zurück Inselwandern Europa    Strassburg  Frankreich  380 km 3.5 h  

 
Château de l'Ile - Strassburg  Ein reizendes Schlosshotel in der Nähe von Strassburg

Dieses wunderschön im Grünen, an einer bewaldeten Schleife des Ile gelegene Schloss aus dem XIX. Jahrhundert, das nur 5 km von Strassburg und 6km vom Flughafen entfernt ist, fügt sich gut in die traditionelle Elsässer Architektur mit ihren Fachwerken und blumengeschmückten Balkonen ein. Es ist der geeignete Ort für Sommerfrische und Geschäftstourismus.

Das Hotel besteht aus einem Schloss des 19.Jahrhunderts plus Annex am Ufer der Ill. Vorteile des Hotels sind ein ausreichend großer Swimmingpool und eine ideale Lage für Tagesfahrten in den Elsass und nach Strassburg. Diese gute Lage nahe der Autobahn hört man bei geschlossenem Fenster überhaupt nicht. , aber in dem vorort Ostwald ist nix los !!!

ca 388 km 3:40 

Das Château de l'Ile liegt halbwegs zwischen Straßburg und dem Flughafen, in einem 10-Acker großen Park einer waldbedeckten Schleife des Flusses Ill. In einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert gelegen, verbindet das Anwesen die traditionelle Architekur des Elsass mit blumenbedeckten Balkons und Terrassen aus Holz mit allen modernen Komforteinrichtungen. Außerdem verfügt das château über ein Innenschwimmbad, ein Gesundheitszentrum mit Sauna, türkischem Bad und Whirlpool, ein Fitnesszentrum, zwei Restaurants, eine Bar und vier Tagungsräume für Seminare oder private Empfänge. Chateau de L'ile  4 Quai Heydt, 67540 Ostwald, Frankreich  

 

Das einzige Schlosshotel von Straßburg

Traditionelle elsässische Architektur

Ein grünes Schatzkästchen in der Nähe des Stadtzentrums

Terrasse am Ufer der Ill

Traditionelle Gaststätte und Feinschmecker-Restaurant

Eine Wellness-Oase: das SPA de l'Ile

Heydt Bar

Zahlreiche Themenabende

 

Mercure Strasbourg 25 rue Thomann
67000 STRASBOURG
FRANCE a 55    500
Mercure Strasbourg 14-15 Place de la gare
67000 STRASBOURG
FRANCE  ab 81
Mercure Strasbourg rue du 23 Novembre
67540 OSTWALD
FRANCE
Mercure Strasbourg 3, rue du Maire Kuss
67000 STRASBOURG
FRANCE
Mercure Strasbourg 6-8 rue des Couples
67000 STRASBOURG
FRANCE ab 55 pp
Mercure Strasbourg Schutterwälderstr. 1 a
77656 OFFENBURG
GERMANY

Hotel Hannong

15 RUE DU 22 NOVEMBRE, 67000 STRASBOURG, Strasbourg 3 tage 3 p = 550,--

Hotel Gutenberg

31 rue des Serruriers, 67000 Straßburg, Frankreich

3 tage 3 p = 430,-- http://www.hotel-gutenberg.com

La Cruche D'or

6 Rue Des Tonneliers, 67000 Straßburg  3 tage 3 p = 390,-- http://cruchedor.com/

Place Gutenberg  
  Hotel Gutenberg mit 42 Zoll Fernsehen  

 

Musée de l'Œuvre-Notre-Dame

 

Das Liebfrauenmünster,

Antike Zollstelle

 

Place du Marché-aux-Cochons-de-Lait

 

Das Haus Kammerzell,

Cité ancienne

 

Quai St-Nicolas

 

Kleinfrankreich“ (Petite France),

Place de la Cathédrale

 

Place du Château

 

 

Kathedrale Notre Dame

 

Friedenssynagoge, Das "Ägyptische Haus

Église St-Thomas die Thomas-Kirche,

 

er Place de la République, Das Ill-Uffer
Die Museen
 
  • Der Palais Rohan (Kunstgewerbemuseum, Kunstmuseum, Archäologisches Museum)
  • Das Frauenwerkmuseum
  • Das Elsässische Museum
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
  • Das Museum für Stadtgeschichte
  • Das Zoologische Museum
  • Das Tomi Ungerer Museum - Internationales Zentrum für Illustration
Orte für Entdeckungen
 
  • Das Vaisseau, Wissenschaft mit Vergnügen
  • Das Planetarium
  • Das Museum "Les secrets du chocolat" (Die Geheimnisse der Schokolade)
  • Das Museum für Seismologie und Erdmagnetismus
  • Das Museum für Mineralogie
Parks und Gärten, die grüne Note
 
 
  • Botanischer Garten - eine poetische Reise in das Herz der Wissenschaft
  • Der Garten der zwei Ufer, ein Traum, der Wirklichkeit geworden ist
  • Der Orangerie-Park, ein romantischer Flecken Natur
  • Der Parc de la Citadelle, eine ehemalige Festung
  • Der Pourtalès-Park, ein Schatzkästchen zeitgenössischer Kunst

 

Das Haut Koenigsbourg Schloss

 Die Bedeutsamkeit der Königsburg hat folgende Gründe: Sie ist die am meisten frequentierte Sehenswürdigkeit im Elsass, von enormer historischer Bedeutung, Ziel etlicher Wanderungen und Radtouren und schließlich der Ort für mittelalterliche Tafelrunden.

Dieses gigantische Schloss liegt in der imposanten Höhe von 757 Metern über dem Meeresspiegel. Von seinen Terrassen aus hat man einen atemberaubenden Ausblick bis weit über die Grenzen des Elsass hinaus. Aufgrund seiner günstigen Lage war es natürlich auch ein entsprechend begehrtes Ziel von Eroberern und demnach Opfer vieler Erstürmungen, bis es am Anfang des 20. Jahrhunderts vollständig restauriert wurde und seitdem erhalten blieb.

Die Nord Vogesen Park Reservat 


Diese enorme, von der UNESCO „Réserve de la biosphère“ genannte Gebiet umfasst mehr als 120.000 Hektar und ist weit mehr als „nur“ ein Naturpark. Es ist mehr eine ideal gelungene Vereinbarung zwischen Tourismus und Wirtschaft auf der einen, und Naturschutz auf der anderen Seite. Ein breites Spektrum an Unterhaltungsmöglichkeiten bieten sich einem in dem beschaulichen Ort Petite Pierre, der unweit des Parks gelegen ist.
Le Florival

Ein Mönch hatte einst im elften Jahrhundert die Region mit den Worten gegrüßt: „Sei gegrüßt, o Florival (Florigera Vallis), Du Rivalin des Paradieses mit Deinen fruchtbaren Böden und Deinen mit Wein bedeckten Hügeln.“

Die alte Stadt Guebwiller, deren Einwohner der Umgebung den Namen „Florival“ gaben, hat eine sehr interessante Vergangenheit sowie eine hübsche geographische Lage, umgeben von den Flussbänken der Lauch. Dank verschiedener Industrien konnte sich die Stadt hervorragend entwickeln.

Den Abteien von Murbach ist es hauptsächlich zu verdanken, dass Guebwiller zu einer solchen Stadt geworden ist. Sie waren es auch, die die Errichtung einer Stadtmauer veranlasst haben. Ihr künstlerischer Einfluss findet sich heute in vielen religiösen Bauten wieder

Le Hohwald

Im Hohwald ist ein beschaulich, dennoch (oder gerade deshalb) sehr beliebtes Skigebiet mit Pisten für jeden Schwierigkeitsgrad. Doch auch nicht – Skifahrer kommen ganz auf ihre Kosten, da die Umgebung auch zahlreiche Wander- und Radsportmöglichkeiten bietet und somit das ganze Jahr über für einen Kurzurlaub geeignet ist.
 

Die Burg von La Petite-Pierre

Die Burg besitzt Baureste vom 13. bis 18. Jh. und sie steht unter Denkmalschutz. Das Schloss, das von Hugo dem Jüngeren von Lunéville gebaut wurde, unterlag zahlreichen Umbauten, vor allem als Georg Hans von Veldenz ("Jerri Hans" genannt), Pfalzgraf am Rhein, mit seiner jungen Gemahlin Anna, der Tochter des Königs von Schweden, Gustav Vasa, in der zweiten Hälfte des 16. Jh. das Schloss zu seinem Wohnsitz machte.
Diese Residenz der Grafen wurde mehrmals umgebaut, um den wachsenden Verteidigungsanforderungen zu genügen. Die Mauern tragen zahlreiche Spuren der Angriffe. Die bedeutendsten Änderungen wurden nach der Eingliederung des Elsasses ins Französiche Königreich im Jahr 1681 vorgenommen. Die heutige Festungsanlage stammt aus dem Jahr 1684. Sie ist dem Militärbaumeister Vauban zu verdanken und ersetzt dir frühere Anlage aus dem Jahr 1586 von Georg Hans von Veldenz.
Zwischen 1815 und 1870 verstärkte das französiche Militär weiter die Verteidigungsanlagen der Festung. Mit dem Abzug der deutschen Truppen im Jahr 1872 aus dem Gebiet verliert die Festung endgültig ihre militärische Zweckbestimmung.
In der Zwischenzeit hat die Burg zahlreiche Umbauten erfahren, und aus der Zeit von Georg Hans von Veldenz sind lediglich der Turm mit einer Wendeltreppe übrig geblieben. Der Turm besitzt schräge Fenster mit gemeißelten Verzierungen der Steinmetze.
Heute ist die Burg der Verwaltungssitz des Regionalen Naturschutzparks der Nordvogesen

Das Sauertal

Das Sauer- und das Steinbachteil sind eine Oase der Stille am Rande des Elsass. Blick man von einem Aussichtspunkt auf seine üppigen Grünflächen mit vereinzelten Landhäusern und Burgruinen herab, könnte man das Panorama als Postkarte verschicken oder als Gemälde an die Wand hängen, so perfekt wurde die Landschaft von der Natur ausgestattet.

Obersteinbach diente lange Zeit als befestigte Grenze zwischen den Vogesen und der deutschen Pfalz und hat heute selbst ein eigenes Festungsmuseum, in welchem man allerlei interessante (und auch nicht vermutete) Dinge über das Leben auf einer Festung lernen kann.

La Vallée du Munster

 

Nach der Weinstraße stellt das Valleé de Munster die zweitgrößte Touristenattraktion des Elsass dar. Zwei Täler (ein größeres im Nordwesten in Richtung Metzeral und ein kleineres im Süden nach Soultzeren) bilden zusammen eine Bergwand mit einer Spitze bei Hohneck von 1366 Metern über dem Meeresspiegel.

Elsässische „Städter“ kommen gerne hierher, um sich in ländlicher Umgebung zu erholen, zu wandern, Ski zu fahren oder um sich an den waghalsigen Mountainbikestrecken zu messen.

Eine weitere sehr beliebte Route ist die „Berg und Tal Straße“ im Süden. Hier befinden sich zahlreiche Berghütten, die jeden Vorbeiziehenden gastlich bewirten, wie es schon seit Ewigkeiten Tradition ist.

Das absolut meist geschätzte Merkmal der Region ist ihr Käse, der aus Kuhmilch gewonnen wird, und dank seiner natürlichen Zutaten und der einzigartigen Art der Herstellung einen unverkennbaren Charakter hat. Seine Rezeptur ist gut behütet und geht zurück bis ins elfte Jahrhundert.

Sehr beliebt ist es, bei einer „Käsetour“ ein Gasthaus nach dem anderen aufzusuchen, um die etlichen Käsesorten zu testen. Auch der Besuch einer Molkerei ist ein interessantes Erlebnis, da man hierbei Einblick in das Herstellverfahren von Käse, von der Molke bis zur langsamen Reife in den riesigen Kellern, gewinnt. Eine gute Adresse hierfür ist die „Farm du Saesserie“ in Breitenbach (03 89 77 49 46). Jederzeit ist man dort willkommen, jedoch empfiehlt sich ein Besuch am frühen Vormittag, da zu der Zeit der meiste Betrieb herrscht.

Um 660 n. Chr. wurde bei Münster das St. Gregor Kloster gegründet, dessen Namen auch das Tal lange Zeit teilte. Erst vor Kurzem wurde nach diesem Kloster ein neuer Käse aus dem Vallée de Munster getauft.



Die Stadt Münster hat hinsichtlich ihrer Entwicklung dem Einheimischen André Hartmann vieles zu verdanken. Er hatte die Eingebung, die alten Räumlichkeiten des Klosters für die Herstellung von Textilien zu nutzen und schaffte somit alsbald ein florierendes Geschäft. Nähere Auskünfte über einen Besuch der alten Klosteranlagen erteilt das örtliche Tourismusbüro (Place du Marché) unter 03 89 77 31 80.




Das malerische Dorf Eschbach au Val ist ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Exkursionen. Von dort aus führt eine Straße zum Chateau du Schwarzenbourg (12. Jhdt.). Auf den Ruinen dieses Schlosses errichtete André Hartmann eine romantische Nachahmung des alten Gebäudes, welche von den deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg als Wachposten genutzt wurde.

Folgt man der Straße etwas weiter, bekommt man die Gelegenheit das Holzfäller Museum zu besuchen. Hier sind Utensilien der Förster und Handwerker ausgestellt, die zur Bearbeitung des Holzes vor der Industrialisierung des Prozesses verwendet wurden.

Weiter oben am Hang erreicht man den Gaschney Gipfel, den höchsten Punkt des Münstertals, welcher besonders bei Skifahrern sehr beliebt ist.

Das Silbertal 

Die kleine Stadt La Vancelle bildet das Tor zum Silbertal und ist daher auch Ausgangspunkt vieler Ausflüge, Wanderungen und Radtouren.

Thanville, das erste Dorf auf der Strecke, wenn man von Seléstat kommend ins Tal fährt, besitzt ein wunderschönes Schloss im Renaissancestil, welches heute in Privatbesitz ist. In unmittelbarer Nähe stand früher eine Festung, deren Ruinen heute besichtigt werden können. Des weiteren kommt man von Thanville aus zum Bernsteinmassiv, einem Ausflugsziel mit enormer Anziehungskraft.

Die Samson Silbermine, in Sainte Croix aux Mines lässt einen das Alltagsleben im 16. Jahrhundert „unter Tage“ gegenwärtig werden. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts florierte das Geschäft mit dem glänzenden Edelmetall und die Stadt profitierte davon. Erst seit knapp 100 Jahren gewann die Textilindustrie nach und nach an Bedeutung.

Strassburger Dom

Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit ». Sichtbar aus mehreren Kilometern Weite, Bezugspunkt und Achse, um die die Stadt eingesetzt wurde, herrscht der Dom über Strassburg mit seiner Größe und Glanz. Von Wiktor Hugo „Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit” genannter Dom ragt seine Fassade aus rosigem Sandstein und seinen eindrücklichen Türmen über großen gepflasterten Platz im Herzen von altem Strassburg empor. Etwas Geschichte... Der Dom ruht auf Grundmauern ehemaliger Basilika, die 1015 vom Bischof Wernher de Habsbourg erbaut wurde. Die Basilika wurde durch Feuer zerstört und Strassburgbehörde entschloss sich titanische Arbeit anzutretten, die drei Jahrhunderte dauerte. Sie begann 1176 und wurde erst 1439 mit Türmebeendung zu Ende gebracht. Die Türme sind 142 m groß. Sie taten aus der strassbürgischen Gottesmutterkirche das höchste christliche Gebäude bis zum 20. Jahrhundert. Sehenswert ist astronomische Uhr. Sie ist Meisterwerk der Renaissance. Die Uhr wurde im 16. Jahrhundert konstruiert und wurde zu einem der sieben Wunder Deutschlands. Es gibt eine Sage, dass dem Uhrmacher seine Augen auf Empfehlung des Magistrates ausgestochen wurden, um ihm Herstellung derartigen Werke in einem anderem Ort unmöglich zu machen. Zurzeit kann man Automate bewundern, die sich jeden Tag um 12.30 in Betrieb setzen. Stendhal : " Der Strassbürger Dom ist ein der am stärksten auffallenden Monumente, die ich je gesehen habe"

Goethe : " Je länger ich die Fassade betrachtete desto stärker mein erster Eindruck war, dass man hier Erhabenheit mit Schönheit verbunden hat"

Victor Hugo : " Portale des Domes sind wunderbar, vor allem römisches; auf der Fassade sind herrliche Gestalten auf Pferden zu sehen, Rosigkeit ist edel, die ganze Fassade der Kirche ist ein klug komponiertes Poem. Aber der echte Triumph des Domes ist große Nadel. Sie ist eine echte Tiara aus Stein mit Krone und Kreuz. Es ist Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit, ich sah Chartres, ich sah Anvers, ich benötigte Strassburg...Die Aussicht vom Turm ist bewundernswert, man hat Strassburg unter den Füssen, die Altstadt mit gekerbten Dachfirsten und großen Dächern mit Oberlichtern, gekreuzt durch Türme und Kirchen, malerisch wie keine Stadt in Flandern... Ich versetzte den Blick von einem Turm auf das andere und sah auf diese Art und Weise Frankreich, Schweiz und Deutschland in einem Sonnenstrahl..."

Geöffnet täglich von 7.00 bis 11.30 und von 12.40 bis19.00 (Eintritt frei).
Besichtigungsverbot während der Messe!

Thomaskirche

Die größte nach dem Dom Kirche in der Stadt sieht asketisch aus. Während der Besichtigung bewundern wir eine der schönsten Konstruktionen der gotischen Kunst in Elsass. Apsis wurde im 18. Jahrhundert umgebaut, um in ihr Grabmal von Maréchal de Saxe zu placieren. Diese Skulptur ist eine der Schönsten der Epoche. Maréchal de Saxe, Fontenoy-Sieger, aber auch Protestant, Ausländer und „Balg” durfte nicht in Saint-Denis begraben werden, wie es sich Ludwig der XV. wünschte. Die Thomaskirche in Strassburg wurde zu seiner Grabstätte gewählt: sie befand sich in Frankreich und war lutherisch...

Jean Baptiste Pigalle, Bildhauer des Königs wurde mit Anfertigung des Grabmals beschäftigt. Sein Werk ruft fast einstimmige Bewunderung hervor. Die Schönheit des Monuments ist so offensichtlich, dass sie sogar während der Revolution nicht zerstört wurde. 

Kleines Frankreich

Nah dem Stadtzentrum hinter der Panoramaterrasse ( Vauban-Damm) breitet sich Ill aus und teilt sich in 5 Arme. Im Norden bildet der breiteste Fossé du Faux-Rempart ovales Inselufer. Nordöstlich verbinden sich die vier kleinere Arme in der Nähe von Thomasschule. Das erlaubt hier Mühlen zu bauen und zieht Gerbereien an, die viel Wasser brauchen. Am Anfang des 16. Jahrhunderts steigerte infolge der italienischen Kriege Geschlechtskrankenzahl. Magistrat isolierte Kranke im Gebäude, das sich am Platz der heutigen Bedeckte-Brücken-Grünanlage befand. Umgangssprachlich wurde das Krankenhaus von Einwohnern, die Franzosen für schuldig hielten, "Zum Französel" genannt, das bedeutet „kleines Frankreich“ und zurzeit Bezeichnung für den ganzen Gerbereienviertel ist. 

Rohan-Palast

Der ehemalige Palast der Bischöfe von Strassburg, wurde Rohan nach Familie, die von 1704 bis zu 1789 in Rangordnung der Kirche hoch gestellt war. Der Aufbau dauerte von 1731 bis zu 1742. Armand Gaston de Rohan-Soubise, der seit 1704 Bischof war, rief Robert Cotte, den Ersten Architekten des Königs. Er schuf ein herrliches Gebäude mit zweifacher Funktion: Palast für Kardinal der Heiligen Römischen Kirche, für Großen Katechet Frankreichs, Bischof von Strassburg, Prinz des Heiligen Germanischen Imperiums... daher wurden prächtige Appartements mit repräsentativer Funktion sowie kleine Wohnräume im Still des 18. Jahrhunderts nötig. Beschlagnahmt während der Revolution wurde er zum Rathaus, was ihn vom Wegstehlen bewahr. Napoleon I. geschenkt durch die Stadt, wurde der Palast dem Kaiser während seiner Aufenthalte in Strassburg in den Jahren 1805 und 1806 gewährt. Im Jahr 1898 fing die Stadt mit Tätigkeiten zum Zweck der Errichtung von Stadtmuseen an. Am 11. November 1944 wurde das Gebäude während Bombardierung von amerikanischer Luftwaffe ernsthaft beschädigt. 

Der Alte Zoll

Vom 12. Jahrhundert an spezialisiert sich Strassburg im Transithandel. Durchfluss der Waren steigerte bis zum 16. Jahrhundert. Es wurden zahlreiche Kais und Hafeneinrichtungen gebaut. Der Alte Zoll war Warenspeicher vor Verzollung und Verkauf. Das Gebäude entstand 1389. Im August 1944 wurde der Alte Zoll stark beschädigt. 1956 wurde er in seiner ganzen mittelalterlichen Schönheit wiederaufgebaut: einstockiges Gebäude mit einem hohen Dach mit fünf gekerbten Dachfirsten. Zurzeit ist der Alte Zoll eine Brauerei, die elsässische Bierarten braut und Zeitausstellungsplatz 

Astronomische Uhr

wurde um 1547 von einer Gruppe schweizerischer Uhrmacher konstruiert. Untätig von der Revolution wurde um 1840 von Jean-Baptiste Schwilgué wiederbelebt. Dank seinen Bemühungen wurde sie um Kopernikusplanetarsystem und ewigen Kalender bereichert. Die Uhr zieht die Aufmerksamkeit mit dem Automatenspiel an, die jeden Tag um 12.30 beginnen sich zu bewegen. In dem Moment kann man Aposteln sehen, die vor Christus vorüberziehen, Peters Übergang wurde durch Flügelschlagen und krähen eines großen Hahnes akzentuiert. Darunter verschiedene Phasen des Lebens, die als Kind, Erwachsener und Greis vor dem Tod vorbeigehen. Vor der Uhr steht wunderbarer Engelpfeiler, der sehr originell das Jüngste Gericht darstellt: Christus-Richter gruppiert mit vier Evangelisten und Gerichtsengeln, die Trompete spielen.

Ertönt täglich um 12.30, eintritt durch südliches Domportal von 12.00 bis 12.20.
Eintrittskarten werden von 11.50 im südlichen Portal verkauft .

Bedeckte Brücken

Illmündung und seine Teilung in fünf Arme verursachten Bildung von einer Art Mauer-Brücke: bedeckte Brücken. Am Anfang (1200) gab es vier Türme am Weg über Illarme. Vauban-Damm von 1700 dublierte das veraltete System der bedeckten Brücken. Er erlaubte nach Schließung von stählernen Pforten in 13 Öffnungen Südvorstadt zu überfluten und potentiellen Eindringlingen Zugang zur Stadt abzusperren. 

Alsace (Elsaß)
Das Elsaß ist eine Region mit großer Küchentradition, die unzählige Spezialitäten hervorgebracht hat. Die Genialität der elsässischen Küche besteht darin, dass man sich hier seit jeher darauf versteht, mit den allergängigsten Zutaten (Eier, Kartoffeln, Kohl...) wahrhaftige Meisterwerke hervorzuzaubern. Diese ursprünglich ländliche Küche bekam ihre bürgerliche Anmutung durch schmackhafte Erfindungen wie Gänseleber, Pastete im Teigmantel und Süßwaren, ohne jedoch jemals ihre ureigenste Seele zu verlieren.

Bier
Die elsässischen Brauer haben sich bereits 1268 zu einer Zunft zusammengeschlossen! Seit damals hat ihre Passion für das Bier um keinen Deut nachgelassen. Mehr als die Hälfte des Biers, das in Frankreich getrunken wird, stammt aus elsässischer Produktion.
Brauereien

Bibeleskäs
Dieser Quark vom Bauernhof wird zu Bratkartoffeln gereicht. Jeder kann ihn dann nach Belieben auf dem eigenen Teller mit Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch oder Zwiebeln verfeinern.

Bredele
Diese traditionell elsässischen Weihnachtsplätzchen künden vom zauberhaftesten aller Feste. Innovation gehört hier zur Tradition, weshalb es die Bredele fast in so vielen Formen und Geschmacksrichtungen gibt, wie Sterne am Himmel stehen.

Brezel
Dieses Salzgebäck in Herzform ist schon seit dem 14. Jahrhundert das Wahrzeichen der Bäcker. Seine Ursprünge liegen so weit zurück, wie sich Mysterien darum spannen.

Baeckeoffe
Dieses Gericht aus köstlich in elsässischem Weißwein geköchelten Kartoffeln wird mit drei Sorten Fleisch gereicht - Schweine-, Rind- und Hammelfleisch. Es wird in einem speziellen Gefäß zubereitet, das mit Teig verschlossen wird..

Carpe (Karpfen)
Für den Karpfen, der schon seit dem 12. Jahrhundert in Teichen gezüchtet wird, gibt es eine Vielzahl an Zubereitungsvarianten. Die jüdische Tradition hat übrigens in bedeutendem Maße zur Erweiterung dieses Repertoires beigetragen.

Choucroute (Sauerkraut)
Geraspeltes und sauer in Fässern eingelegtes Kraut war früher das einzige Gemüse, das im Winter verfügbar war. Als Denkmal der elsässischen Gastronomie wird das Sauerkraut heute zu jeder Jah-reszeit gegessen. Dazu reicht man verschiedene Würste oder - in einer leichteren Variante - Fisch.

Civet (Kaninchen- bzw. Hasenpfeffer)
Kaninchen und Hase erleben ihre Sternstunde in dieser Weinsoße. Der Pfeffer wird serviert mit Spätzle, hausgemachten Nudeln oder Pflütes (Kartoffelknödeln).

Flammekueche oder "Tarte flambée"
Es gibt Restaurants auf dem Land, wo praktisch nichts Anderes als dieses Gericht serviert wird. Die feine Teigplatte mit Schmand, Zwiebeln und Speckwürfeln wird auf einem Holzbrett auf den Tisch gestellt. Der Flammkuchen wird unter den Gästen geteilt und mit den Fingern gegessen. Und das Nachbestellen erledigt sich von selbst: Sie bekommen immer neuen Flammkuchen, bis Sie "Stopp" sagen.

Fleischschneke
Diese Fleischschnecken werden hergestellt, indem man das Fleisch auf Nudelteig platziert, diesen zusammenrollt und zuschneidet, bevor die Schnecken in Brühe gegart werden. Noch ein Schatz, zu dem die elsässische Küche das Geheimnis kennt.

Gänsestopfleber (Foie gras)
Die Gänseleberpastete (Pâté de foie gras d’oie) wurde von dem Straßburger Koch Jean-Pierre Clause um 1780 herum erfunden. Frühe Hilfe erhielt er dabei allerdings durch die Römer, die dieses schöne Vogelvieh ins Elsass gebracht haben, und von den Juden, die die Technik des Stopfens und die Haltbarmachung der Leber (seit ihrem Auszug aus Ägypten) bis zur Perfektion verfeinert hatten.

Kougelhopf (Gugelhupf)
Dieser Kuchen aus Hefeteig - ein wahrhaftiges Sinnbild des Elsass - zeichnet sich aus durch seine einzigartige Form, die zum Teilen einlädt. Er ist höchst wandelbar und schmeckt in süßen Varianten z.B. mit Rosinen und Mandeln wie auch in salzigen Varianten mit Speckwürfeln und Walnüssen.

 Knack
Diese Wurst hat ihren Namen von dem Geräusch, das sie zwischen den Zähnen macht, wenn man in sie hineinbeißt. Sie sind "Stammgäste" auf Sauerkraut und auch von Dorffesten nicht wegzudenken.

Lewerknepfle (Leberknödel)
Dieses köstliche Gericht steht in der Tradition jener Küche aus Großmutters Zeiten, die Innereien aufs Vortrefflichste zuzubereiten verstand.

Männele (Männchen)
Dieses Hefeteiggebäck in Form eines Männchens wird im Dezember um Nikolaus herum gebacken. Im Elsaß haben übrigens alle wichtigen Termine im Kalender ihre traditionellen Backwaren...!

Matelote (Fischragout)
Gericht aus Filets von verschiedenen Flußfischen, angereichert mit einer Riesling-Sahnesoße und serviert mit Nudeln.

Munster
Dieser Käse soll um 1339 herum in der Abtei von Munster erfunden worden sein. Sein starker Geruch steht in ziemlichem Gegensatz zu seinem feinen und aromatischen Geschmack. Munster-Käse wird kalt oder gratiniert über Kartoffeln gegessen.

Navets salés (Süri Ruewe - saure Rüben)
Diese weißen Rüben werden in dicke Streifen geschnitten und sauer eingelegt wie das Sauerkraut. Dieses Wintergericht wird zu Schweinshaxe oder Würsten gereicht.

Pâtes (Nudeln)
Über Jahrhunderte wähnten sich die Elsässer als Erfinder der Nudeln (die Chinesen kannte man damals noch nicht). Eines ist auf jeden Fall sicher: Die elsässischen Nudeln mit ganz viel Ei sind einzigartig auf der Welt!

Pâtisserie (Konditoreiprodukte)
Die Elsässer lieben Konditoreiprodukte. Dabei vertragen sich zeitgenössische Kreationen auf Fruchtmoussebasis ausgezeichnet mit den großen Klassikern wie Obst- oder Käsekuchen, Brioches (schlichtes Hefegebäck), Eis-Meringen...
 

Presskopf
"Am Schwein ist alles gut", sagt der Volksmund. Und diese Wurst, die auch "fromage de tête" (Kopfkäse) genannt wird, ist der beste Beweis dafür.

Quetsche (Zwetschgen)
Zwetschgen, deren Geschwister in Südfrankreich zu Dörrpflaumen verarbeitet werden, erleben hier ein anderes Schicksal. Man macht aus ihnen Kuchen, Konfitüre oder brennt Schnaps daraus...

Raifort (Meerrettich)
Der Meerrettich (um die Herkunft seines deutschen Namens ranken sich vielfältige Erklärungsversuche) ist mit der Senfpflanze verwandt. Aufgrund seines intensiven Geschmacks wird als Würze er zu Suppen-/Siedfleisch gereicht.

Roïgebradeldi
Die Roïgabrageldi gehören zur Melkermahlzeit, die in den Bauerngasthöfen (Ferme-Auberge) der Vogesen serviert wird.
Diese Kartoffeln, die mit Zwiebeln und Speckwürfeln gegart werden, belegen, dass die Kochkunst auch mit den allergrundlegendsten Zutaten kulinarische Gipfel erreichen kann.

Salade de pommes de terre (Kartoffelsalat)
Dieser pikante Salat wird kalt oder lauwarm zu Knacks, Schinken und geräucherten Spezialitäten gegessen.

Spätzle
Diese etwas dickeren und unregelmäßigen Nudeln wurden früher von Hand geschabt. Eine fürstliche Beilage zu einem Hasenpfeffer oder einem Coq-au-vin.

Tarte à l’oignon (Zwiebelkuchen)
Ein Musterbeispiel für jene kleinen Brasseriegerichte, die in allen Winstubs serviert werden. Für gute Esser ist das eine Vorspeise, für die anderen ein köstliches Hauptgericht.

Tourte (Fleischkuchen)
Der Fleischkuchen nach Winzerart (Tourte vigneronne) gehört zu den Gerichten, die in den Bauerngasthöfen (Fermes-Auberges) serviert werden. Er besteht aus mariniertem Fleisch, das in einer Blätterteighülle gegart wird. Das häufig mit Riesling verfeinerte Gericht ist eine wahre Gaumenfreude.

Schnaps
Gute Mahlzeiten werden oft durch Schnaps geschlossen. Im Elsass wird Schnaps gebrannt aus Himbeeren, Pflaumen, Mirabellen, Zwetschgen, Kirschen, Birnen oder Trester von Gewürztraminer. Vom Schnaps kommt ja - wie weithin bekannt ist - auch der Begriff "Schnapsidee" für einen eher unsinnigen Geistesblitz.

Vin chaud (Glühwein)
Er ist der wahre Herr der Weihnachtsmärkte mit seinen betörenden Düften aus Zimt und Gewürzen.

Vins d’Alsace (Elsässische Weine)
Das Elsaß ist ein großes Weinanbaugebiet. Seine Weine mit "Appelation d’Origine Contrôlée" (kontrollierter Herkunft) tragen die Namen ihrer Rebsorten, deren es 7 gibt: Gewürztraminer, Muscat (Muskateller), Pinot blanc (Weißer Burgunder), Tokay Pinot Gris (Tokay Grauburgunder), Pinot Noir (Blauburgunder), Riesling, Sylvaner. Diese großen fruchtigen und leichten Weißweine, die auf der ganzen Welt geschätzt werden, trinkt man als Aperitif und genießt sie zum Beispiel zu Sauerkraut oder Fisch.

Wädele
Diese kleine Schweinshaxe wird häufig mit Sauerkraut serviert und ist das traditionelle Gericht der Winstubs.

Winstubs
Diese Gasthöfe, in denen es sich vortrefflich essen und trinken läßt, sind für ihre große Geselligkeit berühmt. Die Küche ist traditionell und die Atmosphäre häufig etwas ganz Besonderes.

 

1001 Touren


Ihnen steht der Sinn eher nach Burgen, nach Fahrradtouren, guter Küche oder Automobilmuseen? Von Straßburg aus ist das alles zu haben. Entdecken Sie die Weinberge, die Seen, das Gebirge oder besichtigen Sie Städte und Dörfer. Die Landschaft links und rechts des Rheins ist von erstaunlicher Vielfalt.
Der Naturpark der Nordvogesen wurde zum Biosphärenreservat erklärt. Die Weinstraße durchquert auf 170 km sämtliche Ortschaften in den Weinbergen. Die Romanische Straße führt zu den prächtigsten Stätten romanischer Kunst im Elsaß.



-  Naturpark der Nordvogesen: www.parc-vosges-nord.fr

-  CIVA (Winzerverband): www.vinsalsace.com

-  Colmar : www.ot-colmar.fr

-  Mulhouse : www.ville-mulhouse.fr


Mehr Infos über das Unterelsaß: www.tourisme67.com
Mehr Infos über das Oberelsaß: www.tourisme68.asso.fr
Mehr Infos über das Elsaß: www.tourisme-alsace.com
 

 

 


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