zurück Karibik18            Curacao    Karibik & Mittelamerika vom  Route: Karibische Inseln 2      aida diva     2018  

Curacao Willemstad Emmabrug Curacao  Willemstad Königin-Emma-Brücke Curacao Willemstad Emmabrug Curacao  Willemstad Königin-Emma-Brücke
Curacao Willemstad 1 Curacao  Willemstad 2
  Curacao Willemstad Pietermaai Kirche Curacao  Willemstad Pietermaai Church
Curacao 3 Curacao 4
Curacao Willemstad Chobolobo Blue Curacao Curacao  Willemstad  Chobolobo Blue Curacao
Curacao Willemstad 5 Curacao  Willemstad 6
Chichi Curacao
Curacao 7 Curacao
Curacao Kura Hulanda Hotel & Museum
Curacao Willemstad 9 Curacao  Willemstad 10
Curacao Willemstad La Perla del Mar Red Snapper   Curacao Willemstad at nightCuracao  Willemstad am Abend mit Beleuchtung
Curacao 11 Curacao 12

Curacao 13

Chichi Mar

 

Willemstad (Curaçao) -

Die Hauptstadt Willemstad erinnert mit ihren historischen Stadtvierteln und farbenfrohen Giebeln unverkennbar an Holland. Und auf dem schwimmenden Markt im Hafen gibt es süßes Obst aus Venezuela.

Diamant in der Krone der Niederlande

Ob Sie bei Ihren Karibik-Aktivitäten auf Grün oder Blau setzen, im Blue Bay Golf & Beach Resort sind Sie ein gern gesehener Gast. Unter Golfern gilt der 18-Loch-Championship-Kurs als einer der Top-50-Plätze weltweit. Von der Tauchbasis am feinen Sandstrand aus können Sie unter fachkundiger Führung zu unvergesslichen Ausflügen in die Unterwasserwelt abtauchen. So bunt wie bei Nemo und seinen Freunden geht es auch in der holländisch geprägten Inselhauptstadt Willemstad zu. Dort leuchten Ihnen am Hafen schmucke Giebelhäuser in allen Farben des Regenbogens entgegen. Mindestens ebenso vielfältig ist Curaçaos Vogelwelt, die Sie vielerorts beobachten können. Die mit Abstand eindrucksvollsten Vögel erwarten Sie auf der Straußenfarm – eine der größten Farmen dieser Art außerhalb Afrikas.

Curaçao, das ist Holland auf karibische Art. Die farbenfrohe Hauptstadt Willemstad ist der schönste Beweis. Ins historische Zentrum – von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt – gelangen Sie über eine Brücke, die von Pontonschiffchen getragen wird. Im Hafen fasziniert der schwimmende Markt mit seinen Obst- und Gemüsebooten.

Karibisches Schatzkästchen: Willemstad
Das Fort Amsterdam ist eine von acht erhaltenen Verteidigungsanlagen aus der niederländischen Herrschaftszeit und heute Regierungssitz der Insel. Die Königin-Emma-Brücke, aufgrund ihrer Pontonkonstruktion auch „Swinging Old Lady“ genannt, erstreckt sich über die St.-Anna-Bucht und verbindet die Stadtteile Punda und Otrabanda. Wer die Stadt nicht zu Fuß erkunden möchte, kann ihre Schätze bei einer Fahrt mit der Bimmelbahn gemütlich an sich vorüberziehen lassen. Da darf der Stopp am berühmten Hochzeitstortenhaus nicht fehlen. Es wird noch häufiger fotografiert als die Pietermaai-Kathedrale, die größte der Stadt. Auch ein Abstecher ins Maritime Museum bietet sich an. Hier spazieren Sie durch 500 Jahre Inselgeschichte. Etwas für Romantiker ist ein karibischer Sonnenuntergang, den Sie von einem Katamaran aus bewundern können.

Typisch Curaçao: Likör, Chichi & Spaß auf vier Rädern
Seit 1896 produziert die Familie Senior den Original-Blue-Curaçao-Likör, im herrschaftlichen Landhaus Chobolobo ist ihre Destillerie seit 1946 untergebracht. Einen Schluck sollten Sie unbedingt probieren, und natürlich gibt es das berühmte Inselprodukt auch zu kaufen. Die Bitterorangen, deren Schale für den unverwechselbaren Geschmack sorgt, entstanden durch Zufall. Nach erfolglosen Versuchen der Spanier, Orangen auf der Insel anzubauen, verwilderten die Bäume, denn ihre Früchte waren ungenießbar bitter. Aus heutiger Sicht ein Glück! Für die Kunst auf Curaçao sind die Frauen zuständig. „Chichi“ heißen die Figuren, die sie in Handarbeit bunt bemalen, und so werden hier auch die Frauen genannt. Jede Einzelne der Skulpturen ist ein Unikat. Einzigartig ist auch die Möglichkeit, den Osten Curaçaos bei einer Fahrt im ATV kennenzulernen. Den Norden hingegen können Sie bei einer Buggytour erkunden. Über die Inselgeschichte klärt das Tula-Museum in Kenepa auf, das seinen Platz in einem ehemaligen Plantagenhaus fand.

Naturzauber: Nationalpark, Hato-Höhlen & Sea Aquarium
Curaçaos Nationalpark Boca Tabla mit seiner wilden Küste finden Sie im Norden. Genießen Sie die einzigartige Natur, bevor Sie einen weiteren Fotostopp an der Playa Forti einlegen. Dort präsentiert sich Ihnen die Karibik wie aus dem Bilderbuch. Der weiße Sandstrand und das klare Wasser des Knip Beach zählen zum Schönsten, was die Insel zu bieten hat. Erstaunliche Tropfsteinformationen – die berühmteste in Form einer Madonna – und unterirdische Wasserbecken machen den Besuch der Hato-Höhlen zu einem Erlebnis. Ungewöhnlich ist der Weg in die Höhlen – es geht aufwärts! In dem oberirdischen Höhlensystem ist es entsprechend warm und feucht.

Das Sea Aquarium bietet Ihnen in 65 Aquarien erstaunliche Einblicke in die Unterwasserwelt der Karibik. Glasfenster trennen den einzigartigen Wasserzoo vom offenen Meer und ermöglichen tolle Ausblicke auf die Korallenriffe vor der Küste. Die stetige Zufuhr frischen Meerwassers sorgt für maritime Vielfalt, der angrenzende Strand für genügend Entspannung nach der Besichtigungstour.

Entdeckerspaß: Ausflüge über und unter Wasser
Einen aufregenden Tempowechsel zwischen Schnellbootfahren und Schnorcheln erleben, die spektakuläre Welt unter Wasser durch die großen Rumpffenster eines „halben U-Boots“ entdecken oder mit dem Motorboot zu den traumhaft schönen Lagunen Spanish Water und Fuik aufbrechen – bei diesem Angebot fällt die Wahl nicht leicht. Wer die Küste aktiv erkunden möchte, schließt sich der Kajaktour an. Von der Caracas Bay geht es über Spanish Water paddelnd bis zur Doctor’s Bay, in
der Sie herrlich baden können.

 

Curacao  von  www.land-ahoi.de

Willemstad verfügt über mehrere stadtnahe Liegeplätze. Im Normalfall wird vor allem mit großen Kreuzern am Mega Cruise Terminal festgemacht. Wobei hier kein wirkliches Terminalgebäude existiert, findet man vor Ort dennoch die üblichen Verdächtigen wie einen Stand der Touristen-Information, Toiletten, kostenfreies W-LAN, Souvenirs, diverse Tour Anbieter und Taxis. Mittelgroße Kreuzfahrtschiffe können hingehen auch am nicht weit entfernten Mathey Wharf anlegen, der im weiteren Verlauf zum New und Motet Wharf wird und zusätzliche Plätze bietet. Bis auf freies Wifi sind die Service Angebote in ähnlicher Form vorhanden. Ist alles belegt/reserviert wird als Ausweichplatz auch die gegenüberliegende Seite am Fort Nassauweg mit dem Groote Wharf genutzt. Papiamentu und niederländisch wird offiziell auf Curacao und den ABC-Inseln gesprochen. Viele Einheimische können jedoch auch gut Englisch und der US-Dollar wird in den meisten Fällen als Zahlungsmittel akzeptiert. Eine kleinere Stückelung dabei zu haben ist sinnvoll, da 50 und 100 US-Dollar Noten teilweise nicht angenommen werden.

Die Zufahrt zu den umfangreichen Hafenanlagen von Willemstad erfolgt ausschließlich über die St Anna Bucht (Sint Annabaai). So schieben sich auch recht große Frachter durch den schmalen Zugang, der von den Bewohnern und Besuchern der Stadt mit Hilfe der Königin-Emma-Brücke überquert werden kann. Die Brücke wurde bereits 1888 erbaut, mehrmals renoviert und verbindet die Stadtteile Punda und Otrobanda miteinander. Sie ist als reine Pontonbrücke konstruiert, schwimmt dementsprechend auf der Wasseroberfläche und wird für den Schiffsverkehr zur Seite geschwenkt. Das passiert an manchen Tagen ziemlich häufig. Ist die Brücke geöffnet kann man dann die kostenfreien Personenfähren nutzen, um zur anderen Seite zu gelangen. Die höchste Brücke der Karibik überspannt einige Meter weiter sehr eindrucksvoll den wichtigen Wasserweg. 1974 wurde die auffällige Königin-Juliana-Brücke mit einer Höhe von 56 Metern und vier Fahrspuren eröffnet. Bei langsamer Überfahrt erhält man einen guten Blick auf die Umgebung. Radfahrer und Fußgänger dürfen diese Brücke nicht benutzen.

In der Stadt und auf der Insel sind die Busse von Autobusbedrijf Curacao N.V. (ABC) unterwegs, die Willemstad mit anderen Orten der Insel verbinden. Dabei sind die beiden Busbahnhöfe Bus Station Otrabanda und die Bus Station Punda nicht weit von den Liegeplätzen entfernt und zentrale Anlaufstellen der verschiedenen Linien. Da Curacao in drei Tarifzonen unterteilt ist, variieren die entsprechenden Fahrtkosten je nach gewähltem Ziel. Dabei kosten die Fahrten im Stadtgebiet und in der zweiten Zone jeweils 1,70 ANG (Antillen-Gulden). Mit 2,20 ANG ist eine Fahrt innerhalb und zur dritten Zone, die den westlichen Teil der Insel umfasst, etwas teurer. Gezahlt wird beim Busfahrer in bar. Neben den regulären Bussen (Konvoi) sind zusätzlich Minibusse/Vans unterwegs, die auf dem Nummernschild mit „BUS“ gekennzeichnet sind und außerhalb der Standardfahrpläne verkehren. Autobusbedrijf -/- Tarifzonen

Taxis stehen im Normalfall nach Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes am Anleger bereit. Die offiziellen Fahrzeuge sind mit „TX“ auf dem Nummernschild gekennzeichnet und verfügen über ein Taxischild. Zudem können sich die Fahrer per Ausweis legitimieren. Da die Nutzung der teilweise vorhandenen Taxameter unüblich ist, sollten die Fahrtkosten zwingend vor der Fahrt mit dem Fahrer geklärt werden. Für Inselrundfahrten werden normalerweise 50 US-Dollar pro Stunde verlangt. Die zudem verbreiteten Tuk-Tuks (Autorikscha) bringen ihre Fahrgäste etwas günstiger von A nach B.

Zum Shoppen muss man in Willemstad nicht sehr weit laufen. So sind im Stadtteil Otrabanda verschiedenste Geschäfte und Lokale in der Renaissance Shopping Mall und weitere in der Breedestraat ansässig. Mehr Läden und Cafés sind im benachbarten Stadtviertel Punda bereits auf der Hafenpromenade Handelskade zu entdecken, die direkt an der St Anna Bucht liegt. Dahinter verlaufen noch weitere kleine Einkaufsstraßen die sich ebenfalls gut zum Bummeln eignen.

Ab Willemstad: Curacao Karawanfahrt Küstenabenteuer


An der Straße Sha Caprileskade findet täglich von 06:00-19:00 Uhr der Floating Market (schwimmender Markt) statt. Dort machen verschiedenste Händler aus Venezuela und einheimische Fischer ihre Boote fest und verkaufen direkt vor Ort ihre Waren. Etwas weiter in Richtung Königin-Wilhelmina-Brücke trifft man auf einen auffälligen Rundbau in dem der New Market/Plasa Rondo (Neuer Markt) untergebracht ist. Dort werden unter anderem allerlei Frischwaren und verschiedenste, oft in Handarbeit gefertigte Souvenirs angepriesen. Ein kleines Stück davon entfernt gibt es noch den Old Market/Plasa Bieu (Alter Markt) in dem man einen Einblick in die lokalen Kochkünste erhält. Die angebotenen, reichhaltigen Mahlzeiten kann man Montag bis Samstag in der Zeit von 10:00-15:00 Uhr zu sich nehmen. Zur Mittagszeit gehen hier auch viele Einheimische gern essen und die verfügbaren Sitzplätze sind schnell belegt.

Unweit vom Floating Market entfernt ist das Curacao Maritime Museum gelegen. Das Schifffahrtsmuseum bringt dem Besucher Wissenswertes der maritimen Geschichte von Curacao näher. Die Dauerausstellung zeigt verschiedenste Exponate und Illustrationen aus über 500 Jahren Inselgeschichte und ist Montag bis Samstag von 09:00-16:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich wird von November bis zum April zu gleichen Uhrzeiten der Zutritt gewährt. Der reguläre Eintritt kostet für Erwachsene jeweils 6,50 USD. Für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren werden 3 US-Dollar aufgerufen. Die angebotenen Führungen und Vorführungen müssen im Voraus gebucht werden und verursachen zusätzliche Kosten. Curacao Maritime Museum

Freien Eintritt erhält man ein paar Straßen weiter am Scharlooweg 11, im Yotin Korta Money Museum, welches die Zentralbank von Curacao betreibt. Hier sind vorrangig historische Münzen und Banknoten der ehemaligen niederländischen Antillen ausgestellt. Aber auch ältere Stücke, die beispielsweise nach der Entdeckung der Insel durch die Spanier genutzt wurden, werden dem Besucher präsentiert. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 08:30-11:30 Uhr und von 12:30-16:00 Uhr. Money Museum

Ebenfalls in Stadtteil Punda ist an der Straße Hanchi di Snoa 29 die Mikve Israel-Emanuel Synagoge gelegen. Sie wurde von 1730-1732 errichtet und ist damit die älteste Synagoge der westlichen Welt. Während der Innenraum stilvoll mit dunklen Mahagoni Hölzern ausgekleidet wurde, fiel die Wahl des Fußbodenbelages eher außergewöhnlich aus. Man entschied sich für feinsten Sand, der nun gut verteilt im Gebäude liegt, den Trittschall dämmen und an die Sinai Wüste erinnern soll. Zum Gebäudekomplex gehört zudem das Jewish Cultural Historical Museum, welches über das Leben der Juden auf Curacao informiert. Eine Besichtigung des Museums und der Synagoge kostet 10 US-Dollar pro Person und ist Montag bis Freitag von 09:00-16:30 Uhr möglich. Mikve Israel-Emanuel Synagoge

Der Bau der größten Befestigungsanlage der Insel begann im Jahre 1634. Das westlich zur Synagoge gelegene Fort Amsterdam wurde 1641 fertiggestellt und diente fortan für Verteidigungszwecke des wichtigen Hafenzugangs. Es wurde stetig erweitert und erhielt 1769 auch eine integrierte Kirche, in der sich ein kleines Museum befindet. Ein Zeugnis unruhiger Zeiten ist eine Kanonenkugel die noch immer gut sichtbar im Mauerwerk des Gebäudes steckt. Heute wird das Areal zu großen Teilen von der Verwaltung Curacaos genutzt und ist deshalb nur eingeschränkt zu besichtigen. Die beiden östlich und westlich gelegenen Tore ermöglichen den Zugang zur Anlage. Die Kirche mit Museum kann man Montag bis Freitag in den Vormittagsstunden von 09:00-12:00 Uhr besichtigen. Für den Eintritt werden 4 USD pro Person verlangt. An der Befestigungsanlage startet auch ein kleiner Touristenzug/Bimmel Bahn der Willemstad Trolley Tour. Die Route führt durch die Altstadt an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und kostet 15,90 Naf pro Person. Fort Church

Mit der Errichtung des Fort Amsterdam entstanden ebenso die Mauern des direkt am Meer liegenden Waterfort. Im Zuge ständiger Ausbauten gewann die zusätzliche Wehranlage zusammen mit dem später auf der anderen Seite der Sint Annabaai errichteten Rif Fort immer mehr an Bedeutung. Bei Bedarf wurden zwischen beiden Anlagen Ketten und Netze gespannt, um Feinden die Hafeneinfahrt zu verwehren. Heute sind in, an und um diesen Wehranlagen vorrangig verschiedenste nette Restaurants und Cafés zu finden.

Direkt neben dem geschichtsträchtigen Fort Amsterdam befindet sich der zentrale Wilhelmina-Park, an dem sich einige Lokalitäten angesiedelt haben. Bei Touristen als Fotomotiv besonders beliebt sind dort die übergroßen Schriftzüge „DUSHI“ und „CURACAO“. Das Wort Dushi entstammt der Landesprache Papiamentu und bedeutet so viel wie entzückend, reizend, bezaubernd und/oder freundlich. Dieses ist auf der Insel sehr geläufig und findet gern in verschiedensten Situationen Verwendung. Gern begrüßen die Einheimischen ihre Gäste mit einem freundlichen „Bon Bini“, dass nichts anderes bedeutet als „Herzlich Willkommen“.  im Stadtteil Otrabanda befindet sich in der Straße Klipstraat 9 das Kura Hulanda Museum, welches sich eindrucksvoll mit der Geschichte der Sklaverei beschäftigt. Curacao war über Jahrhunderte für die Niederlande ein bedeutender Umschlagplatz für Sklaven aus Afrika. Erst im Jahre 1863 wurde das dunkle Kapitel beendet und die Sklaverei abgeschafft. Das Museum ist Montag bis Samstag von 09:30-16:30 Uhr geöffnet und kostet für Erwachsene jeweils 10 US-Dollar Eintritt. Für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren werden 7 USD aufgerufen. Kura Hulanda Museum

Ein weiteres interessantes Museum steht an der Straße Van Leeuwenhoekstraat. Das historische Gebäude wurde bereits 1853 errichtet und daraufhin als Militär Krankenhaus genutzt. Seit 1948 ist dort das Curacao Museum untergebracht. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit der Inselgeschichte und zeigt Ausstellungsstücke vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Darunter auch der vordere Teil des ersten Flugzeugs dass nach einer Atlantiküberquerung Curacao erreichte. Es ist Dienstag bis Freitag von 08:30-16:30 Uhr und am Samstag von 10:00-16:00 Uhr geöffnet. Sonntag und Montag ist geschlossen. Curacao Museum

Südöstlich der Liegeplätze wurde 1984 ein Meeresaquarium errichtet und bis heute stetig erweitert. Die großen Becken des Curacao Sea Aquarium sind teilweise so konstruiert das sie direkt mit dem angrenzenden Meer verbunden sind und dadurch eine hervorragende Frischwasserversorgung besitzen. Diese erhalten auch die anderen, innen liegenden Aquarien mithilfe eines Pumpsystems. Neben der Ausstellung werden dem Besucher auch verschiedene Shows und Fütterungen geboten, die im Eintrittspreis von 21 US-Dollar enthalten sind. Kinder von 5 bis 12 Jahren und Erwachsene über 60 zahlen dafür jeweils 11 USD. Ein Altersnachweis wird an der Kasse verlangt. Nicht im Preis inkludiert sind dagegen die zusätzlichen Aktivitäten externer Anbieter, wie beispielsweise das Delphinschwimmen. Das Curacao Sea Aquarium wird täglich um 08:00 Uhr geöffnet und schließt um 17:00 Uhr. Es ist rund 7,5 Kilometer von den Liegeplätzen entfernt und mit dem Taxi oder Mietwagen in 15 bis 20 Minuten erreichbar. Curacao Sea Aquarium

In unmittelbarer Nähe zum Curacao Sea Aquarium ist ein feiner Sandstrand gelegen. Der Mambo Beach, auch Sea Aquarium Beach genannt, ist so also ebenfalls mit einem motorisierten Fahrzeug* in 15-20 Minuten erreichbar und touristisch sehr gut erschlossen. Den Mietwagen kann man für 3 USD auf dem großen, vorgelagerten und bewachten Parkplatz abstellen. Neben vielen Shops, Restaurants und Bars, die ein umfangreiches Angebot vorweisen, findet man auch viele zur Miete angebotene Liegen (je nach Lage und Größe 3-10 USD pro Tag) und Sonnenschirme. Aufgrund der hohen Dichte an Liegen fallen die frei belegbaren Plätze für Badetücher etwas geringer aus als normalerweise an anderen Stränden. Das entspannt sich etwas in östlicher Richtung zum Sea Aquarium hin. Zahlreiche Palmen bieten zudem einige Schattenplätze. Geldautomaten, Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden. Für den Zugang zum Strand selbst wird eine Gebühr in Höhe von 3,50 US-Dollar pro Person erhoben. Mambo Beach

Etwas weiter in südöstlicher Richtung liegt der flach abfallende Jan Thiel Beach. Dieser Strandabschnitt ist recht klein, bietet den Besuchern aber im zugehörigen Areal gleich mehrere verschiedene Restaurants mit mediterraner, internationaler und argentinischer Küche. Zudem deckt ein weiteres Lokal den Fast Food Bereich ab. Es wird ein Eintrittsgeld in Höhe von 3,50 US-Dollar je Person erhoben, die verfügbaren Sonnenliegen kosten ebenfalls 3,50 USD pro Tag und stehen recht dicht beieinander. An manchen Tagen ist der Ort auch ziemlich gut besucht. Da kann es eng zugehen. WC's, Duschen und Umkleiden sind vorhanden. Die rund 12 Kilometer Entfernung vom Liegeplatz des Kreuzfahrtschiffes ausgehend, sind mit dem Taxi oder Mietwagen in rund 20 Minuten zu schaffen. Jan Thiel Beach

Die zehnte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" wurde im Jahre 2013 auf Curacao gedreht. Genauer gesagt am rund 30 Kilometer entfernten Cas Abao Beach. Er ist täglich von 08:00-18:00 Uhr zugänglich, bietet schattenspendende Palmen und Palapas, Sonnenliegen für 5 Naf inklusive Chip für die Dusche, Tauch- und Schnorchel Shop, Toiletten, Umkleiden und ein Strandlokal mit Imbissangeboten. Massagen, Kanus und kleine Schlauchboote werden ebenso angeboten. Der Zugang zum feinsandigen Strand ist kostenpflichtig und wird je Fahrzeug (maximal 4 Personen) abgerechnet. So betragen die Kosten von Montag bis Samstag 10 Naf (6 USD). An Sonn- und Feiertagen werden 12,50 Naf berechnet. Jede zusätzliche Person zahlt weitere 2,50 Naf. Ab Liegeplatz kann man mit dem Taxi oder Mietwagen etwa 40 Minuten Fahrzeit einplanen. Dabei betragen die Taxikosten etwa 50 US-Dollar je Richtung. Cas Abao Beach

Ein weiterer beliebter Strand ist der südlich vom Cas Abao Beach gelegene Playa Porto Mari. DSDS war hier ebenfalls bereits zu Gast und auch an diesem Strand muss für die Nutzung gezahlt werden. So werden jeweils 5 Naf, beziehungsweise 3 US-Dollar pro Person berechnet. Kinder bis zum Alter von 12 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt zum täglich von 09:30-18:30 Uhr geöffneten Strandabschnitt, an dem auch Toiletten und Duschen verfügbar sind. Am Strandlokal sind verschiedenste Speisen und Getränke erhältlich. Schnorchel- und Tauchausrüstungen, Liegen (jeweils 6 Naf / 3,50 USD) und Sonnenschirme können vor Ort gemietet werden. Da das Wasser in der Regel sehr klar ist und die Unterwasserwelt durch das nahe Doppelriff sehenswert, sind oft viele Taucher und Schnorchler unterwegs. Der Porto Mari ist von den Liegeplätzen rund 26 Kilometer entfernt und es ist per Mietwagen oder Taxi mit einer Fahrzeit von etwa 35 Minuten zu rechnen. Playa Porto Mari

Einen kostenfreien Zugang zum karibischen Meer bietet der im Nordwesten gelegene Strand Grote Knip. Der große Knip wird auch Playa Abou oder Playa Kenepa Grandi genannt und ist an seinen Seiten zum Schnorcheln gut geeignet. Im feinen weißen Sand stehen Palmblattgedeckte Sonnenschirme und eine Strandbar bietet Imbiss und verschiedenste Getränke an. Zudem werden Sonnliegen zur Miete angeboten. Am großen Parkplatz ragt ein Felsvorsprung ins Meer auf dem eine Aussichtsplattform installiert wurde. Diese bietet tolle Blicke auf den Strand. Besonders bei den Einheimischen beliebt ist der südlich vom großen Knip gelegene Kleine Knip. Auch dieser Strand ist frei zugänglich. Die vor Ort befindliche Strandbar ist jedoch nur am Wochenende in Betrieb. Die beiden Strände sind mit rund 42 Kilometern recht weit vom Anleger entfernt. Eine Autofahrt dauert je Richtung 50-55 Minuten und ist per Taxi mit etwa 90 USD recht kostspielig

Ein sehr schöner und langer Strandabschnitt ist auf der sonst kargen Insel Klein Curacao zu finden. Das im Südosten von Curacao befindliche Island ist unbewohnt und nur per Boot erreichbar. Je nach Anbieter, Boot und Abfahrort dauert eine Überfahrt 45 bis 120 Minuten, wobei die kürzere Zeit nur mit einem Speed Boot geschafft werden kann. Die meisten Touren starten in den Yachthäfen von Spanish Water (Jan Thiel). In den 8-10 Stunden Ausflügen sind die Speisen und Getränke oft inkludiert und man kann pro Person etwa 100 USD für den Trip einplanen. Die Ausflüge nach Klein Curacao sind sehr beliebt und selten kurzfristig oder vor Ort buchbar. Die Tour Anbieter holen ihre Gäste auch gern vom Liegeplatz des jeweiligen Kreuzfahrtschiffes ab. Dies kostet allerdings in der Regel einen kleinen Aufpreis. Bei der Anfahrt ist die Silhouette des fast mittig stehenden Leuchtturms schon von weitem gut erkennbar. Heute nur noch eine Ruine diente er früher vielen Schiffen zur Orientierung. Von einer Innenbesichtigung ist wegen der Baufälligkeit jedoch abzuraten. Etwas weiter an der Ostküste sind die Überreste des 1986 havarierten Tankers Maria Bianca Guidesman zu sehen. Eine Inselumrundung ist ohne weiteres machbar und nimmt etwa eine Stunde Zeit in Anspruch. Schnorcheln und Tauchen wird dort recht gern ausgeübt. Nicht selten trifft man auf Meeresschildkröten. Schattenspendende Bäume sind auf Klein Curacao eine Seltenheit.

In unmittelbarer Nähe zum Flughafen von Curacao, am Franklin D. Rooseveltweg, empfängt das Zugangstor der Hato-Höhlen seine Besucher mit einem freundlichen Bon Bini. Das rund 4900 Quadratmeter große Areal wurde größtenteils von Meeresströmungen geschaffen und erhob sich vor Jahrtausenden zusammen mit der Insel aus dem Meer. Ein Teil der sehenswerten Höhlenformation kann besichtigt werden und beeindruckt mit teils skurrilen Steinformationen, die mitunter mystisch beleuchtet werden. Im dunklen Teil der Höhlen leben seltene Fledermäuse und das Fotografieren mit Blitzlicht ist nur an wenigen Stellen erlaubt. Auf warme Kleidung kann gern verzichtet werden da die Lufttemperatur innerhalb der Höhlen oft über der Außentemperatur liegt. Erwachsene zahlen pro Person 9 US-Dollar Eintritt und Kinder von 4 bis 11 Jahren jeweils 7 USD. Während der täglichen Öffnungszeit von 09:00-17:00 Uhr finden zu jeder vollen Stunde mehrsprachige Führungen statt. Die Hato Caves sind von den Liegeplätzen gut 10 Kilometer entfernt und mit dem Mietwagen* in cirka 15 Minuten erreichbar.

 

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