreichte Island zum 1. Februar 1904 die Selbstverwaltung. In den nächsten Jahren erholte sich die isländische Wirtschaft weiter und neue Technologien wurden installiert. So gelang es beispielsweise, die Insel im Nordatlantik durch den Telegraphen mit dem europäischen Festland in Verbindung zu setzten, und sogar eine eigene Eisenbahn wurde zum Bau des Hafens in Reykjavík eingesetzt. Es gab auch einige Verbesserungen im Gesundheits- und Hygienebereich, und die erste Universität Islands wurde im Jahre 1911 errichtet. Zur ersten Regierungsbildung kam es 1917, 1918 wurde Island unabhängig, blieb jedoch durch Personalunion mit Dänemark verbunden. Diese Personalunion wurde 1944 aufgehoben und die Republik Island wurde ausgerufen. Zwischen den 50er und 70er Jahren erweiterte Island seine Fischereigrenzen und kam damit Großbritannien in die Quere. Britische Fischer fingen weiter in isländischern Bereichen. Die Streitigkeiten, die sogenannten Kabeljaukriege, konnte erst die NATO beilegen, zugunsten von Island. Die Flaute der Fischindustrie in den 80ern ging auch an Ísafjörður nicht spurlos vorbei, doch der kleine Ort erholte sich Stück für Stück wieder. Durch den Ausbau anderer Wirtschaftszweige, wie des Tourismus und der Aluminiumindustrie, ist der Anteil am Export gesunken. Dennoch erwirtschaftet die Fischerei und fischverarbeitende Industrie rund 42 Prozent des isländischen Exports und ist damit immer noch der wichtigste Wirtschaftszweig. ÍSAFJÖRÐUR IM ÜBERBLICK Rund 3.000 Menschen leben in Ísafjörður. Die Stadt ist der Verwaltungssitz der Gemeinde Isafjardarbaer mit 4.000 Einwohnern. Die hohen Berghänge des Eyrarfjall und des Kirkjubolsfjall rahmen die Stadt ein, auch der Hafen liegt durch die massiven Riesen sehr geschützt. Ísafjörður ist außerdem das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Westfjorde. Den Besucher erwartet ein malerisches Städtchen mit bunten Holzhäusern, Fischerbooten, wilder Natur und gemäßigtem Klima. Im Winter gehen die Temperaturen selten unter Null, doch auf T-Shirt-Wetter sollte man selbst im Juli nicht warten. Der nächste Ort ist Bolungarvik, er ist etwa 15 Kilometer entfernt, zur Hauptstadt Reykjavík fährt man mit dem Auto etwa 455 Kilometer.
BADEN & STRÄNDE Da die Stadt unmittelbar am Skutulsfjörður, einem Nebenfjord des Ísafjarðardjúps, liegt, locken zahlreiche Aktivitäten auf dem Wasser. Zu empfehlen ist beispielsweise eine Kanutour, die durch die wunderschöne Landschaft der isländischen Westfjorde führt. Wer mutig ist, nimmt ein erfrischendes Bad im Wasser. Allerdings sind die Wassertemperaturen selbst im isländischen Hochsommer recht kühl: Maximal zehn bis elf Grad ist das glasklare Wasser in den Monaten Juli und August warm.
ESSEN UND TRINKEN Wer Fisch mag, sollte Stockfisch oder Klippfisch versuchen, beides sind Trockenfische, die in Island gern mit gesalzener Butter bestrichen werden. Auch frischer Fisch kommt oft auf den Tisch, unter anderem Schellfisch, Kabeljau oder Rotbarsch, und natürlich Lachs! Fleischesser sollten Hangikjöt probieren, geräuchertes Lammfleisch, das auch kalt und in Scheiben geschnitten auf einem Fladenbrot aus Roggenmehl, dem Flatkökur, gegessen wird. Fast überall findet man inzwischen auch Skyr, den traditionellen isländischen Joghurt. Er ist recht dickflüssig und wird sowohl pur als auch mit Früchten genossen. Die Molke, die sich vom Skyr absetzt, die Mysa, ist ein beliebtes Erfrischungsgetränk und wird außerdem zum Einsäuern von Fleisch benutzt. Der isländische Kümmelschnaps Brennivín, der dem skandinavischen Akvavit recht ähnlich ist, wird aus britischem Korn und aus isländischem Vulkanwasser gebrannt und ist im ganzen Land sehr beliebt. Aber Achtung, der „Schwarze Tod“, wie Brennivín im Volksmund genannt wird, enthält satte 40 Prozent Alkohol. Nicht wie viele denken, ist der Brennivín das Nationalgetränk der Isländer, sondern Kaffee! Morgens, mittags, abends, sogar bis in die Nacht trinken Isländer Kaffee. In den Abendstunden wird er gern mit Likör oder Cognac kombiniert. Das Wasser in Island hat eine außerordentlich gute Qualität, deshalb trinkt man zum Essen gern Leitungswasser oder auch isländisches Bier, welches nach der Prohibition im Jahre 1915 erst seit 1989 wieder mit vollem Promillegehalt erlaubt ist. Der 1. März ist übrigens der „Tag des Bieres“, der in Island gefeiert wird. In Restaurants ist das Trinkgeld im Endpreis enthalten SEHENSWÜRDIGKEITEN Das Maritime Museum ist beherbergt in einem der Häuser, die noch aus dem 18. Jahrhundert stammen. Es ist die größte Attraktion in Ísafjörður, hier findet man alles über die Geschichte der Stadt, der Fischerei und der Fischindustrie. Eine sehr lebendige Attraktion ist die Vogelinsel Vigur, die nicht weit weg von Ísafjörður liegt. Papageientaucher, Gryllteisten, Lummen, Küstenseeschwalben, Eiderenten – tausende von Vögeln und die einzige noch erhaltene Windmühle Islands findet der Besucher vor. Wieder zurück in Ísafjörður, sollte man sich die Vögel hinter dem Altar an der Wand der Kirche nicht entgehen lassen. 740 Exemplare aus Lehm, von den Bewohnern Ísafjörðurs gefertigt, fliegen als eindrucksvolle Skulptur die Wand hoch. Die Kirche ist aus Beton gebaut und hat eine sehr moderne Architektur. Der imposanteste Wasserfall der Umgebung ist der Dynjandi. Im 19. Jahrhundert noch unter dem Namen Fjallfoss bekannt, hört man sein Donnern von weiter Ferne. Über mehrere Stufen stürzt er 100 Meter in die Tiefe und ist damit einer der größten Wasserfälle Islands und der höchste Wasserfall der Westfjorde. Er steht unter Naturschutz. Weitere fünf Wasserfälle, die direkt darunter liegen, kann man von der Küste aus sehen. Auch viel zu sehen gibt es in der Kunstgalerie Slunkariki in Ísafjörður. Sie liegt in der Adalstraeti. Werke isländischer und internationaler Künstler sind hier zu bestaunen. Kulturell geht es weiter im Edinborg Kulturzentrum in der Adalstraeti 9. Hier finden viele Events statt, Konzerte, Aufführungen, Kunstausstellungen. Kultur ist wichtig in Ísafjörður. Die Stadt ist sogar über ihre Grenzen Islands hinaus bekannt für ihr jährliches Musikfestival. Der isländische Musiker Mugison und sein Vater, Hafenmeister in Ísafjörður, hatten 2003 die Idee zu der Veranstaltung, die mehr Kultur in die Region bringen sollte. Alle arbeiten für dieses Projekt unentgeltlich, die Künstler bekommen keine Gage und sogar der Bürgermeister und die Stadträdte bringen sich ein, um das Festival „Aldrei Fór Ég Sudur“ möglich zu machen (übersetzt: „I never went South“).
Informationen über Ísafjörður
Ísafjörður ist eine Stadt im Nordwesten Islands und die größte Siedlung der Westfjorde Islands. Sie gilt als Hauptstadt der Region und ist das Zentrum für Handel, Gewerbe, Fischerei und Tourismus.

Ísafjörður liegt auf einer Nehrung im Fjord Skutulsfjörður, der Teil des größeren Fjords Ísafjarðardjúp ist. Die Siedlung ist eine der wenigen, die in den isländischen Westfjorden groß genug ist, um als Stadt mit rund 2.600 Einwohnern angesehen zu werden.

Geschichte von Ísafjörður
Nach dem isländischen Siedlungsbuch wurde der Fjord Skutulsfjörður erstmals im 9. Jahrhundert von einem Mann namens Helgi Magri Hrólfsson besiedelt. Um das 16. Jahrhundert herum wuchs Ísafjörður schnell, da es zu einem Handelsposten wurde. Die Stadt erhielt 1786 den Status einer Gemeinde.

Das älteste noch erhaltene Haus Islands, erbaut 1734, befindet sich in Ísafjörður als Teil des örtlichen Volksmuseums. Das Gebiet umfasst auch den umfangreichsten Bestand an alten Fachwerkhäusern des Landes, die im 18. Jahrhundert von ausländischen Händlern erbaut wurden. Eines davon ist Tjöruhús, heute ein Fischrestaurant, und ein weiteres Turnhús, heute ein Meeresmuseum.

Im Laufe seiner Geschichte war Ísafjörður eine der größten Fischereien Islands. Mehrere Faktoren - eine Fischereibeschränkung in den 80er Jahren, ein Rückgang des Fischbestandes und die Monopolisierung durch größere Fischereien in Reykjavík - haben zu einem erheblichen Rückgang der Stadtbevölkerung geführt.

In den letzten Jahren hat die Tourismusindustrie wieder einmal lokale Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand für die Stadt geschaffen. Die Stadt hat jetzt viele Hotels und Herbergen, Restaurants und Cafés und Reiseveranstalter, die Ausflüge in die Westfjorde anbieten.

 
Natur von Ísafjörður
Der Fjord vor Ísafjörður.

Das Klima der Westfjorde und Ísafjörður ist Tundra und grenzt eng an die Subarktis, d.h. die Winter sind kalt und die Sommer kühl. Da Ísafjörður in einem von steilen Bergen umgebenen Fjord liegt, erreichen die Sonnenstrahlen die Stadt während der Wintersonnenwende wochenlang nicht.

Die Westfjorde haben eine reiche Vogelwelt, und Ísafjörður ist keine Ausnahme; viele Arten können auf mehreren Wanderungen außerhalb der Stadt gesehen werden. Wenn Sie auf solchen Pfaden unterwegs sind, beobachten Sie die Landschaften, um Polarfüchse zu beobachten, die Küste, um Robben zu sehen, oder das Meer, um einen Wal zu sehen.

Ísafjörður ist der bequemste Ort in den Westfjorden, von wo aus man die unglaublichen Naturschönheiten der Region besuchen kann. Dazu gehören Látrabjarg, Vogelklippen, die sich perfekt für den persönlichen Kontakt mit Papageitauchern eignen; Dynjandi, eine Reihe von Wasserfällen, die aus der Phantasie gerissen zu werden scheinen; Hornstrandir, ein Naturschutzgebiet mit spektakulären Aussichten; Rauðasandur, ein roter und goldener Sandstrand; und Drangajökull, der einzige Gletscher des Landes, der eher expandiert als schrumpft.

Veranstaltungen und Ereignisse in Ísafjörður
Ísafjörður hat trotz seiner Abgeschiedenheit und der geringen Bevölkerungszahl eine verhältnismäßig urbane Atmosphäre. Die Stadt beherbergt eine Vielzahl von Veranstaltungen und Festivals, an denen Menschen aus ganz Island teilnehmen, wie das Ski Week Festival, das Act Alone Theaterfestival, die Europameisterschaft im Sumpffußball und das Festival für alternative Musik Aldrei fór ég suður.
   


Invergordon Schottland - Seydisfjordur Island Akureyri Island  Grönland=Prinz-Christian-Sund, Nuuk Godthaab Ilulissat Qaqortoq  Reykjavik Lerwick / Shetland Inseln  Kirkwall Orkney-Inseln  Invergordon Schottland 8:00 Uhr 18:00 Uhr  Island Spitzbergen Varianten Kreutzfahrt 


16.03.20 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410  Impressum  Datenschutz  Angebote nur an Geschäftskunden