zurück Karibik zurück Aida 2010/11 Belize Lamanai Karibik & Mittelamerika vom Route: Karibik 2
Der Name Lamanai bedeutet in der Maya-Sprache so viel wie „untergetauchtes
Krokodil“. Die Besiedelungsdauer von ca. 3000 Jahren gehört sie zu den
am längsten kontinuierlich besiedelten Mayastädten. In der klassischen Periode
um 700 n. Chr. wuchs die Bevölkerung auf über 20.000 an. Im Gegensatz zu den
meisten anderen Mayastätten war Lamanai auch noch besiedelt, als die Spanier im
16. Jh. nach Belize kamen. von wicki
Die Maya-Ruinen von Lamanai befinden sich am Ufer des New River in einer 48
Kilometer langen Inlandlagune. Der Name Lamanai bedeutet in der Maya-Sprache
soviel wie „untergetauchtes Krokodil“. Mit einer Besiedelungsdauer von ca. 3000
Jahren gehört sie zu den am längsten kontinuierlich besiedelten Mayastädten. In
der klassischen Periode um 700 n. Chr. wuchs die Bevölkerung von Lamanai auf
über 20.000 Einwohner an. Lamanai hatte Inklusive Wohngebiete und kleinerer
Gebäude eine Fläche von rund knapp 400 Hektaren. Das heutige archäologische
Schutzgebiet ist auch ein Rückzugsgebiet für viele freilebende Wildtiere, da die
Region um Lamanai intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Die meisten
Reisgruppen erleben eine lautstarke Begrüssung durch die Brüllaffen im
Dschungelgebiet um Lamanai. Lamanai ist inmitten üppigen
tropischen Regenwalds gelegen. Von einigen seiner hohen Tempelanlagen bieten
sich atemberaubende Aussichten. Hier lassen sich die Kultur der Maya und die
Artenvielfalt des tropischen Waldes in einzigartiger Weise erleben. Zum Lamanai
Archaeological Reserve gehören ein kleines Museum, die Überreste von zwei
spanischen Kirchen aus dem 16. Jahrhundert und eine Zuckermühle, die 1860 erbaut
wurde. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mayastätten war Lamanai auch noch
besiedelt, als die Spanier im 16. Jh. nach Belize kamen.
Der Ballspiel Platz von Lamanai, ist einer der kleinsten, der bis heute
gefunden wurde. In der Mitte liegt immer noch der Runde Steine, welcher dass
Zentrum des Spielfelds markiert. Der Stein ist auf dem Bild gut erkennbar.Unter
diesem Stein fanden die Archäologen ein Rituelles Behältnis mit 9,7
cm³ Quecksilber, welches vermutlich aus Honduras stammt. Dies war der
erste Quecksilber Fund im Maya Tiefland.
Das Ballspiel war eine beliebte Unterhaltung in ganz Mesoamerica ( dem alten
Mittelamerika) und seine Wurzel gehen zurück bis 3000 BC. Für die Maya hatte das
Ballspiel auch eine rituelle Funktion. Zwei Mannschaften traten in verschieden
grossen Arenen gegeneinander an. Je nach Landesteil oder der Grösse der Arena,
waren die Mannschaftsstärke unterschiedlich.
Die meisten Arenen hatten zwei Parallele Wände zwischen denen das Spiel
stattfand. Pro Spielfeld gab es 3 runde Scheiben, als Tore für den Ball. Alle
Spiele waren gepolstert mit einem Lederschutz, um sie vor dem bis zu 4 Kilogramm
schweren Hartgummi Ball zu schützen. Gespielt wurde nur mit den Knien, Ellebogen
und auf den Oberschenkeln.
Die Gewinner wurden als Helden gefeiert. Bis Heute ist unklar, ob die Gewinner
die Ehre hatten für die Götter geopfert zu werden, oder ob die Verlierer
geopfert wurden. Die Maya glaubten in dieser Zeit, dass menschliche Opfer
notwendig sind um Gesundheit, Wohlstand oder eine Gute Ernte zu erzielen.
Der Hohe Tempel (N10-43) auch *El Castillo“ genannt ist das höchste Gebäude der vor klassischen Maya. Vom Plaza auf der Südseite des Tempels, bis zur Spitze misste er 33 Meter.
Der Masken Tempel (N9-56) ist dekoriert mit einer über 4 Meter grossen Masken eines ehemaligen Maya Königs. Gebaut wurde er in der frühen bis in die späte klassische Periode, mit einem Projekt-Ende um 550-650 AD. Die West-Seite der Struktur ist mit 2 Masken dekoriert
Der letzte Teil der Anreise findet dann auf dem New River statt, wo
sie viele Wildtiere, Vögel und Krokodile beobachten können.