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Ayo Rock Natural Bridge Bushiribana-Goldmine  Alto-Vista-Kapelle Leuchtturm

Oranjestad (Aruba)

Das zauberhafte Oranjestad, Hafenstadt von Aruba, mit seinen farbenfrohen Kolonialbauten im alten holländischen Stil strahlt Ihnen fröhlich entgegen. "One Happy Island" ist das Motto der Karibikinsel!

Trauminsel mit Glücksgarantie

Tausende von Jahren stand Arubas Wahrzeichen, die Natural Bridge, im wahrsten Wortsinn wie ein Fels in der Brandung. Im Jahr 2005 hielt der spektakuläre Felsenbogen nicht länger stand. Aber selbst die „Ruine“ bietet einen grandiosen Anblick. Und die Wellen haben bereits neue Brücken aus dem Kalkstein gewaschen, die an das Original erinnern. Auch die Bushiribana-Goldmine zählt zu den eindrucksvollen Erinnerungen der Insel. Im 19. Jahrhundert wurde das kostbare Edelmetall dort kiloweise gewonnen. Heute ist Arubas Gold grün: Aloe Vera findet in der Kosmetik reißenden Absatz. Das Gel, das in den Blättern gespeichert wird, ist ein Jungbrunnen für die Haut. Ähnliche Wirkung könnten auch ein paar Stunden am Strand, eine entspannte Schnorchelsafari oder eine Segeltour haben. Probieren Sie es aus!

„Bon bini!“ So heißt man Sie auf Papiamento willkommen, das nur auf den ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao gesprochen wird. Die Herzlichkeit der Menschen auf Aruba passt so recht zum tropischen Klima und zur farbenprächtigen Inselwelt. Kein Wunder, im Karibikparadies der Kleinen Antillen währt der Sommer das ganze Jahr!

Maritime Entdeckungen: Strände & Leuchtturm
An den Puderzuckersandstränden kommt auf Aruba niemand vorbei. Sie ziehen sich kilometerweit die Küste im Südwesten entlang. Zum MooMba Beach – einem Eldorado für Schnorchelfans – geht es im fröhlich-bunten Partybus. Noch mehr Strand gibt es auf der kleinen Privatinsel De Palm Island. Mit der Fähre ist das Freizeit- und Wassersportparadies fix erreicht und man kann nach Herzenslust schnorcheln, rutschen oder Banana-Boot fahren. Arubas steinernes Wahrzeichen wartet an der nordwestlichen Inselspitze auf Sie: der California-Leuchtturm. Er wurde nach einem in unmittelbarer Nähe gesunkenen Schiff benannt. Hier schmeckt die Luft salzig und der Wind bläst Ihnen kräftig ins Gesicht.

Naturschätze: Casibari-Felsen & Arikok-Nationalpark
Felsformationen begeistern hier nicht nur unter Wasser: Bei einer spritzigen Jeeptour geht es offroad zu den Casibari-Felsen, die sich im Inselinneren erheben. Die Ayo Rocks dagegen scheinen wie von einem Riesen in der Gegend verstreut. Einige der Findlinge sind mehrere Tonnen schwer und durch Erosion bizarr geformt. Hier sind auch gut erhaltene Indianerzeichnungen zu finden. Eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit sind die Divi-Divi-Bäume, für deren charakteristische Gestalt der stetig wehende Seewind verantwortlich ist. Einige besonders schöne Exemplare wachsen im größten Naturschutzgebiet Arubas, dem Arikok-Nationalpark.

Pilgerziele: Alto-Vista-Kapelle & Bushiribana-Goldmine
Als Ort des Friedens und der Einkehr empfinden die Einheimischen ihr ältestes Gotteshaus, das ziemlich verwegen am Meer liegt. Die Alto-Vista-Kapelle wurde von Indianern und Spaniern erbaut und gilt als Wallfahrtskirche. Weniger ruhig ging es in Arubas „goldenen“ Zeiten zu. Schon im 15. und 16. Jahrhundert zog es Abenteurer auf die Insel, die unter anderem in der Goldmine von Bushiribana ihr Glück suchten. Doch der wahre Goldrausch, von dem die Minenruinen noch heute zeugen, setzte erst im 19. Jahrhundert ein. Ihm verdankt Aruba seinen Namen: „ore“ für Gold,„ruba“ für rot. Immerhin 1,5 Millionen Kilogramm des Edelmetalls holten die Glücksritter damals aus dem Boden.

Bauwerk von Wind und Wellen: Natural Bridge
Absoluter Höhepunkt einer Inseltour war und ist auch heute noch ein Trip zur Natural Bridge. Diese ehemals riesige Naturbrücke aus Korallengestein an der nordöstlichen Küste hat mittlerweile den Widerstand gegen die ewig anstürmenden Wellen aufgegeben. Einst spannte sich das meistfotografierte Wahrzeichen der Insel in acht Metern Höhe 30 Meter über die Felsenküste und war damit das längste und interessanteste Korallengebilde in der gesamten Karibik.

Arubas atemberaubende Unterwasserwelt
Aber auch unter Wasser ist Aruba ein karibischer Traum. Trockenen Fußes und ohne zu tauchen genießen Sie die faszinierende, farbenprächtige Welt durch die großen Fenster im unteren Deck der „Seaworld Explorer Semi-Submarine“. Dabei fällt der Blick auch auf die „Antilla“, eines der größten Wracks in der Karibik. Während einer Segeltour auf der gemütlichen, fast 100 Jahre alten „Mi Dushi“ stoppen Sie hier für einen Schnorcheltrip. Tauchen Sie auf Kapitän Nemos Spuren bis zu 40 Meter tief mit dem U-Boot „Atlantis“ oder werden Sie selbst aktiv und paddeln Sie im Kajak entlang der Spanischen Lagune und des Barcadera-Kanals. Perfekte Entspannung finden Sie am Mangel Halto Beach, dessen flaches Wasser bedingt durch die nahen Mangroven eine besonders vielfältige Flora und Fauna beheimatet. Ein Paradies für Schnorchler!

 

Oranjestad   Aruba  von  www.land-ahoi.de 


One Happy Island. Die Hauptstadt von Aruba verfügt über mehrere Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe, die auch recht nah beieinander liegen. Im Cruise Terminal öffnen nach dem Anlegen ein Stand der Touristen-Information sowie die ansässigen, kleinen Läden. In unmittelbarer Nähe dazu ist ein Taxi Stand zu finden. Taxameter sind auf der Insel unüblich und für die wichtigsten Ziele werden Festpreise veranschlagt. Für eine Inselrundfahrt werden etwa 45 USD pro Stunde verlangt. Die Kosten sollte man in jedem Fall vor Fahrtantritt mit dem Fahrer abklären. Zudem bieten zahlreiche Ausflugsveranstalter im und am Hafen ihre Dienste an. Papiamentu und niederländisch wird offiziell auf Aruba und den ABC-Inseln gesprochen. Viele Einheimische können jedoch auch gut englisch und der US-Dollar wird in den meisten Fällen als Zahlungsmittel akzeptiert. Eine kleinere Stückelung ist sinnvoll da 50 und 100 US-Dollar Noten teilweise nicht angenommen werden.

Auf Aruba befahren die Busse von Arubus verschiedenste Linien und oft alle 15-30 Minuten. Der zu den Liegeplätzen nah gelegene Busbahnhof Oranjestad Bus Terminal ist 500 – 600 Meter entfernt und spielt dabei eine zentrale Rolle, da dort die meisten Linien aufeinander treffen. Fahrpläne werden recht zuverlässig eingehalten und eine Fahrt kostet pro Person 2,60 USD, zahlbar beim Fahrer. Zuviel gezahltes Rückgeld wird dann allerdings oft in Landeswährung ausgegeben. Kleinere Minibusse/Vans sind zudem für 2 USD pro Person und Strecke unterwegs. Weitere Bustickets bekommt man auch in Läden mit erkennbarem ARUBUS Logo. Mit der dort erhältlichen Retour Card sind für 5 USD zwei Fahrten möglich und der Daypass (Tageskarte) erlaubt für 10 US-Dollar unbegrenzt viele Fahrten.

Die von Arubus betriebene Straßenbahnstrecke der Oranjestad Trolley (Arutram) wurde 2013 eröffnet und pendelt seitdem zwischen dem Hafen und der Fußgängerzone in der Caya G.F. Betico Croes. Zwei Wendeschleifen kennzeichnen dabei das jeweilige Streckenende der historisch gestalteten Bahn. Die eingesetzten, batteriebetriebenen Fahrzeuge benötigen für eine Richtung etwa 10-15 Minuten und sind von Montag bis Samstag in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr auf der 2,7 Kilometer langen Strecke unterwegs. Somit ermöglichen sie einen bequemen Transfer in die sehenswerte Innenstadt, der zudem noch kostenfrei angeboten wird. An den acht Haltestellen kann man im Hop On Hop Off Prinzip nach Belieben ein- und aussteigen.

Oranjestad bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Zahlreich sind moderne Shoppingcenter vertreten, die sich recht gut in das historische Stadtbild integrieren und um die Gunst der Kunden buhlen. So trifft man bereits in unmittelbarer Hafennähe auf das Einkaufszentrum Royal Plaza Mall und ein kleines Stück weiter sind in der Renaissance Mall exklusivere Shops zu finden. In östlicher Richtung erstreckt sich zudem die sehr schöne Einkaufsstraße und Fußgängerzone in der Caya G. F. Betico Croes/Main Street mit zahlreichen Shops, Boutiquen, Restaurants und Cafés. Diese ist ein guter Ort für Shoppingbegeisterte. Alles ist fußläufig und in recht kurzer Zeit erreichbar, bequemer geht es jedoch mit der kostenfreien Straßenbahnlinie. Bei einem kleinen Bummel durch die Innenstadt trifft man auf viele schön verzierte, farbenprächtige Kolonialbauten im holländisch-karibischen Stil, die größtenteils einen sehr gepflegten Eindruck machen und ihren ganz eigenen Charme versprühen. Einige Gebäude der Wilhelminastraat stammen bereits aus den Gründungsjahren der Stadt.

Als ältester Gebäudekomplex von Aruba ist zweifelsohne das Fort Zoutman in der Zoutmanstraat 6 zu nennen. Die historische Festungsanlage wurde zwischen 1796 und 1798 von der niederländischen Armee errichtet und diente viele Jahre zur Verteidigung der Hafenanlagen. Im Jahre 1866 begannen die Arbeiten zur Errichtung des auffälligen Willem III-Turm, die zwei Jahre andauerten. Nach der Fertigstellung wurde er hauptsächlich als Leucht- und Uhrenturm genutzt. Seit 1983 ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Historische Museum von Aruba in der Anlage untergebracht. Es beschäftigt sich mit der Vergangenheit der Insel, zeigt interessante Ausstellungsstücke und vermittelt Wissenswertes ab der frühen spanischen Entdeckung. Neben der Dauerausstellung werden ab und an auch diverse Sonderausstellungen präsentiert. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 09:00-12:00 Uhr und von 13:30-16:00 Uhr. Das Museum ist rund 900 Meter von den Liegeplätzen entfernt und so zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichbar.

Im Hof des Fort Zoutman findet jeden Dienstag am frühen Abend das Bonbini-Festival statt. Ab 18:30 Uhr erhält man dadurch einen kleinen Einblick in die Inselkultur. Es wird lokale Live-Musik gespielt zu der verschiedenste Tänze präsentiert werden. Zudem kann man kulinarische Spezialitäten probieren und handgefertigte Produkte des lokalen Kunsthandwerks erwerben. Letzteres eignet sich mitunter als geeignetes Andenken für die heimische Vitrine. Der Eintritt beläuft sich auf 5 USD je Person.

Unweit und südlich vom Fort Zoutman gelegen ist der Wilhelmina Park, eine kleine gepflegte Parkanlage mit Meerblick die durchaus zum verweilen einlädt. Neben dem Denkmal der holländischen Königin Wilhelmine und der Statue von Anne Frank beindruckt die schön angelegte tropische Vegetation. Zudem lassen sich die vorhandenen Sitzmöglichkeiten dazu nutzen um die Ruhe zu genießen und dabei bequem die freilebenden Leguane zu beobachten. Ein schöner Ort zum entspannen.

Ein weiteres Museum befindet sich in der Schelpstraat 42. Das dort ansässige Archäologische Museum (Archaeological Museum of Aruba) zeigt auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche Fundstücke lang vergangener Zeiten, die von verschiedensten Grabungsstellen der Insel stammen. Bedeutende Funde zeugen vom Leben der Ureinwohner, darunter zwei Graburnen die bereits über 2000 Jahre auf dem Buckel haben. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 10:00-17:00 Uhr und am Wochenende von 10:00-14:00 Uhr. Am Montag und Feiertags ist geschlossen. Der Eintritt ist frei.

In Oranjestad trifft man an verschiedensten Stellen immer wieder auf herrlich blaue Pferdestatuen, die im Sonnenlicht glänzen. Acht sind es an der Zahl die an den regen Pferdehandel vergangener Zeiten erinnern sollen. Der Naturhafen Paardenbaai ermöglichte damals die Verladung der Tiere über drei Jahrhunderte lang. Den Statuen wurden Namen gegeben und so erzählen Rosalinda, Saturnina, Bonifacia, Eufrosina, Celestina, Sinforosa, Escapia und Ambrosio ihre ganz eigenen Geschichten. Paardenbaai


Aruba verfügt über einige sehr schöne Strandabschnitte. Unter ihnen befindet sich der Eagle Beach, der bereits mehrfach zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt wurde. Er liegt an der Westküste der Insel und ist etwa 4,5 Kilometer von den Liegeplätzen entfernt. Zu Fuß kann man für diese Strecke eine Stunde einplanen, mit dem Mietwagen, Bus oder Taxi geht es natürlich deutlich bequemer und schneller. In gut 10-15 Minuten ist eine Richtung zu schaffen und man kann den feinen, weißen Korallensand in vollen Zügen genießen. Abkühlung verspricht das im Normalfall glasklare Wasser mit Sichtweiten von bis zu 30 Metern. Charakteristisch sind auch die schattenspendenden Divi-Divi-Bäume, die Windschief aus dem Boden ragen. Von März bis September stößt man auf einige eingezäunte Bereiche am Eagle Beach. Diese Stellen haben sich Meeresschildkröten für ihren Nachwuchs ausgesucht und dort ihre Eier abgelegt. Damit sie sich ungehindert entwickeln können um dann im Spätsommer zu schlüpfen, werden diese Bereiche abgegrenzt. Ein Taxi von Cruise Terminal zum Eagle Beach kostet je Richtung 10 US-Dollar und rechnet sich bei vier Fahrgästen. Bei weniger Personen ist der Bus günstiger. Dafür kann man Busse der Linien L10 Malmok, L10A Arashi und L10B Marriott nutzen.

Nördlich vom Eagle Beach beginnt die langgezogene Hotelzone Aruba's in der auch einige namhafte Luxushäuser vertreten sind. Vor ihren Füßen erstreckt sich der lange Palm Beach. Bars, Restaurants und Shops sind hier zur Genüge zu finden, die meisten hinter den großen Hotelanlagen, ebenso wie zahlreiche Wassersportangebote am Strand. Sonnenliegen und Sonnenschirme können ebenso gemietet werden. Die Hotels stehen hier dicht beieinander. Ein Durchgang zum Strand befindet sich beispielsweise am Hyatt Regency Aruba Resort. Liegen und Sonnenschirme kosten an den Stränden auf Aruba im Schnitt 15 US-Dollar je Stück und Tag. Es gibt aber vor allem an exklusiven Ecken auch deutliche Ausreißer nach oben. Das gilt besonders vor den großen Bettenburgen wo auch mal 10 USD mehr verlangt werden. Am besten vorab die Preise erfragen. Ab und an ist nach einem freundlichen Gespräch auch ein besserer Kurs möglich.

Ein Bereich eigens für Surfer beginnt oberhalb der Hotelzone. Der Fisherman‘s Hut ist ein beliebter Treffpunkt für die Wassersportler, weht dort doch der Wind ungehindert und meist konstant über das unbebaute Land in Richtung Meer, dessen Wasseroberfläche dennoch recht ruhig bleibt. Gern genutzt von zahlreichen Windsurfern die diesen Abschnitt täglich von 10:00-17:00 Uhr nutzen dürfen. Nur außerhalb dieser Zeit ist Kitesurfen erlaubt. Ein ebenfalls gern genutzter Strand der Surfer ist der darüber liegende Malmok Beach. Wellenhungrige kommen hingegen eher an rauen der Nord- und Nordostküste Aruba's auf ihre Kosten.

Fast ganz im Nordwesten der Insel ist der Boca Catalina Beach und der Arashi Beach gelegen. Die nähere Umgebung und das Hinterland mit den Sanddünen erinnern dort eher an eine karge Wüstenlandschaft. Weit entfernt vom Massentourismus stehen diese Strandabschnitte bei den Einheimischen, Schnorchlern und Tauchern hoch im Kurs. Das Wasser ist meist recht ruhig, ab und an etwas steinig und die Sicht in der Regel sehr gut. In kurzer Entfernung zum Ufer liegen die Reste des 1940 gesunkenen Frachters S.S. Antilla. Das in zwei Teile zerbrochene Wrack gehört heute zu den beliebtesten Tauchspots der Welt. Die Strände sind mit den Bussen der Linie L10A Arashi zu erreichen oder alternativ dazu mit dem Taxi für 18 US-Dollar.

In unmittelbarer Nähe zum Arashi Beach steht der 1916 in Betrieb genommene California-Leuchtturm. Der dreißig Meter hohe Turm wurde 2016 umfangreich saniert und nach Abschluss der Arbeiten wieder für die Besucher freigegeben. Innerhalb der täglichen Öffnungszeiten von 08:30–17:30 Uhr erhält man neben zahlreichen Informationen auch von oben eine herrliche Aussicht auf Aruba und das Meer. Der Zugang ist allerdings kostenpflichtig und beträgt pro Person jeweils 8 USD. Da die zulässige Besucherzahl begrenzt ist, sind die Tickets an eine feste Zugangszeit gebunden. Mit der Eintrittskarte erhält man zusätzlich Vergünstigungen/Rabatte im angrenzenden Faro Blanco Restaurant, in dem die Preise allgemein etwas höher liegen. In dem Gebäude hatte früher der Leuchtturmwärter seine Unterkunft. Mit der Umrüstung des Leuchtturms auf elektrischen Strom wurden manuelle Tätigkeiten zum Betrieb des Leuchtfeuers weitestgehend überflüssig. Das Unterkunft wurde frei, später erweitert und zum italienischen Restaurant La Trattoria El Faro Blanco umgebaut. Das Areal liegt auf dem Hudishibana-Plateau und bietet aufgrund der erhöhten Lage bereits eine schöne Sicht auf die Umgebung. Eindrucksvoll wirken die Sonnenuntergänge von der Terrasse des Lokals.


Ebenfalls an der Westküste, südlich am Eagle Beach angrenzend und etwas näher zum Cruise Terminal gelegen ist der Manchebo Beach gelegen. Die Entfernung dorthin beträgt rund 3,9 Kilometer, die gut mit den Bussen der Linien L10 Malmok, L10A Arashi und L10B Marriott oder dem Taxi überwunden werden können. Strandlokale befinden sich vor Ort, Sonnenliegen und Sonnenschirme werden zur Miete angeboten. Der Sand ist wie an fast allen Stränden der Insel fein und weiß.

Noch etwas näher ist der Divi Beach mit einer Entfernung von etwa drei Kilometern gelegen, welcher zu Fuß in 35 bis 40 Minuten erreichbar wäre. Auch hier ist es bei Nutzung von Bus oder Taxi nur eine kurze Fahrt. Die Strandliegen gehören zum angrenzenden Hotel Resort und können bei ausreichend verfügbaren Kapazitäten auch gemietet werden. Eine Strandbar ist zugegen und sorgt für das leibliche Wohl.

Folgt man vom Cruise Terminal aus gesehen dem L.G. Smith Boulevard in südöstlicher Richtung, so erreicht man fußläufig den rund 1,8 Kilometer entfernten Surfside Beach in 20 bis 25 Minuten. Diverse Strandlokale stehen dort zur Verfügung und während man die karibische Sonne genießt, lässt sich nebenbei aus nächster Nähe der Flugverkehr des Queen Beatrix International Airport beobachten. Mit einem entsprechenden Geräuschpegel sollte man natürlich rechnen. Zudem befindet sich dort ein kleiner Wasserpark mit Hüpfburgen, Klettermöglichkeiten und Rutschen. Ein Spaß für die ganze Familie. Das Mindestalter für den Zutritt ist jedoch aus Sicherheitsgründen mit 6 Jahren angegeben. Für die Benutzung werden je Stunde und pro Person jeweils 15 US-Dollar aufgerufen. Geöffnet ist täglich von 09:00-17:00 Uhr. Splash Park Aruba

Südöstlich von den Liegeplätzen ist der eher spärlich besuchte Mangel Halto Beach gelegen. Wer es eher ruhig mag ist dort gut aufgehoben. Ein Strandlokal befriedigt kulinarische Bedürfnisse und man kann sich Kajaks leihen um die nahen Mangrovenwaldstücke zu erkunden. Für die rund 12 Kilometer Wegstrecke zum Strand sind je Richtung etwa 20-25 Minuten Zeit per Taxi oder Mietwagen einzuplanen. Vor Ort ist von der nächstgelegenen Bushaltestelle aus noch ein Fußmarsch von rund einem Kilometer bis zum Strand zurückzulegen. Die Busse der Linien L1, L2, L2A, L2B, L2C, L3, L3A (alle Richtung San Nicolas) und L8 Sabana Basora halten an diesem Stopp.

Fast ganz im Südosten der Insel kann man dem Baby Beach einen Besuch abstatten. Dieser Strand umschließt eine natürliche Lagune in Sichelform und besitzt eine recht flache Wassertiefe und geringen Wellengang. Praktisch für Familien mit kleinen Kindern. Schwimmer sollten jedoch am Zugang zum offenen Meer aufpassen und die dort bestehende Strömung nicht unterschätzen. Das Areal am Strand ist recht dürftig erschlossen. Ein paar kleine Strandlokale sind jedoch vorhanden, ebenso vereinzelt stehende, palmblattgedeckte Sonnenschirme. Ein Taxi zum Baby Beach kostet 35 USD und die Fahrzeit beträgt für die 25 Kilometer lange Strecke etwa 40-45 Minuten. Die Arubus Busse der Linie L-900 haben den Baby Beach als Ziel. Diese fahren allerdings erst ab dem Busbahnhof in San Nicolas (Arubus San Nicolas Main Station). Um dorthin zu gelangen kann man ab dem Busbahnhof in Oranjestad die Busse der Linien L1, L2, L2A, L2B, L2C, L3 und L3A (alle Richtung San Nicolas) nutzen.


Eine Begegnung der besonderen Art wird einem auf der Privatinsel Renaissance Island zuteil, welche nicht sehr weit von den Liegeplätzen entfernt ist. Diese gehört zum Renaissance Aruba Resort & Casino am L.G. Smith Boulevard 82 und bietet seinen Gästen feinstes Karibikflair. Entspannung findet man in den zahlreichen Hängematten, Liegestühlen und im Spa Bereich. Zudem gibt es Wassersportangebote und das Restaurant stellt passende Mittel gegen Hunger und Durst zur Verfügung. Familien steht der schöne Iguana Beach zur Nutzung bereit. Adults only heißt es dagegen am Flamingo Beach. Eigentlich schade dass dieser Strand erst ab 18 Jahren freigegeben ist, würden sich die Kleinsten doch ebenso auf die in der Regel dort anzutreffenden Flamingos freuen. Diese stolzieren fast ohne Hemmungen über den feinen Sandstrand und kommen den Besuchern dabei teils recht nah. Bei dem außergewöhnlichen Anblick ergeben sich viele tolle Fotomotive. Mit dem vor Ort erworbenen Futter kann man versuchen ihnen ganz nah zu kommen, dabei sollte man aber vorsichtig sein und sie nicht berühren. Die grazilen Tiere wissen sich zu verteidigen und können auch gut austeilen. Ein Trip zur Privatinsel ist für Gäste des Hotels kostenfrei und wird per Wassertaxi durchgeführt. Die Überfahrt dauert nur rund 10 Minuten. Das Hotel verkauft jedoch bei ausreichender Verfügbarkeit (Hotelgäste haben Vorrang) Tagespässe für jeweils 99 USD pro Person. Nur damit ist es möglich auf das schöne Island überzusetzen und an den Flamingo Beach zu kommen.

Im Rahmen einer Inseltour, per Leihwagen oder Taxi sind die Bushiribana Ruins zu erreichen. Hierbei handelt es sich um die verbliebenen Überreste einer ehemaligen Goldmine, die nicht sonderlich beeindruckend wirken. Dennoch aber zu einem Abstecher einladen, da sie zu einem bedeutenden Kapitel der Inselgeschichte gehören und sowieso fast auf dem 12 Kilometer langen Weg zur Natural Bridge liegen. Leider haben die Naturgewalten ihren Tribut gefordert und ließen die ehemals größte natürliche Brücke der Karibik im Jahre 2005 zusammenstürzen. Bei den örtlichen Tour Anbietern wurde sie dennoch nicht aus dem Programm genommen. So lockt nach wie vor die raue Küstenlinie und neben der Einsturzstelle auch die kleinere, noch intakte Baby Bridge. Vom Cruise Terminal aus gesehen benötigt man mit dem Mietwagen* 25 bis 30 Minuten für eine Richtung.

Etwas weiter östlich im Arikok Nationalpark gelegen, ist der Conchi zu finden. Hierbei handelt es sich um den Natural Pool, ein auf natürlichem Weg entstandenes, von Felsgestein umschlossenes Wasserbecken. Die teils mächtige Brandung sorgt für den stetigen Nachschub von Frischwasser. Baden ist gestattet, aber aufgrund des rutschigen und teils scharfkantigen Gesteins nicht ganz ungefährlich. Das tragen von Badeschuhen ist durchaus sinnvoll. Die angebotenen Touren zum Natural Pool erfreuen sich so hoher Beliebtheit, dass diese oft schon Tage im Voraus ausgebucht sind. Wer auf eigene Faust und ohne Tourguide dorthin möchte ist gut beraten eine geländegängiges Fahrzeug* dabei zu haben. Asphaltierte Straßen gibt es hier nicht und so kommt man in dem größtenteils unwegsamen Gelände mit einem normalen PKW nicht sehr weit.

 

Etwas weiter im Südosten von Aruba befindet sich die Fontein Cave, eine Höhlenformation in der sich die früher auf der Insel lebenden Arawak-Indianer verewigt haben. Sie liegt ebenfalls im Arikok Nationalpark und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die hauptsächlich geometrischen Höhlenmalereien sind dabei an den Decken und Wänden zu finden. Zudem sind im Laufe der Zeit verschiedenste, teils ansehnliche Stalagmiten und Stalaktiten entstanden. Das Klima in der Grotte ist nicht jedermanns Sache. Die Temperatur ist mit durchschnittlich 30°C recht warm und zusätzlich herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 80 bis 85%. Die dort lebenden Langnasen-Fledermäuse finden das scheinbar nicht schlecht und verlassen den Ort erst in der Dämmerung für einen kleinen Ausflug. In der unweit entfernten Guadirikiri-Höhle (Quadirikiri Cave) strahlt das Sonnenlicht durch die in der Decke befindlichen Öffnungen und erhellt somit stilvoll die natürlichen Räume. Eine Taschenlampe ist für die 100 Meter lange Huliba-Höhle vonnöten. Aufgrund ihres herzförmigen Eingangs wird sie auch Tunnel of Love Caves genannt.

Wenn man eh mit dem Leihwagen oder im Rahmen einer geführten Tour unterwegs ist, bietet es sich an, an den verschiedenen Hügeln und Felsformation der Insel einen kleinen Stopp einzulegen. Sehenswert sind beispielsweise die recht zentral gelegenen Casibari Boulders und die Ayo Felsformation. Wege und Treppen hat man zur leichteren Fortbewegung angelegt. Zudem wurden an den Ayo Rocks bereits vor Jahrhunderten Felsmalereien angebracht. Der auffallende Hooiberg ist von Oranjestad aus gut zu sehen und mit seinen 165 Metern die dritthöchste Erhebung auf Aruba. Wer die Treppe mit 562 Stufen nicht scheut wird mit einer tollen Aussicht belohnt, die an Tagen mit guter Sicht bis zum Festland nach Venezuela reichen kann.

 

 

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