zurück Deutschland    Burg Wilhelmstein Würselen  Gastronomie mit historischem Flair. 52146 Würselen-Bardenberg · Telefon 02405/85201

Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair. Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair.
Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair. Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair.
Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair. Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair.
Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair. Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair.
Die Burg Wilhelmstein wurde um 1300 als Grenzfeste vom Grafen Wilhelm von Jülich errichtet. Sie war ursprünglich Sitz eines Jülicher Amtes, das drei Gerichte umfaßte. Vögte haben hier für ein großes Gebiet des Jülicher Reiches die Gerichtbarkeit ausgeübt. In germanischer Zeit bildete der Wurmbach, an dessen östlichem Ufer die Burg auf einer Felsnase erbaut wurde, die Grenze zwischen dem Jülichgau und dem Maasgau. Zur Zeit der Kirchenherrschaft trennte die Wurm das Erzbistum Köln vom Erzbistum Lüttich. Im Mittelalter verlief von hier ca. 1 km südlich die Grenze des Aachener Reiches, welches immer direkt dem Reichsoberhaupt, dem Kaiser unterstand. Vom Ortsteil Bardenberg aus gelangt man heute durch eine schattige Allee zunächst zur noch erhaltenen Vorburg mit Rundturm – vormals Kerker – und gotischem Torbogen. Die Vorburg war ursprünglich durch einen Wassergraben geschützt. Die Rolle der Zugbrückenkette ist heute noch zu sehen. Der Innenbereich der Burg, der durch mächtige Bruchsteinmauern mit Verteidigungsbastion geschützt ist, war als Fliehburg angelegt. In Kriegs und Notzeiten konnte die umwohnende Bevölkerung von den Lehnshöfen und aus dem Ort Bardenberg dort Schutz finden. Der ehemals 5 Geschoß hohe Bergfried mit angrenzendem Pallas überragt auch heute noch weithin sichtbar als Ruine das Wurmtal. Im Laufe der sehr wechselvollen Geschichte wurde die Burg mehrfach belagert und auch einge-nommen. In den Jahren 1690/1691 hatte sie besonders unter den Verwüstungen durch französische Truppen Ludwig des XIV. zu leiden, die das Rheinland auf ihren Raubzügen unsicher machten. Im Spanischen Erbfolgekrieg Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Anlage stark zerstört. Die Burg hatte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer gewechselt. Die Franzosen erklärten Wilhelmstein mit den umliegenden Waldungen zu Staatseigentum und verkauften das Anwesen an Privatleute. 1825 wurde es in der Zwangsversteigerung für 1.500 Goldtaler von der Familie des Freiherren von Coels von der Bürgghen erworben, die es 1950 an die Familie Grafen verkauften, in deren Eigentum es sich heute noch befindet. von http://www.burgwilhelmstein.de/index.php?id=burg-geschichte
Burg Wilhelmstein Gastronomie mit historischem Flair.  

11.10.17 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410    Impressum