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Tromsø (Norwegen)

Tromsø (Norwegen) 

Tromsø (Norwegen)


Tromsø from Google
TRO04A
Eismeerkathedrale und Polaria-Erlebniscenter - nachmittags ca. 15 min Panoramafahrt mit dem Bus durch Tromsö und zum Polarmuseum
ca. 45 min Besichtigung des Museums, u. a. mit Original-Ausrüstungsgegenständen
der Südpolexpedition des Entdeckers Roald Amundsen
ca. 10 min Fahrt zum Polaria-Erlebniscenter
ca. 1 h Besuch des beeindruckenden Museums mit Kino und Aquarium
ca. 15 min Weiterfahrt über die Tromsø-Brücke zur Eismeerkathedrale, ca. 30 min Besichtigung

Seilbahn selbst

Eine Fjellheisen Seilbahn fährt auf den 421 Meter hohen Hausberg Storsteinen. Die Talstation liegt unweit der Eismeerkathedrale. Auf dem Berg befindet sich das Fjellstua Restaurant mit einer tollen Aussichtsterrasse. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt Tromsø und die große Brücke. Eine Perspektive, die sich in vielen Katalogen oder Bücher über Norwegen findet.

 ca. 2 h Panoramafahrt per Bus über die Insel Tromsøya, vorbei an der Tromsø-Kirche
und über die Sandnessund-Brücke nach Kvaløya, Tromsøs modernem Vorort
zurück auf die Insel Tromsøya, an der Universität vorbei und über die Tromsø-Brücke
aufs Festland
  Tromsø ist eine Stadt im Norden Norwegens, die als wichtiges kulturelles Zentrum nördlich des Polarkreises gilt. Die Stadt ist ein berühmter Ort für die Beobachtung des Nordlichts, das gelegentlich am Nachthimmel aufflackert. Der historische Stadtkern befindet sich auf der Insel Tromsø und zeichnet sich durch seine jahrhundertealten Holzhäuser aus. Die 1965 errichtete Eismeerkathedrale mit ihrem markanten Spitzdach und den hohen Buntglasfenstern ist das Wahrzeichen der Stadt.
RO03A
Tromsø Wildlife Center und Besuch bei den Huskys - nachmittagsca. 30 min Busfahrt über die Insel Tromsøya zum Wildlife Center
ca. 2 h Aufenthalt, Fotostopp bei den Rentieren und Lasso Demonstration,
Besuch bei den Huskys (Schlittenhunden)
TROH01
Geführte Hiking Tour – Tromsö´s faszinierende Aussicht ca. 20 min Bustransfer in die Innenstadt von Tromsö
Briefing durch AIDA Hiking Guide
leichte Wanderung über die Tromsö-Brücke zur Talstation der Seilbahn
ca. 1,5 h Anstieg auf den Hausberg Fjellheisen
kurze Pause mit Ausblick auf Tromsö
ca. 1 h Abstieg bis zur Eismeerkathedrale
kurzer Fotostopp an der Eismeerkathedrale
Eismeerkathedrale
    nördlichste botanische Garten der Welt. Im Arctic-Alpine Botanic Garden
 

Besuchen Sie Norwegens Schatztruhe: Die Gewässer um Tromsø gehören zu den fischreichsten der Erde.

Das Eismeer ruft

Auf einer Insel im Fjordlabyrinth der norwegischen See, umgeben von Bergen und Wäldern, liegt Tromsø, das Tor zur Arktis. Obwohl die Stadt mit dem Rentierwappen sich jenseits des Polarkreises befindet, ist es hier – dem Golfstrom sei Dank – verhältnismäßig warm und so bleibt der Hafen eisfrei. Durch diesen Umstand war Tromsø im Lauf der Jahrhunderte immer wieder ein beliebter Ausgangspunkt für Expeditionen ins Eismeer und zum Nordpol. Im faszinierenden Polaria-Erlebniszentrum haben Sie Gelegenheit, neben der Geschichte der Polarforschung auch einige Bewohner der Arktis aus nächster Nähe kennenzulernen. Ein weiteres Highlight ist die Eismeerkathedrale. Das Wahrzeichen der Stadt, das äußerlich an einen Eisberg erinnert, ist die nördlichste Kathedrale der Welt.

Am nördlichsten, am größten, am meisten, am jüngsten – Tromsø ist eine Stadt der Superlative. Mit mehr als 70.000 Einwohnern leben hier die meisten Menschen nördlich des Polarkreises. 2.566 km² machen sie zur flächenmäßig größten Stadt, und die hohe Studentendichte sorgt für das niedrigste Durchschnittsalter Norwegens. Für Roald Amundsen war sie vor allem der beste Ausgangspunkt zu seinen Polarexpeditionen, die ihn unter anderem als ersten Menschen den Südpol erreichen ließen. Aber auch viele andere Polarforscher starteten und starten noch heute in Tromsø ihre Abenteuer. Ganz ohne deren Entbehrungen können Sie daran im Polarmuseum teilhaben. Im alten Zollamtsgebäude, einem Seebrückenhaus auf dem Gelände des Freilichtmuseums Skansen, werden Norwegens polare Geschichte, Expeditionen und die Eismeerjagd wieder lebendig. Unter anderem sehen Sie hier einen großen Teil der Ausstattung von Amundsens legendärer Südpol-Expedition.

Mit seiner Lage nördlich des Polarkreises ist Tromsø auch der ideale Ort, um das einzigartige Polarlicht zu beobachten und im Sommer die Mitternachtssonne zu genießen. Diesen Phänomenen widmet sich das Nordlicht-Planetarium. Phänomenal ist auch die Eismeerkathedrale, die nördlichste Kirche der Welt und Wahrzeichen der Stadt. Allein die Fahrt dorthin über die mehr als einen Kilometer lange Tromsø-Brücke ist schon ein Erlebnis. Sie verbindet die Insel Tromsøya, auf der Tromsøs Altstadt liegt, mit den neuen Stadtvierteln auf dem Festland. Schon von Weitem sieht man, woher die 1965 fertiggestellte Kathedrale, die eigentlich Tromsdalen-Kirche heißt, ihren Namen hat. Die markante Dreiecksform und die helle Farbe erinnern an einen Eisberg, der auch dem Architekten vorgeschwebt haben soll, als er das Bauwerk gezeichnet hat. Selbstverständlich beherbergt auch sie einen Superlativ: das größte Glasmosaik Europas. Einen Katzensprung entfernt liegt die Talstation der Seilbahn Fjellheisen, die Sie zum 420 Meter hohen Storsteinen, dem Hausberg, bringt. Von hier aus genießen Sie einen atemberaubenden Blick über die Stadt, den Fjord und die Berge. Ebenfalls vom Eis inspiriert ist der Bau des Polaria-Erlebniscenters, das an Eisschollen erinnert, die vom arktischen Meer an Land geschoben werden. Hier erkunden Sie die faszinierenden Polargegenden anhand real dargestellter Landschaften und Sie erleben vom Unterwassertunnel aus arktische Bartrobben und einheimische Fischarten im Aquarium. Beeindruckend ist auch der Spitzbergen-Film „Svalbard – eine arktische Wildnis“ von Ivo Caprino.

In die Welt des Urvolkes des Samen entführt Sie das Tromsø-Museum. Welche Tiere und Pflanzen wie unter extremen Bedingungen überleben können, zeigt die zoologische Ausstellung. Jetzt wird es Zeit für die echte Wildnis. Über die Sandnessund-Brücke mit Blick auf die gigantische Bergwelt fahren Sie direkt ins Tromsø Wildlife Center, wo Sie das Ehepaar Albrigtsen herzlich willkommen heißt. Bei Kaffee und Kuchen im Samenzelt erzählen die beiden von ihren spannenden Expeditionen. Frau Albrigtsen nimmt regelmäßig an den Finnmarksrennen teil, einem Schlittenhundrennen über 1.000 Kilometer. Ihr Mann hat unter anderem bereits Grönland auf Skiern überquert und ist das längste Schlittenhundrennen Europas mit 1.872 Kilometern gefahren. Zurück geht es über die Südspitze der Insel, unter anderem am Nobile-Denkmal vorbei, das an Roald Amundsens letzte Polarfahrt erinnert. Mit dem Luftschiff „Italia“ machte er sich auf, um den in Not geratenen Polarforscher Umberto Nobile zu retten. Dabei kam er selbst 1928 ums Leben.

Tromsø ist nicht nur das „Tor zum Eismeer“, sondern gilt auch als das „Paris des Nordens“. Nirgendwo sonst gibt es verglichen mit der Einwohnerzahl so viele Restaurants, Kneipen und Hotels. In den Sommermonaten scheint hier das Leben niemals stillzustehen. Besonders stolz sind die Tromsøer auf die hübschen Fassaden der kleinen Holzhäuser in der Altstadt, von reichen Reedern und Kaufleuten Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Zusammen mit den modernen Gebäuden der Stadt ergeben sie ein reizvolles architektonisches Bild. Während einer Panoramafahrt können Sie sich davon selbst überzeugen, ebenso wie von der beeindruckenden Erscheinung der 1861 erbauten Domkirche, die zu den größten Holzkirchen im Norden zählt. Überhaupt beherbergt Tromsø viele historische Bauten, da hier der Zweite Weltkrieg nur geringe Spuren hinterließ. Die Fahrt führt weiter über die Sandnessund-Brücke nach Kvaløya, wo sich vor dem Hintergrund gigantischer Bergspitzen der modernste Vorort der Stadt präsentiert. Wieder auf der Insel Tromsøya geht es weiter zur Universität von Tromsø. Mit zirka 8.000 in- und ausländischen Studenten und 2.500 Angestellten ist sie die viertgrößte Universität Norwegens. Und wieder ein Superlativ: Sie ist die nördlichste Universität der Welt. Zurück zum Festland geht es wieder über die Tromsø-Brücke, von welcher aus Sie den kleinen Schiffen auf dem Tromsø-Sund zuschauen können, die mit einer zuweilen recht heftigen Strömung zu kämpfen haben. Die Hälfte der Tromsøer Bevölkerung lebt übrigens auf dem Festland. Und Sie werden über die Blütenpracht in den Vorgärten staunen, wenn Sie an den hübschen Häusern vorbeifahren. Ob es die buntesten und schönsten Vorgärten des Nordens sind, finden Sie am besten selbst heraus.


09.04.18 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410    Impressum