zurück Karibik18              St. Lucia    Karibik & Mittelamerika vom  Route: Karibische Inseln 2     aida diva     2018  

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Castries (St. Lucia)

Tropische Traumwelt mit Vulkan

Einer karibischen Inselschönheit gleich liegt AIDA im Hafen von Castries. Der Hügel Morne Fortune bietet Ihnen freie Sicht auf diese großartige Kulisse. Sie wollen noch höher hinaus? Dann steigen Sie auf den 770 Meter hohen Gros Pitons, den „Kilimandscharo der Karibik“. Oder lassen Sie sich mit einer Seilbahn gemütlich durch die Wipfel des Regenwaldes tragen. Hochgefühle sind in jedem Fall garantiert.

t. Lucia ist 616 km² groß. Auf der Insel leben ca. 154.000 Einwohner. Die maximale Ausdehnung in der Breite misst 23 km und in der Länge 43 km. Mit 960 m ist Mount Gimmie der höchste Berg auf St. Lucia.
Klima Auf St. Lucia herrschen das ganze Jahr über sehr warme Temperaturen. Durschnittlich werden zwischen 28 und 32 °C gemessen. Für eine leichte Abkühlung des tropischen Klimas sorgen die beständig wehenden Passatwinde.

 

hafeninfo - Castries St. Lucia  von  www.land-ahoi.de 

St. Lucia wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen namhafter Reedereien angesteuert. Im Naturhafen der Hauptstadt Castries stehen dafür mehrere Liegeplätze zur Verfügung. So legen die Schiffe am Pointe Seraphine Terminal und/oder direkt an der Innenstadt am Queen Elisabeth II Dock an. Der leicht im Abseits befindliche Liegeplatz Pointe Seraphine verfügt über ein Kreuzfahrt Terminal mit Touristen-Information und einem kleinen Shoppingcenter. Der Landweg ins Zentrum des Ortes führt am Hafenbecken entlang und beträgt rund 1,6 Kilometer, für die man zu Fuß etwa 20 Minuten benötigt. Schneller ist man natürlich mit dem Taxi unterwegs oder man benutzt ein Wassertaxi für 2 US-Dollar pro Person. Taxis stehen im Normalfall an den Liegeplätzen in ausreichender Zahl bereit und die Wassertaxis fahren auch zu anderen Zielen an der reizvollen Küste entlang.

Auf St. Lucia sind Minibusse unterwegs, die in privater Hand sind. Sie steuern die wichtigsten Ziele der Insel an und fahren meist erst bei voller Besetzung. Auf dem grünen Nummernschild sind die Fahrzeuge mit einen "M" gekennzeichnet und der Zielort steht oben auf der Frontscheibe. Derzeit werden acht verschiedene Routen befahren, die quer über die Insel verlaufen und auch mehrere feste Stopps haben. Die Fahrer halten aber auch gern zwischendurch immer mal an um Leute mitzunehmen, beziehungsweise aussteigen zu lassen. Oft wird in den Fahrzeugen lokale Musik mit hoher Lautstärke abgespielt.

Taxis sind ohne Taxameter unterwegs und fahren größtenteils nach Festpreisen, zumindest was die bedeutendsten Ziele und Standardstrecken angeht. Generell ist es ratsam den Fahrpreis vor Fahrtantritt mit dem Fahrer abzuklären. Diese bieten ihre Dienste auch gern Stundenweise für Rundfahrten an. Ein offizielles Taxi ist mit den Buchstaben "TX" auf dem blauen Nummernschild gekennzeichnet. Verschiedenste Touren sind ebenfalls zu Festpreisen verfügbar. Taxi

Auf der Insel herrscht Linksverkehr. Zur Nutzung eines Mietwagen* muss man mindestens 25 Jahre alt sein und es wird eine lokale Fahrerlaubnis benötigt, die allerdings von den Verleihern oder in Polizeistationen ausgestellt werden kann. Dafür ist die Vorlage eines gültigen Führerscheins des eigenen Heimatlandes und die Zahlung von 50 Ostkaribischen Dollar oder 20 US-Dollar nötig. Bis auf die Hauptstraßen sind die Straßen und Wege meist in einem schlechten Zustand und auf eine Beschilderung wird größtenteils verzichtet.

Castries verfügt über gute Einkaufsmöglichkeiten. So befindet sich an den nördlichen Liegeplätzen "Pointe Seraphine" ein Duty Free Einkaufszentrum mit einigen Läden, Cafés und Restaurants. Das hat die südliche Anlegestelle mit dem Shoppingcenter La Place Carenage ebenso zu bieten. Ein paar Schritte weiter findet man sich dann auch schon im Zentrum des überschaubaren Städtchens wieder, in dem weitere Shops, Boutiquen und Restaurants gelegen sind. Die Preise der angebotenen Waren sind am Hafen und in dessen Nähe am höchsten. Wer Zeit hat sollte nicht gleich beim erstbesten Händler kaufen.

Am Hafen befinden sich auch die Markthallen des Castries Central Market. Täglich, außer sonntags, bieten bis zu 300 Händler ihre meist lokalen Produkte an. Hauptsächlich werden dort frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch präsentiert. Zwischendrin ist auch das ein oder andere handgefertigte Souvenir zu finden. Hauptmarkttag ist immer am Samstag, an dem dann der Trubel am größten ist. Verkauft wird vormittags von 05:00-12:00 Uhr und Montag bis Freitag auch zusätzlich am Nachmittag von 13:30-16:00 Uhr.

Unweit von den Liegeplätzen des Queen Elisabeth II Dock befindet sich der zentrale Platz von Castries. Als grüne Lunge der Stadt gilt der, nach dem Literaturnobelpreisträger benannte, Derek Walcott Square. An ihm liegen ein paar der ältesten Gebäude der Stadt, in denen beispielsweise die Zentralbibliothek untergebracht ist. Aus dem 19. Jahrhundert stammt die römisch-katholische Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis, die auf der gegenüberliegenden Seite zu finden ist. Außen eher schlicht und unscheinbarend, bietet sie im Inneren eine sehenswerte Ausgestaltung mit Wand- und Deckenmalereien im bunten, karibischen Stil. Auf dem Platz selbst steht zudem ein rund 450 Jahre alter Samaan Baum.

Einen schönen Ausblick auf Castries und den Hafen erhält man vom 255 Meter hohen Morne Fortune, dem Hügel des Glücks. Dafür kann man beispielsweise eine kleine Aussichtsplattform in der Nähe zum 1895 errichteten Government House nutzen, die sich direkt an der Hauptstraße befindet. In der Regel bieten dort auch zahlreiche fliegende Händler ihre Waren an. Auf der Landerhebung findet man zudem noch einen kleinen Teil der ehemaligen Befestigungsanlage des Fort Charlotte, dessen Areal kostenfrei zugänglich ist. Einige der verbliebenen Gebäude wurden renoviert und werden heute zu Bildungszwecken genutzt. Vom südlichen Liegeplatz aus benötigt man per Fuß 30 bis 35 Minuten zum Aussichtspunkt und legt dabei rund 1,6 Kilometer zurück.

Auf St. Lucia sind einige schöne Strände zu finden. Einer davon ist der nicht allzu weit entfernte Vigie Beach. Dieser verläuft an der Peninsular Road und größtenteils parallel zur Start- und Landebahn des gering frequentierten George F.L. Charles Airport. Der feinsandige, etwas windgeschützte Sandstrand verläuft flach abfallend ins karibische Meer, ist touristisch kaum erschlossen und meistens recht leer. Schatten findet man unter einem der zahlreichen Bäume und Palmen, Liegestühle im angrenzenden Rendezvous Hotel Resort. Der Vigie Beach ist vom Stadtzentrum aus gesehen in 30 bis 35 Minuten zu Fuß erreichbar. Mit dem Taxi oder Mietwagen* ist es dagegen nur eine kurze Fahrt, die keine 10 Minuten in Anspruch nimmt. Die Entfernung beträgt je nach Start- und Zielpunkt etwa 2 Kilometer.

Etwas weiter in Richtung Norden trifft man auf den Choc Beach, der in der Regel höher als der Vigie Beach frequentiert ist, aber dennoch kaum überfüllt ist. Auch dieser Strand ist feinsandig, verläuft flach abfallend ins Meer und besitzt eine große Anzahl an natürlichen Schattenspendern. Teilweise können Liegen gemietet werden und an einem Strandlokal findet man die ein oder andere Stärkung. Keine 10 Minuten benötigt man mit einem motorisierten Fahrzeug* für die rund 3,5 Kilometer von den Liegeplätzen zum Choc Beach. Zu Fuß sind für eine Richtung jeweils 45-50 Minuten einzuplanen.

Ganz im Nordwesten von St. Lucia befindet sich eine schöne Bucht, die auf den Namen "Rodney Bay" hört und touristisch recht gut erschlossen ist. Dort liegt auch der reizvolle, rund ein Kilometer lange Strandabschnitt des Reduit Beach. Er fällt etwas steiler ins Wasser, die Wasseroberfläche ist dabei meist recht ruhig und der Strandabschnitt wird größtenteils von Rettungsschwimmern überwacht. Liegen und Sonnenschirme werden von den angrenzenden Hotels für 15 bis 20 US-Dollar je Stück angeboten. Duschen, Toiletten und Restaurants sind in der Nähe zu finden. Direkt am Strand liegt beispielsweise die Spinnakers Beachbar. Das Lokal bietet in bester Lage eine große Auswahl an Getränken und verschiedensten Speisen.

Der nördliche Teil der Bucht wird großflächig vom Pigeon Island National Park eingenommen. Die ursprüngliche kleine Insel "Pigeon Island" wurde 1972 durch Landaufschüttungen mit St. Lucia verbunden und ist seit 1979 ein geschützter Nationalpark. Von den beiden Hügeln bieten sich hervorragende Blicke auf Land und Meer. Mit etwa 100 Metern über dem Meeresspiegel ist die Aussichtsplattform des Signal Peak gut geeignet um die Nachbarinsel Martinique am Horizont auszumachen. Der andere Hügel misst in der Höhe rund 30 Meter weniger und beherbergt die Reste des Fort Rodney. Einige Ruinen von militärisch genutzten Gebäuden können zudem in der Nähe des Parkeingangs besichtigt werden, vor dem auch der Pigeon Island Beach liegt. Geöffnet ist täglich von 09:00-17:00 Uhr. Der Zugang zum Pigeon Island National Park ist mit 8 USD pro Person kostenpflichtig und für die Wege nutzt man besser festes Schuhwerk. Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren zahlen jeweils 3 US-Dollar. Etwa 14 Kilometer ist das Zentrum von Castries entfernt. Für diese Strecke benötigt man mit dem Taxi oder Mietwagen* rund 30 Minuten. Pigeon Island National Park

Im Süden von Castries stößt man auf die Marigot Bay. Die von den umliegenden Bergen recht gut geschützte Bucht wurde einst von Piraten als Versteck genutzt. Heute finden in dem Naturhafen kleinere Boote und Yachten Zuflucht. Die eindrucksvolle Kulisse wurde auch bereits in Spielfilmen, wie beispielsweise in "Dr. Dolittle" eingebaut. Ein kleiner, mit Palmen besetzter Strand ragt weit in die Bucht hinein. Bei einem entspannten Spaziergang trifft man auf eine Vielzahl an Gästehäusern, Restaurants und kleinen Shops, in denen vorrangig Souvenirs angeboten werden. Die Marigot Bay ist von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe etwa 11 Kilometer entfernt und mit einem Fahrzeug* in 20-25 Minuten erreichbar.

In der Nähe von Soufrière, dem zweitgrößten Ort von St. Lucia, befinden sich die Wahrzeichen der Insel. Schon von weitem sind die beiden eindrucksvollen Vulkankegel der Pitons gut zu sehen. Der Gros Piton misst knapp 790 Meter in der Höhe und lässt sich nur im Rahmen einer geführten Wanderung in der Zeit zwischen 07:00 und 14:00 Uhr besteigen, wobei das letzte Stück zum Gipfel schon recht anspruchsvoll sein kann und aufgrund der Steilheit nicht jedermanns Sache ist. Ganz auf eigene Faust kommt man da nicht hoch. Lohn der Anstrengungen sind hervorragende Ausblicke auf die schöne Insel, die Küste und das weite Meer. Für die reine Wanderung kann man 4-5 Stunden einplanen und zusätzlich ist mit etwa 90 Minuten (je Richtung) für die 50 Kilometer weite Anfahrt zu rechnen. Mit 739 Metern Höhe ist der nahe Petit Piton etwas kleiner, dafür aber wesentlich steiler und somit ist der Gipfel für "Normalos" nur schwer bis gar nicht erreichbar. Die Pitons finden sich übrigens im Namen einer lokalen Biermarke wieder, sind symbolisch in der Nationalflagge des Inselstaates wiederzufinden und zählen seit 2004 zum Weltnaturerbe der Unesco.

Vulkanische Aktivitäten sind unweit der Pitons aus allernächster Nähe zu betrachten. Dafür besucht man idealerweise die Sulphur Springs, einem brodelnden Schwefelquellenfeld das von einer Straße durchquert wird. Hier liegt der Geruch fauliger Eier in der Luft. Ein kleines, recht interessant gestaltetes Museum/Besucherzentrum befindet sich oberhalb der Schwefelquellen und stellt zahlreiche Informationen bereit. Unterhalb der Quellen kann man bei Bedarf in einem überschaubaren Pool ein Schlammbad nehmen oder sich einfach einschmieren. Dem austretenden Schlamm werden heilende Kräfte nachgesagt.

Unweit der Sulphur Springs und nah am Ort Soufrière befindet sich der Diamond Botanical Garden. Auf rund 20.000 Quadratmetern gepflegte Fläche sind verschiedenste tropische, teils exotische Blumen, Pflanzen und Bäume zu entdecken. Um die Erkennung zu erleichtern sind viele von ihnen ausgeschildert. Im botanischen Garten existiert zudem ein Mineralienbad mit kleinen Becken, die man gegen eine zusätzliche Gebühr nutzen kann. Des Weiteren führt ein Wanderweg zu einer alten Zuckerrohr Mühle, dessen Wasserrad aus dem Jahre 1765 stammt. Ein weiterer Weg führt zu den beeindruckenden Diamond Falls. Von unterirdischen Quellen stammt das Mineralhaltige Wasser, welches 10 Meter in die Tiefe stürzt und das umliegende Gestein, je nach aktuellem Mineraliengehalt in verschiedenste Farbtöne taucht. Die Umgebung diente dem Kinofilm Superman 2 in einigen Szenen als Kulisse. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 10:00-17:00 Uhr und am Sonntag von 10:00-15:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenpflichtig und beträgt je Erwachsenen 7 US-Dollar. Für Kinder wird die Hälfte aufgerufen. Diamond Botanical Garden

Östlich vom botanischen Garten ist ein weiterer Wasserfall gelegen. Am Toraille Waterfall stürzen sich kalte Wassermassen rund 15 Meter in die Tiefe. Je nach vorhergehender Regenintensität variieren die Wassermengen und im unteren Pool ist es gestattet hineinzugehen um ein Erfrischungsbad zu nehmen. Der Zutritt zum Gelände ist täglich von 09:00-17:00 Uhr möglich und kostet 3 US-Dollar je Person.

 

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