zurück Indien        Jaintempel Ranakpur   Adinatha-Tempel Jain Tempel  Die Jain Tempel stammen aus dem 12. - 16. Jh. und besitzen wundervolle Reliefs und Skulpturen, die unter anderem mythologische Szenen, Götter und Tänzerinnen darstellen. In einem der Tempel ist die Jin - Bhadra - Suri - Gyana - Bhandar - Bibliothek untergebracht, in der sich die ältesten in Indien bekannten Schriftstücke befinden. Sie wurden auf Palmblätter geschrieben.

Jain -Tempel Ranakpur  Adinatha-Tempel
Jain -Tempel Ranakpur  Adinatha-Tempel
Jain -Tempel Ranakpur  Adinatha-Tempel
Jain -Tempel Ranakpur  Adinatha-Tempel
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Jain tempel apsaras Jain tempel apsaras
   
   
 Die Jain-Tempel Ranakpurs liegen versteckt in einem Tal der Aravalli-Berge und gehören zu den schönsten ihrer Art in Ra-jasthan. Der Haupttempel aus weißem Mamor besteht aus 29 Hallen, die von 1444 mit Ornamenten und Figuren reich verzierten Säulen getragen werden Besichtigung von Ranakpur.
   
   
   
Jain Pilger Jain Pilgerinnen
   
   
   
   
   
   
   

Im Zentrum eines quadratischen Hofes liegt der Haupttempel, der Adinatha, dem ersten in der Reihe der 24 Tirthankaras, geweiht ist. Er hat die Form eines Chaumukha-Tempels („viergesichtig“), in dessen Zentrum ein Tirthankara-Standbild aufgestellt ist, das vier in die Himmelsrichtungen blickende Gesichter trägt. Nach den vier Seiten ist der dreigeschossige Zentralraum von offenen Säulenhallen (Rangamandapa) umgeben. Zentralraum und Vorhallen sind von einem Säulengang umgeben, mit 78 Nischen für Tirthankara-Standbilder. Die gesamte Tempelanlage misst außen 66 x 68 Meter, ohne die auf jeder Seite vorgebauten Aufgänge, und steht an einem leicht geneigten Hang auf einer Terrasse (Jagati), die zum Haupteingang an der Südseite einen hohen Sockel bildet. Die Portale sind dreistockig als offene Balkone angelegt und über Treppen zugänglich. In den vier Ecken des Hofes stehen kleinere Tempel, die jeweils von 20 überkuppelten Pavillons umgeben sind und von insgesamt 420 Säulen getragen werden. Auf dem Achsenkreuz gelangt man nach Durchquerung des Portals in einen zentralen Pavillon, eine dreistockige Tempelvorhalle (Rangamandapa), die gegenüberliegende Halle ist zweistockig und von einer besonders weiten Kuppel mit 11 Meter Durchmesser überdeckt. Aus der Ferne sind hohe Shikhara Dachtürme zu sehen, die zwischen mit Mörtel überzogenen Rundkuppeln hervorragen. Die Kuppeln sind als Ringschichtendecken ausgebildet (eine Formangleichung an islamische Bauten) und erheben sich über einer achteckigen Lage aus Steinbalken, die den Übergang zu 12 im Quadrat stehenden Säulen bilden. Die Dachformen aller Gebäude werden von insgesamt 1444 tragenden Säulen gestützt, die in ihrer verspielten Ornamentfülle alle unterschiedlich gestaltet sind. 24 Säulenhallen sind mit 80 Rundkuppeln überdeckt. Der gesamte Tempel ist aus cremefarbenem Marmor, wie die Säulen sind alle Wandflächen mit kleinteiligem Figurenschmuck überzogen. Zwar nicht in der Konzeption, dafür im Aufwand der Ausgestaltung übertrifft er alle anderen Jaintempel.

Text von Wikipedia 

Adinatha, auch Rishabhanatha genannt, steht am Beginn der Menschheitsentwicklung und wird üblicherweise mit schulterlangem Haar dargestellt. Er gehört zusammen mit den letzten drei zu den am häufigsten verehrten Tirthankaras.

 

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