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place souk el ghezel
Kasbah Qudaia
Residenz von Moulay Ismail
Hassan - Turm
Mausoleum Mohammed V
Neustadt
Königspalast
Moschee Es Sunna
Tor des Windes
Chella

alternativ Sofitel Rabat Jardin des Roses   

Rabat

Riad Dar Tafilalet


von marokko-urlaub.com

Bereits vor 100.000 Jahren lebten die ersten Menschen in der Region von Rabat und Sale. Die Hauptstadt des Köingreiches Marokko, in der etwa 1,3 Millionen Einwohner leben, liegt an der Mündung des Oued Bou Regreg. Hier haben neben dem König Hassan II, die Regierung Ihren Sitz. Ansonsten ist Rabat eine relativ ruhige Stadt. Im Winter ist das Klima mild, im Sommer weht fast ständig eine frische Brise vom Atlantik her.

Restaurant La Clef

Ecke Rue Hatim und Av. Moulay Youssef, links vom Bahnhof, Tel. (07) 701972.
Auf schattiger Terrasse frankomarokkanische Küche

Restaurant  Bodj Eddar

Plage de Rabat, Tel. (07) 701500.
Marokkanische Spezialitäten, Fischgerichte, am Strand gelegen.

Sehenswürdigkeiten

 Saisonbunte Blütenpracht unter alten Gummibäumen verleiht der Place Moulay Hassan ein heiteres Aussehen. Bekanntlich liebt der König üppigen Blumenschmuck, und so liegt es auf der Hand, dass er seine Hauptstadt mit Pflanzen dekorieren lässt. Und dennoch zeigt das Stadtbild das soziale Süd-Nord-Gefälle: Landeinwärts, fernab von Lärm und Luftverschmutzung, liegt das Villenviertel Souissi. Hinter hohen Mauern verbergen sich subtropische Gärten mit Pool. Geschäftiges Zentrum ist die Ville Nouvelle. Entlang ihrer Prachtstraße Mohammed V prunken einige öffentliche Gebäude im Stil der 1930er-Jahre, aber schon eine Querstraße weiter lebt in heruntergekommenen Appartements die Mittelschicht. Dann, vom Atlantik abgewandt, die umwallte Médina und das ursprüngliche Kasbah-Viertel oberhalb der Mündung des Bou Regreg, wo vorwiegend ärmere Leute wohnen.

Für eine Stadtbesichtigung genügen 2 Tage. Sehenswert sind die Kasbah des Oudaias, eine weitläufige Festungsanlage, deren gewaltiges Haupttor sich über der Place Souk El Ghezel erhebt, mit Ihren Museen, gehören zu den imposantesten Bauten der Stadt, Weiterhin sollte ein Besuch des Hassan-Turmes, das Mausoleum, der Königspalast und die Merinidennekropole Chellah unbedingt mit eingeplant werden. Auch interessant ist ein Besuch im Museum für Marokkanische Volkskunst. Hier befinden sich Sammlungen marokkanischen Kunsthandwerkes , sowie zahlreiche Exponate.

 

von stern.de  ARganöl  Tiskeji, Marokko, Hoher Atlas, 200 Einwohner. Dattelpalmen, Feigenbäume und Kakteen säumen die Gassen. Jeder Schritt wirbelt Staub vom Boden. Magere Hunde und Ziegen schlagen sich in die Büsche. Berber in hellbeigen Kapuzenmänteln sitzen rauchend vor fensterlosen Lehmhäusern. Zum Arganöl? Die Männer deuten auf einen dunklen Tunnelgang, durch den man sich tastet. Eine stolprige Treppe hoch, ein Schritt durch eine Zedernholztür, und man steht im Mittelalter. Berberinnen sitzen im Kreis auf Ziegenwollteppichen. 40 Grad Celsius treiben Schweißperlen auf die Gesichter.In Europas feinen Restaurants ahnt der Esser nichts von den Mühen, die hinter den Gerichten stecken, die neuerdings so gepriesen werden: Argan-parfümierte Hummerschwänze, Jakobsmuscheln mit Argan-Vinaigrette - erst in Paris, dann in London, jetzt auch in Deutschland. Argan, das Öl der Atlas-Beduinen, hat Konjunktur.

30 Kilo Samen - ein Liter Öl Die es herstellen, haben platte Finger. Mit einem Stein zerschmettern die Frauen die Schalen der Nüsse, aus denen sie drei Samen klauben, so groß wie Sonnenblumenkerne. 15-mal so hart wie eine Haselnuss ist die Argannuss, die man zum Öffnen genau auf der Naht treffen muss. Was nicht immer gelingt. Ein Knochenjob. Immerhin: "Unsere Frauen sind jetzt in einer Kooperative", sagt Mohammed Atbir, Bürgermeister von Tiskeji. "Vor zehn Jahren mussten sie den Liter Arganöl für einen Euro verscherbeln. Heute verdienen sie ein Vielfaches."

Tausende von Samen rösten die Frauen überm Feuer. In einer Handmühle mahlen sie sie mühsam zu einer Paste und formen daraus kleine, braune Kuchen, übergießen sie mit Wasser und kneten sie, bis sich das Öl herauslöst. "Aus 30 Kilo Samen gewinnt man einen Liter Arganöl", sagt Atbir.niversell einsetzbar Im Gegensatz zu Europa, wo man das "flüssige Gold Marokkos" nur tröpfchenweise und bei Meeresfrüchten einsetzt, nehmen Berber ihr Öl gern zu Couscous und Fleisch. Zenid, 54, zum Beispiel. Der Koch kippt gleich mehrere Gläschen voll in die Eisenpfanne und schmort Lammfilets darin. "Es kostet ja nur einen Bruchteil von dem, was ihr in Europa bezahlt", sagt er.

Der Berber kocht in seinem Lokal "Chez Zenid", nicht weit von Tiskeji. Der feine Nussgeschmack des Arganöls überdeckt das animalische Aroma des rosa gegarten Lammfleischs. Im Couscous tritt die Sesamseite des Arganöls in den Vordergrund. "Seit ich so groß bin", erklärt Zenid und balanciert die flache Hand knapp einen Meter überm Boden, "esse ich dieses Öl, und es ist mir noch keinen Tag langweilig geworden."

Am liebsten isst Zenid es schon zum Frühstück - mit Honig von eigenen Bienen. Nacheinander taucht er das frische Fladenbrot in Öl, gehackte Mandeln und Orangenblütenhonig. Weiche Nussaromen im Öl federn die Honigsüße ab und heben den Mandelcharakter.

In Deutschland 80 Euro pro Liter Schätzungsweise elf Millionen Liter Arganöl werden jährlich produziert, im Vergleich zu rund drei Milliarden Litern Olivenöl eine kleine Ausbeute. Doch mindestens zwei Millionen Marokkaner leben von dem Öl, das in Deutschland 80 Euro pro Liter und mehr kostet.

Quelle ist die Arganie, ein skurriler Baum, der breiter ist als hoch und in seiner Krone einen Durchmesser von 14 Metern haben kann. Er wächst auf dem Steppenboden im Südwesten Marokkos und im Hohen Atlas. "Man hat versucht, den Baum in Israel und Algerien zu kultivieren. Heraus kamen mickrige Exemplare. Und Früchte hatten sie gar nicht", sagt die Biologin Mina Ait El Moudden, 42.

Die Berberin sieht den Baum durch Abholzung und Überweidung bedroht. Bedeckten Arganien einst große Flächen Südeuropas und Nordafrikas, wachsen heute nur noch 21 Millionen Exemplare, und das nur im Südwesten Marokkos.

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Bildung – für jedes Kind

In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen bis heute rund 29 Millionen Kinder nicht zur Schule. Vor allem Mädchen sind benachteiligt. Unser Ziel ist es, allen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen. Helfen auch Sie mit!

 http://www.voelkerrecht-hamburg.de/de/    "Wir wollen mithelfen, den Menschenrechten und dem Völkerrecht wieder mehr Gewicht zu geben und die öffentliche Diskussion dieser zentralen Werte zu fördern, das heißt auch, dass wir deren Verletzungen anprangern."
(Peter Krämer)

 

 


11.10.17 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410    Impressum