zurück Karibik18            Bonaire   Karibik & Mittelamerika vom  Route: Karibische Inseln 2      aida diva     2018  

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Bonaire Conch Berge MuschelbergeBonaire Bonaire Conch Berge Muschelberge   Bonaire Schnorcheln mit MeeresschildkröteBonaire Schnorcheln mit Meeresschildkröten
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Bonaire Flamingos Flamingo   Bonaire Festungsanlage Kanonen
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Hato und Sabadeco Subi Rincon Boca Onima Seru Largu Goto-Meer  Sorobon Beach Washikemba

Kralendijk (Bonaire) Bonaire - das B der karibischen ABC-Inseln

An Land Flamingos, im Wasser Korallen

Das B der niederländischen ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao steht für unglaubliche Artenvielfalt über und unter Wasser. Die pinkfarbenen Flamingos – Wappenvogel der ursprünglichen Antilleninsel – bevölkern mit einer riesigen Kolonie den Salzwasserbinnensee Gotomeer. Papageien oder Kolibris, Pelikane, Reiher oder Tölpel – suchen Sie sich aus, nach welcher der rund 180 heimischen Vogelarten Sie Ausschau halten wollen. Noch bunter geht es allerdings am Saumriff rund um die Insel zu. Die märchenhaft schöne Korallenlandschaft, bevölkert von exotisch schillernden Fischen, ist ein Paradies für Taucher. Sie können aber auch vom Segeltrimaran mit begehbarem Glaskiel einen Blick in die Wunderwelt werfen. Die Schildkröten und Delfine draußen werden nicht weniger staunen als Sie drinnen. Und das Beste: Sie brauchen keine Spezialkamera, um die schönsten Unterwasserfotos zu machen!

Bonaire ist die mittlere der drei ABC-Inseln, und viele halten sie für die ursprünglichste der ehemaligen Niederländischen Antillen. Die Landschaft ist wild und herb, aber Bonaire begeistert spätestens auf den zweiten Blick – dem unter Wasser. Das glasklare Meer umspült eines der schönsten Korallenriffe der Welt.

Das Salz der Karibik & Hauptstadt Kralendijk
Der Name Bonaire stammt von den Arawak, den indianischen Ureinwohnern: „Bonay“ bedeutete „niedriges Land“. 1636 kamen die Niederländer auf die Insel und ließen im Süden hochwertiges Salz aus dem Meerwasser gewinnen. Die Steinhäuser an den alten Salzgärten erinnern daran, wie hart das Leben der Sklaven damals war. Wie das „weiße Gold“ heute geerntet wird, erfahren Sie bei einer Jeeptour zu den Salinen. Vorher schlagen die Herzen von Tierfreunden höher: Beim Besuch im Eselpark ist Füttern ausdrücklich erwünscht! Die gemütliche Inselhauptstadt Kralendijk mit ihrem Zentrum an der Plasa Reina Wilhelmina ist vom holländischen Stil des 19. Jahrhunderts geprägt – gemauert aus heimischem Naturstein, verputzt und in den schönsten Farben gestrichen. Mit dem dreirädrigen Elektro-Tuk-Tuk lässt sie sich auf originelle Art und Weise erkunden.

Atemberaubende Aussichtspunkte, Kaktuslikör & Kultur
Den besten Blick auf Kralendijk sowie die vorgelagerte Insel Klein Bonaire haben Sie vom 123 Meter hohen Aussichtspunkt Seru Largo. Bei Thousand Steps an der Nordwestküste liegt Ihnen das unverschämte Blau des karibischen Meeres zu Füßen. Die größte Flamingokolonie der Karibik lebt rund um das Gotomeer, einen natürlichen Salzwasserbinnensee. Die langbeinigen rosafarbenen Vögel sind Bonaires Wahrzeichen. Rincon, die älteste Siedlung auf den ABC-Inseln, geht zurück auf die Zeit der spanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert. Der Rundgang durch das malerische Dorf führt zur Kirche und zu einer Kaktuslikör-Brennerei. Hätten Sie gedacht, dass man aus diesen stacheligen Pflanzen einen aromatischen Likör gewinnen kann? Ein Erlebnis ist auch der Besuch im Freilichtmuseum Mangazina di Rei. In dem einstigen Provianthaus werden die folkloristischen Inseltraditionen gepflegt.

Auf zwei und vier Rädern über die Insel
Die Vielfalt der Insel und die Spuren der Arawak-Indianer offenbaren sich Ihnen bei einer motorisierten Safari – wählen Sie einfach unter ATV, Jeep oder Unimog. Am Hügel Subi Rincon faszinieren sowohl die Aussicht als auch der Blick in eine Höhle, die schon den Ureinwohnern Schutz bot. Bei Boca Onima erwarten Sie weitere Zeugnisse aus der Zeit der Arawak: Höhlenmalereien mit Farben aus dem Saft des Dyewood-Baums. Motorradfans werden aufhorchen – diesen satten Sound kennen Sie doch? Auf Bonaire können Sie mit einer echten Harley-Davidson auf Tour gehen! Entdecken Sie die Nord- und Ostküste und lassen Sie sich den karibischen Wind um die Nase wehen.

Bonaires traumhafte Unterwasserwelt entdecken
Wenn Sie unter Segeln zu den besten Schnorchelrevieren aufbrechen möchten, gehen Sie am besten an Bord eines Katamarans oder einer Yacht. Auf der unbewohnten Insel Klein Bonaire können Sie am weißen Sandstrand die Seele baumeln lassen, baden oder beim Schnorcheln über die bunten Meeresbewohner staunen. Das Motorboot „Kantika di Amor“ nimmt direkten Kurs auf die Strände Klein Bonaires und schon nach 30 Minuten Fahrt erobern Sie das Karibikparadies. Auf sportliche und zugleich faszinierende Weise gelangen Sie im Glasbodenkajak auf die Nachbarinsel. Ganz ohne Anstrengung erlaubt das Glasbodenboot durch riesige Fenster im Rumpf spektakuläre Blicke auf die Unterwasserwelt am Riff. Auch das Mangrovenschutzgebiet rund um die Lac Bay können Sie auf vielfältige Art erkunden: per Muskelkraft im Kajak, umweltfreundlich im Elektroboot oder mit dem Motorschlauchboot.

onaire ist die zweitgrößte Insel der Kleinen Antillen und Teil der ABC-Inseln, zu denen auch Aruba und Curaçao gehören. Die Insel hat ca. 16.500 Einwohner, in der Hauptstadt Kralendijk leben ca. 3.000 Menschen.
Klima Die Durchschnittstemperaturen liegen ganzjährig bei 25 bis 29 °C mit angenehm kühlenden Passatwinden. Vereinzelte Schauer gibt es von Oktober bis Dezember.

 

Kralendijk Bonaire   abc Inseln  von  www.land-ahoi.de 

Don´t touch or collect anything! Die Mitnahme und Ausfuhr von Korallen und Korallensteinen in jeglicher Form ist auf Bonaire strengstens untersagt.

In Kralendijk nutzen Kreuzfahrtschiffe die zentral an der Stadt liegenden Liegeplätze North Pier und South Pier. Ein Cruise Terminal sucht man vergebens, vor Ort befinden sich reine Anleger. Diverse Ausflugsveranstalter bieten im Hafenbereich ihre verfügbaren Touren an. Da die Plätze der Ausflüge begrenzt sind ist eine Vorabbuchung oft sinnvoll. Ein Büro der örtlichen Touristen-Information ist in der Nähe des North Pier an der Straße Kaya Grandi gelegen. Papiamentu und niederländisch wird offiziell auf Bonaire und den ABC-Inseln gesprochen. Viele Einheimische können jedoch auch gut Englisch und der US-Dollar ist offizielles Zahlungsmittel.

Direkt an der Anlegestelle des North Pier grenzt der Wilhelmina Park, in dem verschiedenste Händler ihre Waren an kleinen Ständen anbieten. Dabei handelt es sich größtenteils um frische Lebensmittel und handgefertigte Kunstgegenstände. Unter Umständen ist dort auch das ein oder andere Souvenir zu finden. Vom South Pier aus benötigt man nur etwa fünf Minuten bis zum Schattenspendenden Park. Die meisten Ladengeschäfte, Cafés und Restaurants der Stadt sind an der nahen Straße Kaya Grandi ansässig. Das am Wilhelmina-Park stehende Kirchengebäude stammt aus dem Jahre 1847.

Nach der Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes stehen im Normalfall am Liegeplatz Taxis in ausreichender Zahl bereit. Diese lassen sich gut für diverse Transferfahrten nutzen, bei denen für viele Ziele Festpreise aufgerufen werden, die wiederum pro Fahrzeug, also für 1-4 Personen gelten. Zudem bieten sich die meisten Fahrer auch für Inselrundfahrten an, bei denen dann allerdings pro Person abgerechnet wird. Die Nord- und Südtouren dauern jeweils zwei Stunden und kosten derzeit 25 US-Dollar pro Nase. Etwas teuer kommt die angebotene dreieinhalbstündige Inseltour mit je 40 USD pro Person. Bonaire Taxi

Unweit der Liegeplätze befindet sich das Terramar Museum. Die kleine interessante Ausstellung bringt dem Besucher die historische Entwicklung der Insel näher. Zudem werden einige archäologische Funde präsentiert. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 09:00-18:00 Uhr. Wenn ein Kreuzfahrtschiff in Kralendijk angelegt hat, ist auch am Sonntag zu gleichen Zeiten eine Besichtigung möglich. Dabei kostet der reguläre Eintritt ab dem 13. Lebensjahr 10 US-Dollar je Person. Bis zum Alter von 12 Jahren erhält man kostenfreien Zutritt. Terramar Museum

Eine kleine überdachte Fläche wurde 1935 nach altgriechischem Vorbild errichtet und ist auch heute noch durchaus sehenswert. Etwas oberhalb des North Piers und direkt am Wasser gelegen, fand dort früher der örtliche Fischmarkt statt. Heute wird die Konstruktion hauptsächlich von Obst- und Gemüsehändlern aus dem nahen Venezuela genutzt um ihre frischen Waren zu präsentieren.

Zwischen den beiden Liegeplätzen fällt der Leuchtturm des kleinen Fort Oranje ins Auge. Die Festungsanlage stammt aus dem Jahre 1639 und sollte mit Unterstützung der vier installierten Kanonen feindliche Angriffe abwehren. Nach der Errichtung wurde das Fort gut zweihundert Jahre vom jeweils amtierenden Inselkommandanten bewohnt. Der massive Leuchtturm kam erst später hinzu und wurde 1932 errichtet, nachdem die hölzerne Version entfernt wurde. Heute ist im Areal die Hafenmeisterei zu finden, die unter anderem auch Tauchgenehmigungen ausstellt.

Die Unterwasserwelt an der kleinen Insel ist sehenswert und bei Tauchern und Schnorchlern gleichermaßen beliebt. Ein Grund dafür ist der 1979 ins Leben gerufene Bonaire National Marine Park (BNMP). Dieses Naturschutzgebiet umfasst alle Gewässer rund um Bonaire und Klein Bonaire bis zu einer Wassertiefe von 60 Metern. Das sind so etwa 27 Quadratkilometer Fläche in der nichts eingesammelt und berührt werden darf. Don´t touch or collect anything! Die Natur dankt es mit einem großzügigen Artenreichtum. So sind dort unter anderem über 350 verschiedene Fisch- und 57 Korallenarten beheimatet. Bonaire National Marine Park

Bonaire verfügt über 87 ausgewiesene Tauchplätze, von denen 54 in unmittelbarer Küstennähe liegen. Damit man sie auch findet wurden an den Straßen und Wegen größere Steine abgelegt, gelb angemalt und mit dem Namen des nahen Tauchgebiets beschriftet. Für die Benutzung des Bonaire National Marine Park wird eine Naturschutzgebühr erhoben. Die Jahreslizenz ist in allen Tauchschulen/Tauchshops, in der Touristen-Information Kralendijk, in den zuständigen STINAPA Büros und in einigen Hotels erhältlich und kostet 25 US-Dollar. Für 10 USD bekommt man auch eine Tagestaucherlaubnis oder eine notwendige, gern kontrollierte und ein Jahr gültige Lizenz für alle anderen Wasseraktivitäten. Kinder unter 12 Jahren und Passagiere von Kreuzfahrtschiffen benötigen keine gesonderte Erlaubnis für Wasseraktivitäten, solange nicht mit Geräten getaucht wird. Nutzungsgebühren

Im Nordwesten der Insel befindet sich ein weiteres Naturschutzgebiet. Der Washington Slagbaai National Park entstand 1969 mit einer Fläche von 5643 Hektar, auf dem Gebiet der ehemaligen Washington Plantage. In dem geschützten Lebensraum sind viele, verschiedenste Pflanzen- und Tierarten zu entdecken. So trifft man unter anderem auf freilebende Papageien, Leguane und Flamingos. Letztere sind vorrangig am Goto Meer bei der Futtersuche zu beobachten. An manchen Stränden, wie beispielsweise am Playa Chikitu, sollte man sich umsichtig bewegen, da dort Meeresschildkröten gern ihre Eier im feinen Sand ablegen. Zudem ist im Park der Berg Brandaris gelegen, der mit seinen 241 Metern die höchste Erhebung der Insel ist. Am Parkeingang wurde ein Besucherzentrum mit einem Museum eingerichtet um über die Vergangenheit des Areals zu berichten und auch aktuelle Informationen zu verteilen. Der Eingangsbereich ist rund 21 Kilometer von den Liegeplätzen entfernt und man kann mit dem Leihwagen* etwa 30 Minuten Fahrzeit je Richtung einplanen. Geöffnet ist täglich in der Zeit von 08:00-17:00 Uhr, wobei der letzte Einlass gegen 14:30 Uhr gewährt wird. Der Zutritt beziehungsweise die Zufahrt kostet ab dem vollendeten 12. Lebensjahr jeweils 25 US-Dollar. Diese Gebühr entfällt, wenn man bereits für das Gerätetauchen eine gültige Lizenz erworben hat und den Kauf mit Beleg und einem Ausweisdokument nachweisen kann. Ausreichend Sonnenschutzmittel, Getränke und Lebensmittel sollten bei einem Tagesausflug nicht vergessen werden, da im WSNP keine Versorgungsmöglichkeiten existieren. Washington Slagbaai National Park


Auf Bonaire und Klein Bonaire kann man einen Strandtag an einem der über 22, teils recht schönen Strände verbringen. Oft bietet ein nahes, vorgelagertes Riff gute Einblicke in die schöne Unterwasserwelt. Taucher und Schnorchler aus aller Welt sind begeistert vom großen Artenreichtum an der Karibikinsel. Die meisten Strände befinden sich an der Westküste von Bonaire und sind, bis auf den Harbour Village Resort Beach, frei zugänglich. Übervoll ist es in den seltensten Fällen und mitunter ist man gut beraten Strand-/Badeschuhe dabei zu haben.

Die kleine, direkt vor Kralendijk liegende und unbewohnte Insel Klein Bonaire ist gut für einen entspannten Ausflug geeignet. Schattige Plätze sind zwar so gut wie nicht vorhanden, dafür aber hervorragende Tauchgebiete und der lange, im Norden befindliche No Name Beach lockt mit seinem feinen, weichen Sand zum Sonnenbaden. Im Wasser sind neben Korallenformationen auch verschiedenste bunte, mitunter auch größere Fische zu sehen. Auch hier besteht die Möglichkeit im Uferbereich auf Meeresschildkröten zu treffen, die das kleine Eiland für ihre Gelege nutzen. Badeschuhe sollte ruhig mit einpacken. Teilweise liegen scharkantige Korallenstücke im Sand. Klein Bonaire ist Teil des Bonaire National Marine Park und steht damit Naturschutz. Zur Insel gelangt man mit dem Wassertaxi. Die rund 20-minütige Überfahrt startet vom nahen Bootssteg und wird von mehreren Anbietern durchgeführt. Diese stehen schon oft am Pier bereit, sobald ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat. Die Kosten liegen je Person zwischen 15 und 20 US-Dollar für die Hin- und Rückfahrt. Idealerweise macht man mit dem Bootsfahrer einen festen Abholtermin aus, um auch wieder rechtzeitig zurück zu sein. Manche fahren auch zu festen Uhrzeiten.

Vom südlichen Liegeplatz aus ist der nächstgelegene Strand nur rund 5 bequeme Gehminuten entfernt. Am Flamingo Beach trifft man zwar nicht auf die gleichnamigen Tiere, das zugehörige Divi Flamingo Beach Resort & Casino stellt dafür aber eine gute Infrastruktur bereit. Getränke und Speisen sind vor Ort erhältlich und es stehen Liegen und Sonnenschirme zur Miete bereit.

Bei Touristen beliebt ist der im Südosten gelegene Sorobon Beach. Der Strandabschnitt an den Hütten des Sorobon Beach Resort eignet sich dabei besonders gut zum relaxen. Liegen gibt es hier für 5 US-Dollar je Stück und für den runden Sonnenschutz sind 10 USD zu berappen. An der Beachbar sind kühle und erfrischende Getränke erhältlich. Ein Steg führt über ufernahes Seegras und Korallen, erleichtert so den Zugang zum weitläufigen, türkisen, bauchnabeltiefen und warmen Wasser. Wenige Meter weiter ist ein Hot Spot für Windsurfer, die gern die ständige Brise für kleine Ausfahrten nutzen und das flache Wasser schätzen. Dort ist es in der Regel etwas voller und man kommt an einigen Stellen ungehindert ins seichte Meer. Die ansässige Surfschule verleiht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit Surfbretter. Etwa 12 Kilometer ist der Sorobon Beach von den Liegeplätzen entfernt. Mit dem Taxi oder Mietwagen* kann man für eine Strecke 15 bis 20 Minuten Fahrzeit einplanen und für ein Taxi mit rund 20 US-Dollar je Richtung rechnen.

Nördlich der Liegeplätze ist ebenfalls ein beliebter Strandabschnitt zu finden. Der Eden Beach besitzt feinen, weißen Sand, schattenspendende Palmen und verfügt mit dem ansässigen Spice Beach Club über ein recht gutes Strandlokal, in dem komplette Gerichte, Snacks und Getränke zu bekommen sind. Diverse Wassersportangebote, Sonnenliegen und Sonnenschirme sind mit Zahlung einer Gebühr nutzbar und am kleinen Bootssteg kann man per Wassertaxi zur nahen Insel Klein Bonaire übersetzen. Die Überfahrt dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Der Eden Beach selbst ist rund 2,3 Kilometer vom nördlichen Liegeplatz entfernt. Diese Strecke ist mit dem Taxi oder Mietwagen in 10 Minuten zu schaffen. Ein Taxi für 1-4 Personen kostet dabei für eine Richtung 10 USD. Geht man zu Fuß ist je Richtung mit 30 bis 35 Minuten zu rechnen.

Ganz im Süden von Bonaire trifft man auf die Red Slave Huts. Hierbei handelt es sich um ehemalige, von Sklaven genutzte Unterschlüpfe. Die kleinen Hütten wurden 1850 errichtet, von mehreren Bewohnern genutzt und dienten als Wochenunterkunft. Unter schwersten Bedingungen verrichteten die Sklaven auf den nahen Salzfeldern ihre Arbeit. Heute sind die restaurierten Hütten natürlich unbewohnt und dienen als Mahnmal, zur Erinnerung an vergangene, dunklere Zeiten. Die Slave Huts sind gut 17 Kilometer von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe entfernt. Für diese Strecke und je Richtung kann man per Taxi oder Mietwagen* 25 bis 30 Minuten Fahrzeit einplanen.

Auf dem Weg zum Südlichen Teil von Bonaire erreicht man nach etwa 12 Kilometern bereits den Strandabschnitt des Pink Beach. Dieser besitzt keinerlei Infrastruktur, ist aber aufgrund des nahen Riffs bei Tauchern sehr beliebt. Den Namen erhielt der Strand durch die leichte zartrosa Färbung des Sandes. Etwas weiter südlich passiert man bereits einige ehemalige Sklavenhütten. Die sogenannten White Slave Huts erfüllten die gleiche Funktionen wie die fünf Kilometer entfernten rötlichen Hütten. Zwischen den kleinen roten und weißen Bauten liegen an der Straße noch die Yellow Slave Huts. Auf der Insel verteilt wurden zudem vier Obelisken aufgestellt, die verschiedene Farben erhielten (rot, weiß, blau, orange) und ankommenden Schiffen als Orientierungshilfe dienten.

Inmitten der angrenzenden Salzseen tummelt sich eine Flamingo Kolonie im Pekelmeer Flamingo Sanctuary. Über Zehntausend dieser grazilen Tiere leben in diesem Naturschutzgebiet, dass von Menschen nicht betreten werden darf. Mittendrin fühlen sich dort auch andere Arten wie Fischadler, Kormorane und Reiher pudelwohl. Zur Beobachtung ist fast zwingend ein guter Feldstecher oder eine Kamera mit einem ordentlichen Zoomobjektiv nötig, um von der Straße aus überhaupt einen Überblick erhalten zu können. Das gelingt etwas besser vom unweit entfernten Leuchtturm aus, der eine bessere Sicht gewährt. Der Willemstoren Lighthouse Bonaire ist zwanzig Meter hoch und wurde im Jahre 1838 eingeweiht.

 

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