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Bordj Sud
Bordj Nord
Datr Batha
Bab Boujioud
Medersa Bou inania
Attarine Kissaria
Souks
Karaounine Moschee
Moulay Idriss II
Foundouk Nejjarine
Gerberviertel
von Marrokko.net

Sehenswürdigkeiten

Eine 16 km lange Ringstraße leitet den Verkehr um die Stadt. Rings um die Stadtmauern hat man von sowohl vom Bordj Sud als auch Bordj Nord einen herrlichen Blick auf Fes und Umgebung.

Zur Stadtbesichtigung startet man in der Neustadt am Place Mohammed V. Von hier fährt man über den Boulevard Moulay Youssef nach Fes-el-Djedid, vorbei an der Kasbah der Cherardas und an dem Stadttor Bab Segma, weiter zum Bordj Nord aus dem 16. Jh. (Waffen-Museum mit historischen marokkanischen Waffen). Dort erreicht man die Aussichtsplattform des Merinides und das Luxushotel des Merinides. Von hier hat man eine herrliche Aussicht über die Stadt und das Seboutal. Nicht weit von hier findet man die Ruinen der Merinidengräber auf dem Hügel el Kolla. Neben den Merinidengräbern befinden sich die Mauerreste des Fort Chardonnet. Die kurvige Straße führt nun bergab, vorbei am Bab Guissa, wo man kurz halt machen und bei den Schlächtern und dem Häutemarkt unterhalb des Tores vorbeischauen kann. Hier wird auf mittelalterliche Weise das Vieh geschlachtet. Durch Hügelland führt die Umgehungsstraße weiter stadtauswärts, an Olivenhainen und Gärten entlang zum Bab Khoukha und zum Bab Ftouh. Hier stößt man auf die Straße nach Taza. Linker Hand, etwas abseits liegt das Töpferviertel, wo man den Töpfern und Keramikmalern bei der Arbeit zusehen und günstig in einem Ausstellungsraum Keramik kaufen kann. Fes ist neben Safi das Töpferzentrum des Landes. Die typische Feser Keramik ist blau-weiß und etwas edler als die Safi-Keramik. An der Grenze zwischen Fes-el-Djedid und Fes-el-Bali befindet sich das Dar Batha - ein ehemaliger Wesirspalast - mit seinen großzügig angelegten Gärten. Es beherbergt eine archäologische Sammlung und ein sehr interessantes, umfangreiches Museum marokkanischer Kunst. Hier findet man Teppiche aus dem Atlas, eine Waffensammlung aus vielen Jahrhunderten, Trachten und Schmuck der verschiedenen Stämme, Stickereien, Stoffe, Keramik, Holzschnitzereien und vieles mehr.

Direkt neben Bab Boujloud befindet sich die Medersa Bou Inania, die Koranschule des Abu Inan, die 1350 erbaut wurde. Die Medersa mit ihrem quadratischen Innenhof mit Waschbrunnen, den beiden vorgelagerten Betsälen und den im ersten und zweiten Stock liegenden, winzigen Wohnzellen der Studenten ist unbedingt sehenswert. Vom Tor Bab-Guissa erreicht man am besten die Handwerkersouks und die wichtigsten Kulturdenkmäler rund um die Karaouyine.

 Die Souks Attarine und Kissaria bilden den Mittelpunkt des Handwerks und des Handels. Die Straßen und Viertel sind, wie in allen Souks, nach Handwerkszweigen aufgeteilt. So kommen Sie vorbei an den Kupferund Messingschmieden, Goldschmieden, lederverarbeitenden Handwerkern und Basaren mit goldbestickten Lederkissen, Taschen und Gürteln, an den Waffenschmieden, Teppichhändlern und Manufakturen, Kleiderläden, Tischlern, Drechslern, Gewürzhändlern, Fisch- und Gemüsehändlern bis zum Gerberviertel.

Wichtigstes Bauwerk in Fes ist wohl die Karaouyine-Moschee. Sie beherbergt inzwischen nur noch zwei Fakultäten der im 9. Jh. gegründeten Universität und sie war bis zur Erbauung der Hassan II. Moschee in Casablanca größte Moschee im Maghreb. Sie faßt 20.000 Gläubige auf einer Größe von 16.000 qm. Die Gebetshalle wird von 270 Säulen getragen, 14 Tore führen in ihr Inneres. Sie ist in der typisch maurischen Architektur mit Hufeisenbögen, schlanken Stützsäulen, Stalaktiten-Deckengewölben, geschnitzten Ornamenten, Majolikaböden und kunstvollerAusstattung gebaut. Die Bibliothek stammt aus dem 13. Jh. und bewahrt seltene Manuskripte seit dieser Zeit auf. Berühmtester hiesiger Gelehrter war Ibn Khaldun mit seinem Hauptwerk Muqqaddima. Er gilt als der größte Historiker des Islam. Auch heute noch wird an der Universität unterrichtet. Sie hat einen guten Ruf. Das größte Heiligtum der Stadt, Grabmal und Wallfahrtsort zugleich, ist die Zaouia des Moulay Idriss, des Stadtgründers. Der Nejjarine Platz mit den Tischler-Souks und dem benachbarten Tor zum Foundouk-Nejjarine mit seinem zierlichen Brunnen mit Mosaikverkleidung. Eine weitere bedeutende Koranschule ist die Medersa Cherratine, die größte der Koranschulen. Die hinter der Karaouyine in Richtung Gerberviertel liegende Medersa Seffarine aus der Merinidenzeit, unter anderem auch wegen der schönen Dachterrasse, auf der man sich vom Trubel der Altstadt gut erholen kann. Auf dem Seffarin-Platz haben sich die Kesselmacher und -flicker niedergelassen, die riesige Bottiche und Kupferkessel fertigen, die in erster Linie bei großen Festen und Hochzeiten Verwendung finden. Höhepunkt der Fes-Stadtführungen, ist ein Besuch bei den Gerbern. Hier werden nach mittelalterlichen Methoden Leder und Felle gegerbt und gefärbt.

 

Fès, die größte und zugleich älteste Königsstadt im Herzen Marokkos,  seit jeher als stolze Bewacherin Jahrhunderte alter Kulturen und Traditionen bekannt. Fès gilt bis heute als das geistige Zentrum Marokkos. Über 350 Moscheen sowie eine Vielzahl an Palästen und Koranschulen zeugen von einer bewegten Geschichte und dem Glanz vergangener Zeiten. von fes-marokko.com

 

   Marokko

  

4.(UNESCO-Weltkulturerbe). Ein Rundgang in Moulay Idriss, Marokkos bedeutendstem Wallfahrtsort, wird Ihnen Marokkos Geschichte näher bringen. Weiterfahrt nach Fez und Übernachtung. Fez: Riad Laroussa 

5. Tag – Die älteste Königsstadt Fez  Die Altstadt Fez el Bali ist umgeben von einer mächtigen Stadtmauer mit zwölf imposanten Toren. Die Besichtigung einer Medersa, des Gerberviertels und der Altstadt werden Sie begeistern. Besuch einer traditionellen Handwerksstätte zur Mosaikherstellung. Übernachtung in Fez. Fez: Riad Laroussa  

Bordj Sud
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Datr Batha
Bab Boujioud
Medersa Bou inania
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Bildung – für jedes Kind

In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen bis heute rund 29 Millionen Kinder nicht zur Schule. Vor allem Mädchen sind benachteiligt. Unser Ziel ist es, allen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen. Helfen auch Sie mit!

 http://www.voelkerrecht-hamburg.de/de/    "Wir wollen mithelfen, den Menschenrechten und dem Völkerrecht wieder mehr Gewicht zu geben und die öffentliche Diskussion dieser zentralen Werte zu fördern, das heißt auch, dass wir deren Verletzungen anprangern."
(Peter Krämer)

 

 


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