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Hotel La Gemma dell'Est Resort  

Hotel La Gemma dell'Est Resort  

Hotel La Gemma dell'Est Resort  

Hotel La Gemma dell'Est Resort  

 

Hotel La Gemma dell'Est Resort

an der Ost küste  unterhalb Baobab Beach Bungalows

Also - das Hotel unter dem Management von HotelPlan ist ein echtes Designer-Hotel. Hier hat sich der Architekt Mühe gegeben. Hochwertige Ausstattung und vom Stil her eher zurückgenommen. Alle Deluxe-Zimmer (und auch die Villen) mit Meerblick und ideal zum Beobachten des Sonnenuntergangs geeignet. Ca. 138 Zimmer und 2005 eröffnet. Internationales Publikum, viele Südafrikaner, Russen wurden (noch) nicht gesichtet. Lage

Das Hotel liegt an einem der wenigen Strandabschnitte Sansibars ohne Riffdach. Das heisst, dass man/frau auch bei Ebbe im türkisfarbenen und 29°C warmen Meer baden und schnorcheln kann. Kein Zivilisationsmüll am Strand - einfach Bestnote! 20 Minuten per pedes am Strand entlang kommt man nach Ras Nungwi - einem Örtchen mit Backpacker-Hotels, Bars und Restaurants. Transfer vom Flughafen 1 h 15 min. - nach Stonetown ca. 1 h mit dem Taxi (hin und zurück 80 US - schweineteuer aber Fahren mit dem Sammeltaxi ist auf Sansibar - im Gegensatz zu anderen Ländern - schier unmöglich - man bräuchte Stunden bis nach Stonetown). 
Einträge sind von Holidaycheck

 

 

Der Service war okay - internationale Manager und das Personal local (manchmal etwas langsam und mit Englisch war es auch immer so eine Sache). Bei 1000 Shilling Trinkgeld (ca. 70 EURCent) gab es immer Blumendeko durch das Zimmermädchen. Im Restaurant vergessene Tasche (incl. Geld) wurde ordnungsgemäss vom Service Personal abgegeben.

in's vorweg: das Essen (Buffet im Hauptrestaurant) war sehr gut und umfangreich. Es gab etwas für jeden Geschmack - internationale Küche. Abends gab es immer einen Riesenfisch oder Spanferkel und natürlich kamen auch Vegetarier auf ihre Kosten. Die Nudelbar soll sehr gut gewesen sein (ich selbst habe keine frisch bereiteten Nudeln probiert). Morgens habe ich immer frische Ananas und Haferbrei gegessen - nach penetrantem Nachfragen stand dann auch endlich mal der Zimt für den Haferbrei bereit. Mein Partner hat morgens Rührei mit Schinken, Crepes mit Marmelade, Kuchen, Toast und Buffet rauf und runter probiert. Persönlich fand ich es schade, dass es kein indisches Essen (wie in Ostafrika entlang der Küste üblich) gab und dass das Essen eher so gar nicht gewürzt war. Wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn wenigstens irgendwo frisch gemahlene Gewürze gestanden hätten (und zwar nicht nur als Deko). Ansonsten aber alles prima - sehr empfehlenswert waren auch die Desserts und das Eis. Ich habe ca. 2, 5 kg zugenommen und mich noch nicht wieder auf die Waage getraut. 1 x pro Woche afrikanischer Abend direkt am Strand - wurde mit grossem Aufwand vorbereitet.
Den grossen Pool habe ich nur ab und an morgens um 10: 00 h oder um 15: 30 h zur Wassergymnastik benutzt. Ansonsten gab es noch Tanzunterricht - mehr habe ich nicht mit bekommen, da wir Tauchen oder Schnorcheln waren. Es gab eine Swim-Up Bar - aber persönlich finde ich das eher schrecklich, wenn die Menschen mit Cocktail und Zigarettem im Pool hängen. Am Privat-Strand mit Security gab es genügend PLatz und Liegen und Schirme in ausreichender Anzahl. War alles prima gepflegt. Am Strand auch WC und Süsswasserduschen. Die Boutique im Hotel ruft unverschämte Preise auf. 30 min. Internet war mit 3 EUR okay. Im Wassersportzentrum konnte man Segelbötchen oder Surfbrett ausleihen. Wir waren mit "Diving the Crab" Tauchen. Die Basis ist super im Service - allerdings auch sehr teuer. Einzeltauchgang 58 EUR. Wir haben jeder ein Package abgetaucht und hatten eigenes Equipment - 7 bzw. 8 Tauchgänge kamen dann mit DAN-Versicherung und Fee für Marine Parc auf ca. 320 EUR. Zum Tauchen ging es raus mit einem Dhoni - also nix Leiter... Kein Grossfisch (Zanzibar Channel hat max. 30 m Tiefe) - aber tolle Korallen und viel für die Macro-Fotografie. Haben beim Tauchen Delphine, sehr viele Wasserschildkröten, Gitarrenhai, Kugelfische, etc. gehabt. Keine Papageienfische da - die Fischer holen so ziemlich alles raus. Ein Fischer hat sein Netz direkt vor dem Hotelstrand aufgespannt - dank Leatherman habe ich mehrfach einen Kugelfisch daraus befreit. Die Zimmer waren sehr wertig und geschmackvoll ausgestattet - ich habe wie ein Bärchen geschlafen. Individuell einstellbare AC, Decken-Venti, Bidet, Minibar, TV mit ZDF, Teekocher (haben wir jeden Morgen für Tee, bzw. Café genutzt). Terasse mit Vorgarten - war so, wie ich es mir in einer Reihenhaussiedlung vorstelle. Wir waren in Zimmer 305, was den Vorteil kurzer Wege und im Gegensatz zu den darunter liegenden 2 Reihen keine Schallreflexion schliessender Türen hatte. Leider gab es keine Badewanne Ich glaube, dass das Hotel das beste auf der Insel ist. Selbst das Kempinski soll da laut Aussage von Mitreisenden nicht mithalten können. Ursprünglich hatten wir das Neptun Pwani Beach gebucht - was aber noch nicht fertig gebaut war, so dass wir ein kostenfreies Upgrade von Thomas Cook erhielten :-)). Der Preisunterschied betrug pro Person in der Zeit vom 04. 12. bis 19. 12. laut Katalog satte 800, 00 EUR. Ich denke, dass das Hotel dafür in Relation zu anderen Ländern einen Zack zu teuer ist - aber Zanzibar ist generell eine teure Destination und es muss ja alles rangekarrt werden. Wir haben in Ras Nungwi Backpacker getroffen, die für ihr Zimmer in einer kleinen Anlage auch 100 US-Dollar pro Nacht gezahlt haben. Bedingt durch den tollen Strand und den riesigen Jetty hatte das ganze ein wenig Malediven-Flair (wenn auch deutlich weniger Fisch!). War alles in allem ein toller Urlaub. Wer denn unbedingt sein Handy benutzen musste, konnte dies auch auf Sansibar. Moskitos: ja - gab es. Da wir Tauchen und deswegen grundsätzlich auf Malaria-Prophylaxe mit etwaigen Nebenwirkungen verzichtet, habe ich mich abends entsprechend mit Autan eingeschmiert und im Zimmer hatte uns das Mädchen eine Spraydose gegen Insekten dagelassen. Am Strand hat mich auch mal ein Sandfloh erwischt und beim Schnorcheln ein Qualle - aber dagegen hilft ja eine Essig-Abreibung. Stonetown hatten wir auf eigene Faust in Verbindung mit dem Besuch eine Gewürzfarm erkundet. Tipp: nachmittags um 14: 00 h im Hotel los, Gewürzfarm auf dem Weg nach Stonetown besichtigen, in Stonetown Sundowner auf der Terrasse des Africa House nehmen und anschliessend im Park die Imbissstände abklappern - ganz Stonetown ist nach Sonnenuntergang dort mit Kind und Kegel unterwegs. Zanzibar erschien mir sicherer als Kenia (kann ja auch so schnell keiner abhauen und Polizeiabsperrungen gibt es genügend). Unsere nächste Reise wollen wir nach Mozambique unternehmen.
 

 


07.10.17 Copyright © Kältetechnik Rauschenbach GmbH  Phone +49 2261 94410    Impressum