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TEN16 Schöne Aussichten im Inselnorden
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TENB01 Inselhaupstadt mit dem Bike und Strandvergnügen
TENB41 Anaga-Gebirge und La Laguna mit dem Pedelec 5 h
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Transfer zum Maritime Park und Palmetum von palmetumtenerife.es
Der Palmenpark Palmetum beherbergt etwa 2000 Pflanzenarten der tropischen und subtropischen Klimazonen der ganzen Welt. Die botanische Familie der Palmen, in der Fachsprache unter dem Namen Arecacea oder Palmae bekannt, ist bei den Pflanzen des Palmetum am besten vertreten. Im Park wachsen mehr als 400 Palmenarten, nach geographischer Herkunft geordnet. Die größte Fläche des Palmenparks wurde Inselgebieten wie Madagaskar, der Karibik oder Polynesien gewidmet, die mit zahlreichen Palmen vertreten sind.

Die Pflanzensammlung begann 1996 und ist heutzutage eine der interessantesten Kollektionen der Welt. Der Palmenpark Palmetum von Santa Cruz de Tenerife darf sich rühmen, zu den wichtigsten botanischen Gärten zu gehören, die auf Palmen spezialisiert sind. In den verschiedenen biogeographischen Bereichen des Parks finden die BesucherPflanzenarten, die gewöhnlich im normalen Gartenbau nicht anzutreffen sind. Einige Pflanzen haben eine höchst eigenartige Wachstumsform, wie die sehr langsam wachsenden Bauchpalmen oder die Kletterpalmen, die der industriellen Herstellung von Rattan den Rohstoff liefern. Angebaut sind aber auch Nutzpflanzen wie die Zuckerrohrpalme, die Ölpalme oder die medizinisch sehr interessante Serenoa repens. Bei den Palmengattungen finden wir vor allem: Coccothrinax, Chamaedorea, Dypsis, Syagrus, Copernicia, Livistona und Pritchardia.
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Im September und Oktober blühen die typischen Sommerpflanzen. Im November wachen die Arten aus kühleren Klimazonen auf. Meistens fällt dies mit den ersten Regenfällen nach dem Sommer zusammen. Die Vegetation wird üppiger, die meisten tropischen Pflanzenarten erreichen den optimalen Stand. Im ganzen Palmenpark wimmelt es von Blumen und Früchten.

Im Afrika-Bereich blühen beinahe jeden Tag wunderschöne Hibiscus schizopetalus. In der Karibik duften die weißen Blüten verschiedener Frangipani-Arten (Plumeria) beinahe bis ans Jahresende. In der Asien-Zone stechen die prächtigen Blumen der Barringtonia asiática hervor, jedoch nur morgens, denn jede Blüte ist sehr kurzlebend und kurz nach Mittag fällt sie zu Boden. Einen stark duftenden Blütenstand zeigen die Palmen Hyophorbe indica im Maskarenen-Bereich. Im Achteck fallen verschiedene Bromelien-Gewächse mit ihrem prachtvollen Blütenstand auf. Gleichzeitig steht auch der brasilianische Baum Clitoria fairchildiana in voller Blüte. Am Bächlein öffnen sich beinahe jeden Tag die Blüten der Wasserhyazinthen (Eichornia).

Im Herbst tragen viele Palmenarten Früchte. Überall im Park kann der Besucher mühelos Palmen mit ihren farbenprächtigen, teilweise absolut spektakulären Steinfrüchten bewundern. Bei den Ölpalmen (Elaeis guineensis) bilden sich die ersten Früchte. In den Herbstmonaten gedeihen zudem verschiedene tropische Essfrüchte, wie die Fruchtbüschel des Brotfruchtbaumes (Artocarpus camansi), die im Bereich Melanesien bis Ende Jahr reifen, die Ahornkirschen (Malpighia emarginata) in der Karibik-Zone, die Orangenbeeren (Glycosmis) in Asien und die Noni (Morinda citrifolia) an verschiedenen Orten. Im zentralen See reifen die eigenartigen Früchte der Mangroven, die dann gegen Ende Winter ins Wasser fallen.

Viele einheimische Pflanzen des Kanarischen Archipels haben ihre Wachstumsphase im Winter. Die kanarische Flora am Eingang des Palmenparks Palmetum wacht nun aus ihrem „Sommerschlaf“ auf. Der wohl sicher prächtigste Blütenstand ist jener der Kanaren-Trichternarzissen (Pancratium canariense). Diese Knollengewächse schmücken zwischen November und Dezember mit ihren weißen Blüten den Weg zum Parkeingang.

Mitte Herbst ist auch die Vogelwelt reger, denn viele Zugvögel kommen in den Palmenpark Palmetum. Zu den schönsten Vögeln gehört dabei der Purpurreiher und der Silberreiher, welche die Seen regelmäßig aufsuchen.
Die Pflanzen, die keine Palmenarten sind, wurden einerseits wegen ihres Erhaltungs- oder Erziehungswerts aufgenommen, andererseits aber auch, um die natürlichen Lebensräume der Palmen mit Blütenpflanzen realistisch nachzugestalten. Deshalb pflegt man zahlreiche, eher ungewöhnliche Pflanzenarten wie Ficus, Pandanus, Plumeria, Bromeliaceae und Agavaceae. Der größte Baum ist der majestätische Ficusreligiosa, der eine Höhe von 15 m übersteigt. Diverse Baobab-Arten gedeihen im Park, die seit 1996 schon mehrmals Sprößlinge getrieben haben (Adansonia za und A. digitata) und seit 2012 jeden Sommer blühen. Die spektakulären, erwachsenen Mangroven (Rhizophora mangle) im zentralen See erheben sich schon auf ihren typisch stelzenartigen Wurzeln und produzieren Früchte, die torpedoähnlich auf der Wasseroberfläche schwimmen. Weiterhin gibt es Dutzende von seltsamen Fruchtbäumen, wie die Brotfruchtbäume (Artocarpus spp.) und ein herrliches Araukarien-Wäldchen ( Araucaria columnaris) aus Neukaledonien. Die etwa 50 Bäume wurden Ende 2000 gepflanzt und erstrecken sich heute vom oberen Teil des Hügels über den Abhang gegen das Meer hin. Auffallend sind die wilden Frangipani ( Plumeria), deren weiße Blüten verschiedene Ecken des Karibik-Bereichs mit ihrem Duft füllen. In den kommenden Jahren hofft man, die Exemplare zu erhöhen.

Bei den geographischen Sammlungen muss besonders auf den Karibik-Bereich hingewiesen werden. Er beherbergt die größte, vielfältigste und auch wertvollste Pflanzenkollektion des Palmenparks Palmetum. Bedeutend ist aber auch der Bereich von Neukaledonien, in dem endemische Pflanzen jener so entfernten Inselgruppe wachsen. Im Teil der Kanarischen Inseln bildet man allmählich eine sehr interessante Auswahl an lokalen Endemiten des wärmeliebenden Trockenwaldes der näheren Umgebung der Stadt.

Schon seit Beginn der Arbeit hat man auf die Seriosität gesetzt, die ein botanischer Garten benötigt. Die einzelnen Pflanzen sind auf einer digitalen Karte mit der jeweiligen Register-Nummer aufgenommen. Die entsprechende Datenbank gibt meistens eine sehr ausführlich Information über die Herkunft, mit Angabe des genauen geographischen Ursprungs der Pflanze. Einige Exemplare sind für die Zucht außerordentlich wichtig und sehr selten. Um die 100 Arten stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN.

Viele Exemplare stammen direkt aus ihrem Lebensraum, da ein Austausch mit offiziellen Einrichtungen verschiedener Länder erfolgt ist und der Palmenpark Palmetum in den ersten Jahren diverse Expeditionen organisiert hat. Einige Bäume gehen auf wichtige Persönlichkeiten der Welt der Palmen zurück.

    

    


03.11.19 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410  Impressum  Datenschutz  Angebote nur an Geschäftskunden